Trumps Politik und die Folgen – neue Vorschläge in meinem Seminarprogramm

In meiner aktualisierten Seminarangeboten habe ich einige Vorschläge für neue Seminare. Donald Trump und die Folgen seiner Politik werden dabei weiterhin prägend sein. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge – und spannende Seminare im zweiten Halbjahr 2026.

Die EU in schwierigen Zeiten

In der Kategorie Staaten und Regionen steht Frankreich im Mittelpunkt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr werden Radikalen von rechts und links gute Chancen eingeräumt. Ein Seminar bei meinen Reisen um die Welt habe ich Anlass genommen, Skandinavien – und die laut Umfragen glücklichsten Menschen der Welt – ins Programm aufzunehmen. In der Rubrik Europäische Union ist das Thema „Die EU und die Populisten“ neu. Weiterhin aktuell und vielen Gruppen gewünscht ist das Thema „Die EU vor der Zerreißprobe“.

Internationale Politik -ein Dämpfer für Trump?

Bei den Zwischenwahlen in den USA könnte Donald Trump einen Dämpfer erhalten – möglicherwiese mit Folgen für die ganze Welt. Als weiteres neues Thema habe ich in der Rubrik Internationales das Thema BRICS aufgenommen. Die Staatengemeinschaft mit China, Iran und Russland wird immer mehr ein ernstzunehmender Konkurrent für den Westen – nicht zuletzt aufgrund der Schwäche des Westens.

Wirtschaft und Soziales im Zeichen der Reformen

Aktuell wird in Deutschland heftig über Reformen gestritten – in Seminaren über die Rente und den Sozialstaat gehe ich auf die Vorschläge ein. Neu im Bereich Wirtschaft ist auch ein Blick auf die Ökonomin Maja Göpel mit ihren Forderungen „Die Welt neu zu denken“. Neue Brisanz hat das Thema Techgiganten, das ich grundlegend überarbeitet habe.

Schicksalswahlen in Ostdeutschland

In der Rubrik Demokratie und Wahlen blicke ich auf die Wahlen in Ostdeutschland im Herbst. In einem Seminar zur Wahl des Bundespräsidenten Anfang 2027 biete ich einen Blick auf die bisherigen Bundespräsidenten und auf das neue Staatsoberhaupt – möglicherweise erstmals eine Frau.
In einem weiteren Seminar geht es um die Rolle von Medien als die vierte Gewalt im Staat.

Was ist schon neutral – und die schönste Nebensache der Welt

Zwei außergewöhnliche Vorschläge habe ich im Bereich Gesellschaft. Im Herbst jährt sich die Regeln der Politischen Bildung zum 50. Mal – der Beutelsbacher Konsens. Ich werde an einem Kongress dabei sein und biete in einem Programm ein Seminar mit der Frage „Was heißt hier schon neutral“. Die Fußball-WM ist bald vorbei, das Spannungsfeld Politik und Staat bleibt aber spannend und damit ein hoffentlich interessanter Vorschlag.

75 Jahre Baden-Württemberg

Baden-Württemberg wird 2027 75 Jahre alt. Grund genug, im Bereich Geschichte auf Geschichten, Land und Leute zu werfen. Weniger erfreulich, aber auch ein wichtiges Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte war der „Deutsche Hebst“ 1977. In einem Seminar geht es um die dramatischen Ereignisse und die Folgen für heute.

Ihre Vorschläge

…sind die besten! Ich hoffe, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist. Die Erfahrung zeigt aber, dass die besten Ideen von den Gruppen kommen. Ich freue mich deshalb über Ihre Ideen und Vorschläge. Selbstverständlich biete ich alle Themen auch in abgeänderter Version an. Bis zur Sommerpause finden nur noch wenige Seminare statt, ab Herbst freue ich mich dann aber wieder über spannende Seminare in unruhigen Zeiten!

Sport – die schönste Nebensache der Welt?

Die Fußball-Weltmeisterschaft beschäftigt mich nicht nur als Fußball-Fan, sondern auch bei meiner Arbeit. Entgegen aller Beteuerungen hat Fußball und Sport oft auch mit der Politik zu tun. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf unterschiedliche Aspekte ein.

Sport und Inklusion

Der Limeshof der Nikolauspflege ist eine Einrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene mit zusätzlichen Beeinträchtigungen am grünen Stadtrand von Welzheim. Hier gibt es eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, einer Fördergruppe, unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen sowie den Bereich der Offenen Angebote. Im Rahmen dieser Angebote hatte ich meinen erstes Seminar über Sport und Politik. In der Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmenden Gründe, warum sie Sport treiben: Ausgleich, Gesundheit, aber auch der Spaß mit anderen gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie berichten auch, dass es Menschen mit Behinderung immer noch schwer haben, im Verein Sport zu treiben.

Sport und Politik in meinen Seminaren

Im weiteren Verlauf ging es um Sport und Politik. Anhand Ereignisse wie den Olympischen Spielen in Berlin zeigte ich auf, dass Herrscher Spiele missbrauchen können. Aber es gibt auch positive Beispiele, wie das Wunder von Bern, als der Sieg mitgeholfen hat einem ganzen Land Hoffnung zu geben und dem Sommermärchen 2006, als sich Deutschland als toller Gastgeber präsentiert hat. Auch die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft wird überschattet durch die Politik von Donald Trump und dem fragwürdigen Verhalten von FIFA-Präsident Infantino.

Sport und Politik in meinem Blog

In meinem Blog stelle ich einige interessante Artikel zur Fußball-WM vor. In Willkommen im Abseits steht Gastgeber im Mittelpunkt. Politik spielte schon immer eine Rolle, wie der Artikel Das ganze Leben in 90 Minuten zeigt. Aus der Seele gesprochen hat mir ein Artikel, in dem der Autor betont, dass Fußballer sich politisch äußern können, wenn sie wollen – und es wirklich nicht schlechter machen können als der FIFA Präsident.

Weitere Seminare folgen

Beim nächsten Stammtisch an der Diakonie Stetten werden wir uns auch mit dem Thema beschäftigen, außerdem plane ich es bei meinem Einsatz für das Bildungszentrum Karlsruhe. Das Thema Sport und Politik bleibt auch nach der Fußball-WM aktuell, z.B. durch die Diskussion um die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Ich habe das Thema deshalb in mein neues Seminarprogramm aufgenommen und freue mich auf Ihr Interesse.

Können friedliche Protestbewegungen erfolgreich sein?

In einem neuen Seminar bei einer Bildungswerkstatt ging es um die Frage, ob und wie Protestbewegungen erfolgreich sein können. Studien zeigen, dass friedliche Proteste erfolgreicher sind als bei gewalttätige, allerdings gibt es auch viele Beispiele für friedliche Bewegungen, die nicht erfolgreich sind – die aktuellen Proteste im Iran gehören leider dazu.

Erfolg ist schwer zu definieren

Es ist schwierig, den Erfolg von Bewegungen zu definieren. Der Widerstand gegen Hitler hat nicht die Diktatur überwunden, aber viele Menschenleben gerettet und ist noch heute Vorbild. Manche Erfolge stellen sich erst nach vielen Jahren ein. Wichtig ist in jedem Fall, dass möglichst viele Menschen die Bewegung unterstützen. Die Medien spielen eine wichtige Rolle, das sie für eine öffentliche Wahrnehmung der Themen führen.

Von Gandhi zu Stuttgart 21

Bei Vorstellung und Diskussion habe ich unterschiedliche internationale und nationale Bewegungen vorgestellt. Mahatma Gandhi hat mit seinem gewaltsamen Widerstand und zivilen Ungehorsam den Freiheitskampf Indiens geprägt und letztlich zum Erfolg geführt. Erfreulich gewaltfrei verliefen auch die Revolutionen von 1989 in Europa. Die brutale Niederschlagung der Proteste im Iran zeigen jedoch, dass friedliche Proteste nicht immer zum Ziel führen.
In Deutschland konnte die 68er Bewegung und die anschließenden sozialen Bewegungen die meisten ihrer politischen Ziele nicht erreichen, hatten aber Einfluss auf Gesellschaft und Politik. Ein ähnliches Fazit lässt sich auch über die Stuttgart 21-Bewegung ziehen: Der Bau des Bahnhofs wurde nicht verhindert, Bedeutung und Einfluss hatte die Bewegung aber durchaus.

Friedliche Proteste werden gebraucht

Friedliche Proteste sind wichtig – gerade in einer Demokratie. Widersprüche werden deutlich und leisten damit einen Beitrag für gesellschaftlichen Veränderungen. Sie erfordern Mut und Geduld und führen nicht immer zum Ziel. Dennoch ist Handeln wichtig, wie schon Gandhi wusste: „Du wirst vielleicht nie wissen, welche Folgen dein Handeln hat. Aber wenn du nichts tust, wird es auch keine Folgen geben.“

Protestbewegungen in meinen Blogs und Seminaren

In meinem Blog zur Gesellschaft stelle ich in diesem Monat einen Artikel und eine interessante ARTE-Dokumentation zum Thema Proteste vor. In meinen Seminaren zur Gesellschaft biete ich Seminare zur Zivilcourage, dem Konflikt der Generationen und dem Kulturkampf.

Seminarangebote 2026 – Trump, Wahlen und Gerechtigkeit

Donald Trump hat 2025 die Weltpolitik – und meine Seminare – bestimmt und wird dies wohl auch dieses Jahr tun. In meiner aktualisierten Themenliste biete ich einige neue Seminare sowie bewährte Themen, die fortlaufend überarbeitet werden. Weitere Schwerpunkte sind die Landtagswahlen und die Frage nach Gerechtigkeit.

Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?

Im Themenbereich Europa habe ich „Die EU vor der Zerreißrobe“ neu aufgenommen. Hierbei geht es um die zahlreichen Konflikte im Inneren und Äußeren und die Folgen. Neu im Bereich „Staaten und Regionen“ ist Polen, außerdem habe ich aufgrund aktueller Anlässe die Seminare für China, USA und den Ukraine-Krieg grundlegend überarbeitet. „Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?“ heißt ein neues Seminar im Bereich Internationales. Im Bereich Geschichte biete ich ein Seminar zum 250. Geburtstag der USA.

Gerechtigkeit weltweit und zwischen den Generationen

Neue Seminare zum Thema Gerechtigkeit betreffen mehrere Bereiche. In meinen Angeboten zur Gesellschaft habe ich die Konflikte zwischen den Generationen. Diese Frage betrifft nicht nur die Rente, die ich als neues Thema in Wirtschaft und Soziales aufgenommen habe. Hier geht es um die Gerechtigkeit weltweit und in Deutschland, zu der mich eine neue Studie gebracht hat.

Landtagswahlen in Baden-Württemberg

In den ersten Monaten des Jahres wird es öfters um die Landtagswahlen gehen – Angebote und bereits vereinbarte Termine finden Sie hier. Seminaren zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in anderen Bundesländern biete ich auch im Themenbereich Demokratie und Wahlen.

Förderung der Teilhabe

Nicht zuletzt wird die Förderung der Teilhabe ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden. Indirekt durch meine Arbeit an der Ludwig-Schlaich-Akademie, direkt für Menschen mit Behinderungen. Ich freue mich sehr, dass ich mit ATRIO Leonberg die „Reise um die Welt“ fortsetzen kann. Für die Diakonie Stetten werde ich mit einem Stammtisch ein weiteres Format ausprobieren, weitere Ideen finden Sie hier.

Vorschläge von Ihnen

Gerne können auch Sie Vorschläge machen. Außerdem können wir Themen der vereinbarten Seminare auch kurzfristig festlegen. Jetzt wünsche ich Ihnen alles Gute fürs neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Gibt es einen Konflikt der Generationen?

Auf Wunsch einer Bildungswerkstatt habe ich ein Seminar zur Generationengerechtigkeit in mein Programm aufgenommen. Der Anlass war der Streit um die Rentenreform, bei der sich einige jungen Menschen benachteiligt fühlen.

Wie konnte man die Jugend so übersehen?

Im ersten Teil des Seminar ging es um die Situation. „Wie konnte man die Jugend nur so übersehen“ fragt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Junge Menschen waren besonders von den Krisen der letzten Jahre betroffen, viele leiden bis heute an den Folgen von Corona. Die Politik hat sich nicht um die Jungen gekümmert und bürdet ihr mit der Wehrpflicht eine weitere Aufgabe auf.

Die Debatte um die Rente – was ist schon gerecht?

Im zweiten Teil ging es um die Rente und die Frage der Gerechtigkeit. Da es verschiedene Arten von Gerechtigkeit gibt, ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Nicht nur junge Abgeordnete der Union sehen die Generationengerechtigkeit durch die Pläne der Regierung gefährdet. Ein Blick auf die Systeme anderer Länder zeigt, dass es keine ideale Lösung gibt, Deutschland aber durchaus von den Erfahrungen anderer lernen könnte.

Viele junge Menschen sind engagiert

Keine Lösung ist auf jeden Fall, die Generationen gegeneinander auszuspielen und mit verallgemeinernden Vorwürfen zu überziehen. Ebenso wäre es falsch, alle Menschen einer Generation gleichzusetzen. Wie engagiert viele junge Menschen sind, konnte ich bei einem Seminar für das Bildungszentrum Karlsruhe erleben. In ihrem Freiwilligendienst arbeiten die jungen Menschen in sozialen Einrichtungen und leisten einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aber auch sie machen sich sorgen, um die Rente, die Umwelt und nicht zuletzt ihre Arbeit, die viele durch künstliche Intelligenz bedroht sehen.

Thema in meinen Seminaren und Blogs

In meinem Blog zu Gesellschaft finden Sie einige Beiträge zum Thema Jugend.
In meinem Seminarangebote zu Gesellschaft biete ich ein Seminar zur Generationengerechtigkeit, in Wirtschaft und Soziales habe ich neben der Zukunft des Sozialstaats das Thema Rente aufgenommen.

2024 –Wahlen, Kriege und eine Reise um die Welt

Die Wahlen in Europa und die USA und die vielen Kriegen waren die wichtigsten Themen meiner Seminare in diesem Jahr. Auch bei meinem letzten Seminar bei der Bildungswerkstatt Erdmannhausen ging es um die Folgen der Wahl von Donald Trump und die Kriege im Nahen Osten.

Akademien und Bildungswerkstätten

Der größte Teil meiner rund 200 Veranstaltungen waren in diesem Jahr wieder Seminare für Bildungswerkstätten und Akademien. Besonders beim Thema Migration geht es dabei auch kontrovers zu. Oft nachgefragt wurden Themen aus dem Bereich Gesellschaft und in den letzten Wochen das Thema künstliche Intelligenz.

Demokratie und Wahlen

Oft nachgefragt waren wurden Seminare im Bereich Demokratie und Wahlen zuletzt die US-Präsidentschaftswahl. Zur Kommunal- und Europawahl habe ich mit einige Veranstaltungen durchgeführt. Absolutes Highlight war dabei ein Aktionstag an der Ludwig-Schlaich-Akademie, bei dem neben zahlreichen Interessent*innen auch Äffle und Pferdle dabei waren. Ein besonderes Erlebnis war auch die kulturell-kulinarische Reise durch Europa, die ich für die VHS Stuttgart durchgeführt habe.

Reise um die Welt

Nach Reisen durch Baden-Württemberg ging es bei ATRIO Leonberg in diesem Jahr um die Welt. Neben ernsten Themen wie den zahlreichen Krisen ging es dabei auch um Sehenswürdigkeiten, Sprache und Musik der Länder und Kontinente. Im nächsten Semester reisen wir dann durch Deutschland.

Gemeinschaftskunde an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Schon seit einigen Semestern bei den Arbeitserzieher*innen. Mit diesen kam auch die tolle Veranstaltung zu Wahlen zustande. Seit Beginn des Jahres bin ich auch bei den angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen tätig. Diese arbeiten in Einrichtungen, in denen sie sich um die Versorgung und Entwicklung von Heranwachsenden kümmern.

Seminare für Bundesfreiwillige

Für die Bildungszentren Karlsruhe und Bodelshausen sowie für die VHS Unteres Remstal habe ich einige Seminare für Bundesfreiwillige durchgeführt. Mit ihrem bewundernswerten Einsatz beweisen sie, dass die Jugend von heute oft besser ist als ihr Ruf. Vor der Kommunalwahl zeigten die Gruppen viel Kreativität bei einem Planspiel. Da die Teilnehmenden mitbestimmen können (bzw. müssen), kamen darüber hinaus viele Themen zur Sprache. Gesellschaftliche Probleme, die Arbeitswelt der Zukunft mit künstlicher Intelligenz und die „große Politik“.

Wahlen und Krisen im Jahr 2025

Mit der vorgezogenen Bundestagswahl wird es auch 2025 um Wahlen gehen. Angebote finden Sie hier. Derzeit aktualisiere ich meine Themenliste, bei der ich auch auf aktuelle Krisen und Kriege eingehen werden. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmer*innen und Partner*innen, die an meinen Seminaren teilgenommen haben bzw. sie ermöglicht haben.
Ich wünsche allen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.

Wie können wir die Demokratie verteidigen?

In diesem Monat lag der Schwerpunkt auf dem Schreiben – und einem wichtigen Thema, das auch meine Seminare bestimmen wird – die Probleme und die Zukunft der Demokratie.

Wohin steuert die Demokratie?

In den Artikeln meines Blogs Politik verstehen geht es um verschiedene Aspekte. Der Politologe Philip Manow befürchtet, dass Politik durch (Verfassungs)recht ersetzt wird. Maximilian Steinbeis widerspricht „So wirft man sie dem autoritären Populismus zum Fraß vor.
In einem spannenden Artikel fordern Hedwig Richter und Bernd Ullrich „Eine Revolution für die Demokratie“. In zwei weiteren Beiträgen geht es um die Auswirkungen des Wahlrechts in Europa und die USA. Dieses spannende Thema habe ich als weiteren Vorschlag in meine Seminarliste aufgenommen.

Andreas Reckwitz über Fortschritt und die Debattenkultur

Interessante Essays von Andreas Reckwitz stelle ich in Gesellschaft verstehen vor. Im Artikel „Was heißt hier Fortschritt?“ fordert Reckwitz ein nüchternes Verständnis von Fortschritt auf, das unter anderem beinhaltet, Errungenschaften der Vergangenheit zu verteidigen. Im Beitrag zur Debattenkultur warnt er, dass unsere Gesellschaft immer mehr zur Kampfzone wird, in der es zu einem Täter-Opfer-Dualismus kommt.

Wirtschaftspolitik gegen Trump und Co.

Diese (vermeintlichen) Opfer versuchen Populisten für sich zu gewinnen. Einige Wissenschaftler fordern deshalb eine andere Wirtschaftspolitik – weg vom Neoliberalismus. Diesen Vorschlag und die Frage, ob in Deutschland zu wenig gearbeitet wird, präsentiere ich in meinem Blog zur Wirtschaft.

Demokratie in EU-Staaten

Wie eine Demokratie systematisch zerstört werden kann, zeigt das Beispiel Slowakei. Nach der Justiz nimmt sich die Regierung nun die Kultur vor. In einem weiteren Beitrag meines Blogs zu Europa behandele ich einen Artikel, dass auch in einem Land wie Schweden ist nicht alles ideal läuft – „Büllerbü war gestern“.

Paralympics und Inklusion

Im Blog zur Inklusion geht es um die Paralympischen Spiele. Sie sind ein separierendes Ereignis, können aber dennoch einen Beitrag leisten, denn die Teilnehmenden sind Vorbilder, Inspiration und Mutmacher.

Seminarreihe „Reise um die Welt“

Ein Höhepunkt des letzten Semesters war die Reihe Reise um die Welt für ATRIO Leonberg. Die Informationen der bisherigen Seminare zu Asien, Südamerika, Russland und dem Nahen Osten habe ich in einem Blog zusammengefasst. Im Herbst geht es weiter mit der Reise – und dem Blog!

Meine Angebote für das 2. Halbjahr – Wahlen, KI und ein Blick zurück

In meinem aktualisierten Programm stehen die Wahlen im Mittelpunkt. Neben bewährten Angeboten biete ich in meinen Schwerpunktthemen auch neue Angebote zu künstlicher Intelligenz, sozialen Medien und einen Blick auf das Jahr 1945.

Wahlen in EU-Staaten und den USA

Bereits in den nächsten Tagen wird in Frankreich und Großbritannien gewählt, im Herbst dann in Ostdeutschland und Österreich. Die vielleicht wichtigste Wahl folgt dann im November in den USA. Eine mögliche Rückkehr von Donald Trump hätte weitreichende Folgen für die ganze Welt. Die Seminarangebote finden Sie unter EU-Staaten und Internationale Politik. Die zunehmenden Zweifel an der Demokratie thematisiere ich in einem Seminar im Bereich Demokratie und Wahlen.

Die Zukunft des Freihandels und künstliche Intelligenz

In einem neuen Seminar im Bereich Wirtschaft geht es um die Handelskriege und die Zukunft des Freihandels. Auch in diesem Bereich wird die US-Wahl Folgen haben. Viele Bildungswerkstätten haben sich für Künstliche Intelligenz als Thema entschieden. Mit einem Blick auf die Folgen sozialer Medien habe ich hier die Angebote ausgeweitet.

1945 – das Jahr der Zäsur

Da sich das Ende des 2. Weltkriegs nächstes Jahr zum 80. Mal jährt, habe ich „1945 – das Jahr der Zäsur“ in der Rubrik Geschichte aufgenommen. Es steht für den Umbruch, der 1949 zur deutschen Teilung geführt hat. Das 75-jährige Jubiläum von Grundgesetz und Bundesrepublik in diesem Jahr bleibt natürlich weiterhin Thema.

Weiter mitmachen und mitmischen

Alle Themenvorschläge gelten auch für meine Angebote für Menschen mit Behinderung. Das wichtigste Ziel – Teilhabe – ist natürlich auch nach den Europa- und Kommunalwahlen wichtig und spätestens im Herbst 2025 steht mit der Bundestagswahl die nächste wichtige Wahl an.

Aktuelle Politik

Natürlich werde ich alle Seminare aufgrund der zu erwartenden Ereignisse anpassen. Gerne können Sie aber auch kurzfristig entscheiden. Ich melde mich dann rechtzeitig vor dem Seminar bei Ihnen, damit wir die Themen festlegen können. Darüber hinaus freue ich mich auf Ihre Anregungen – und viele spannende Seminare im zweiten Halbjahr.

Heiße Diskussionen zu Migration und rechten Parteien

Die Asylpolitik und der Aufstieg rechter Parteien sind zur Zeit heiß diskutierte Themen –in der großen Politik und in meinen Seminaren. Obwohl oder eher weil es dabei oft sehr emotional wird, finde ich es wichtig, diese Themen aufzunehmen.

Flucht weltweit und in Europa

Weltweit über 100 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Durch Kriege ist diese Zahl in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Die meisten Flüchtlinge sind in ärmeren Ländern, aber auch in Europa und Deutschland werden es immer mehr.
Die Rechtsgrundlagen sind kompliziert und werden in den Debatten (bewusst?) nicht immer korrekt dargestellt. Intensiv diskutiert und auch beklagt wurde der Rechtsstatus von Menschen aus der Ukraine – sie müssen keinen Asylantrag stellen, stellen aber die ohnehin belasteten Kommunen vor weitere Schwierigkeit bei der Unterbringung.

Migration bleibt Thema

Viele Teilnehmer*innen machen sich Sorgen um die steigende Migration und die Folgen. Deshalb ging es in den Seminaren auch um die zahlreichen Vorschläge zur Reduzierung der Migration. Die meisten Ideen sind nicht neu und bergen auch juristische und praktische Probleme, dennoch könnten sie die Situation verbessern. Ziemlich sicher ist, dass Migration auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben wird.

Rechte Parteien auf dem Vormarsch

Ein oft nachgefragtes Thema bei verschiedenen Seminaren war der Aufstieg rechter Parteien. Mir ist wichtig zwischen berechtigten Ängsten, nachvollziehbaren Forderungen und Positionen zu unterscheiden, die nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Auch bei diesem Thema gibt es wohl keine ideale Lösung, die Forderungen reichten vom Verbot über die Ausgrenzung, inhaltlicher Auseinandersetzung und mehr Gelassenheit.

Themen „Migration“ und „rechte Parteien“ in meinen Seminaren

Die Themen Migration und rechte Parteien werden in verschiedenen Seminaren thematisiert. Im Bereich „Die Europäische Union“ geht es um die EU und Flüchtlinge, bei Staaten und Regionen um rechte Tendenzen in zahlreichen Ländern. In der Rubrik Demokratie geht es um „Rechte Parteien auf dem Vormarsch“, bei Gesellschaft biete ich Seminare zum Einwanderungsland Deutschland und der Idee der Nation.

Kultur gehört zum Leben

Im letzten Gespräch der Reihe Mahlzeit.Politik war am 28. September Nils Runge zu Gast. Er ist Nachtmanager der Stadt und Region Stuttgart und kümmert sich um das Nachtleben. Dabei ist er in Kontakt mit Politik, Verwaltung, Einwohner*innen und der Nacht-Gastronomie.

Kultur ist vielfältig

Bereits in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, wie vielfältig Kultur ist. Die Teilnehmer*innen berichteten, was sie mit Kultur verbinden: Vom Kino, Besuch von Museen oder Theater hin zur Musik war alles dabei. Ein Teilnehmer macht selber Musik und hat einen eigenen Kanal. Auch bei Nils Runge dreht sich alles um Kultur. Er arbeitete bereits als Kulturmanager, DJ und Veranstalter.

Menschen verbinden und Netzwerke pflegen

Als Nachtmanager ist Nils Runge in Kontakt mit unterschiedlichen Akteur*innen. Er versucht bei Politik und Verwaltung Verständnis für Clubs und Gastronomie zu fördern und sie zu unterstützen. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen veranstaltet er About Pop, ein Festival und Plattform für neue Trends und junge Talente. In Zusammenarbeit mit der „Initiative Barrierefrei Feiern“ wurde dabei besonders auf Barrierefreiheit geachtet.

Hindernisse überwinden

Teilnehmerinnen berichteten, dass es immer noch viele Hindernisse für Menschen mit Einschränkungen in Lokalen und Clubs gibt. Probleme sind der Weg von und zu Veranstaltungsorten und Hindernisse in den Orten, z.B. Treppen und fehlende behindertengerechten Toiletten. Auch Künstler*innen mit Behinderungen haben es im Kulturleben immer noch schwer.

Kultur für alle Menschen

Für Herrn Runge gehört Kultur zum Leben. Es ist ihm deshalb wichtig, dass alle Menschen Zugang zur Kultur begonnen. Neben mehr Barrierefreiheit gehört dazu auch die Stärkung des Bewusstseins durch Schulungen und Teams vor Ort. Diese Awareness-Teams werden auch beim About Pop 2024 zum Einsatz kommen. Zu dieser Veranstaltung lud Herr Runge die Teilnehmenden ein.

Toller Abschluss der Veranstaltungsreihe

Der Abend war ein schöner Abschluss der Veranstaltungsreihe „Mahlzeit.Politik – Wir mischen mit“, die von bhz und VHS Stuttgart gemeinsam geplant und durchgeführt wurde. In den Veranstaltungen hatten wir tolle Gäste:

Jennifer Langer – Beauftragte der Stadt Stuttgart für die Belange von Menschen mit Behinderung
Wolfgang Forderer – Leiter der Abteilung Mobilität der Stadt Stuttgart
Veronika Kienzle – Bezirksbürgermeisterin von Stuttgart Mitte
Oliver Reinl – Zentrum selbstbestimmt Leben in Stuttgart
Ayse Özbabacan, Stellvertreterin Abteilung Integrationspolitik Stadt

Ich bedanke mich bei meinen Kooperationspartner*innen, den Teilnehmenden und besonders den Gästen unserer Stammtische.