Veranstaltungen zur Landtagswahl enden im Norden

Meine Seminare zur Landtagswahl haben in Lahr und Lörrach im Süden angefangen und endeten nun im Norden von Baden-Württemberg für Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach. Dazwischen lagen tolle Termine mit vielen schönen Begegnungen – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner*innen für den Besuch und die Unterstützung bei der Organisation.

Seminare – Einfach wählen gehen

Bei meinen 12 Seminaren ging es um die Fragen, warum Wählen wichtig ist und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die Parteien und wichtigsten Ziele vorgestellt. Besonders freut mich, dass die Veranstaltungen in Fellbach und Heilbronn durch Kooperationen der Volkshochschulen mit der Diakonie Stetten bzw. der Offenen Hilfe zustande gekommen ist. Außerdem war ich in fünf Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und drei Werkstätten von ATRIO Leonberg zu Gast.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Gemeinsam mit dem Team des Kreisjugendrings habe ich im Rahmen des Projekts „Bock auf Wahl“ Veranstaltungen für neun Klassen an vier Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum gestaltet. Die Einheiten bestanden aus einem Infoteil und einem „praktischen Teil“, bei dem die Schüler*innen ein Baden-Württemberg Puzzle, Bilderrätsel über berühmte Menschen und Produkte aus Baden-Württemberg und ein Quiz ausprobieren konnte.

Baden-Württemberg – Wir können alles außer Hochdeutsch

In zwei Seminaren stand Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Auch hier wurde gepuzzelt und geraten und die Teilnehmenden erfuhren einiges über Geschichte und Gegenwart unseres Bundeslands. Beim Kochkurs stand natürlich das Kochen im Vordergrund, aber ein paar Informationen und Gespräche gab es auch hier.

Aktionstage an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Für die Fachschule für Jugend- und Heimerzieher führte ich mit der Schulleiterin einen Aktionstag zur Wahl durch. Beim Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ schlüpften die Studierenden in die Rollen von Medien, Kandidaat*innen und Bürger*innen. Mit großem Engagement stellten wurden Gespräche im Wahlkampf nachgespielt – mit kritischer Berichterstattung durch die Medien. Im zweiten Teil besuchten die Gruppen verschiedene Stationen, u.a. einem Fachgespräch über die Frage, wie die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen ihren Klient*innen Demokratie näher beibringen konnte. Für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung hat ein Demokratieprojekt begonnen, der Abschluss folgt nach der Wahl.

Planspiele bei Seminaren für Bundesfreiwillige

Das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ habe ich auch bei drei Seminaren für die Bildungszentren Bodelshausen und Karlsruhe gespielt. Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Medienteams, die mit ihren Ideen das Planspiel noch spannender machten.

Persönliche Kontakte

Mindestens so wichtig wie die Seminare sind für mich persönliche Kontakte. Die Stadt Schwäbisch Gmünd führt Projekte zur Inklusion durch. Bei einem Projekt bin ich als politischer Assistent tätig, d.h. ich berate und begleite Menschen mit Behinderung bei politischen Fragen. Bei meinem ersten Einsatz konnte ich einen Klienten betreuen, der um Unterstützung bei der Wahl gebeten hat. Auch am Rande meiner Seminare konnte ich mit vielen Teilnehmenden ins Gespräch kommen, die ich hoffentlich zum mitmachen und wählen motivieren konnte.

Weiter mitmischen und mitbestimmen

Die nächste Wahlen gibt es erst wieder 2029 mit der Europa- und Kommunalwahl und der nächsten Bundestagswahl – wenn die Regierung solange durchhält.. Demokratie und Mitbestimmung sind aber auch im Alltag wichtig. Ich freue mich, dass für ATRIO Leonberg die Reise um die Welt weiter geht und mit dem Politischen Stammtisch ein neues Model an der Diakonie Stetten startet. Weitere Vorschläge finden Sie auf der Seite Teilhabe fördern.

Von der Wahl über Spaghettieis zum Kochen mit ein bisschen Politik

Bei drei Veranstaltungen für die Easy Uni ging es um die Landtagswahl, Besonderheiten von Baden-Württemberg und „ein bisschen Politik“ bei einem Kochkurs. Die Easy Uni ist ein inklusives Angebot der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten und richtet sich an alle: Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam lernen und kreativ sein.

Warum, wie und wen wählen

Bei einer Informationsveranstaltung an der Diakonie Stetten ging es um die Landtagswahlen. Es ging um die Fragen, warum wählen wichtig ist, was und wie gewählt wird. Außerdem ging es um die wichtigsten Ziele der Parteien. Mein zentrales Anliegen ist es, die Teilnehmenden zum wählen zu motivieren, sich unterstützen zu lassen, aber auch, dass jede und jeder die Entscheidung selbst trifft. Weitere Informationen von der Diakonie Stetten finden Sie auf dem Instagram-Kanal der Diakonie Stetten .

Wir können alles – außer Hochdeutsch

Beim zweiten Semester ging es um das schönste Bundesland Deutschlands – Baden-Württemberg. Zunächst bauten wir ein Puzzle, um über Orte in unserem Ländle zu reden. Beim Bilderrätsel galt es, die Bilder bekannter Menschen den Namen zuzuordnen – von den Erfindern Margarete Steiff und Gottlieb Daimler, den Geschwister Scholl, Albert Einstein hin zu Rappern. Auch für Produkte sollten die Teilnehmer*innen Beschreibungen zuteilen. Während Daimler oder die Stihl Motorsäge bekannt waren, waren viele überrascht, dass auch das Spaghettieis in Baden-Württemberg erfunden wurde.

Ein Kochkurs – mit ein bisschen Politik

Bei einem Kochkurs berichtete ich mit Bildern und Informationen über Baden-Württemberg und die Wahl. Im Vordergrund stand aber natürlich das Kochen: Gemeinsam bereiteten wir schwäbische Spezialitäten von Schupfnudeln, Spätzle mit Linsen, Kartoffelsalat und als Nachtisch einen Ofenschlupfer vor.

Mitreden auch nach der Wahl

Auch nach der Wahl wird es um Mitbestimmung. Bei unserem politischen Stammtisch kommen alle zur Wort. Wir diskutieren über aktuelle Themen, über den die Teilnehmenden mitbestimmen können. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Termine.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Mit dem tollen Team des Kreisjugendring Rems-Murr habe ich Seminare an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) im Rems-Murr-Kreis durchgeführt. Anlass war die Landtagswahl, es ging aber auch Mitbestimmung im Alltag und Spaß mit Bilderrätsel und Puzzle im praktischen Teil.

Jugendpolitische Interessen vertreten

Der Kreisjugendring Rems-Murr ist die jungendpolitische Interessenvertretung von jungen Menschen im Rems-Murr-Kreis. Sie gestalten Jugendpolitik aktiv mit und führen eigene Projekte durch. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ setzt der Kreisjugendring vier lokale Partnerschaften für Demokratie um, in dem sie die Koordinierung, inhaltliche Begleitung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Demokratische Werte stärken

Die Ziele der Partnerschaft – demokratische Werte stärken, Vielfalt sichtbar machen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – stehen auch im Mittelpunkt der Aktionen „Bock auf Wahl“ an Schulen im Rems-Murr-Kreis. Mit einem Kollegen war ich bei sonderpädagogischen Einrichtungen dabei. Im ersten Teil ging es um Informationen und Gespräche zu Mitbestimmung. Ob in der Familie, unter Freunden oder an der Schule – Mitbestimmung ist möglich, erfordert aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Ganz ähnlich ist es in der „großen“ Politik, bei der wir über Wahlen mitbestimmen konnten.

Puzzle, Bilderrätsel und Probewahl

Im zweiten Teil konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen. Dazu gehörte das Zusammenbauen eines Baden-Württemberg-Puzzle und dem Austausch von Lieblingsorten. Beim Bilderrätsel galt es, berühmte Menschen aus Baden-Württemberg, die Spitzenkandidaten und din Baden-Württemberg erfundene Gegenstände zu erkennen. Außerdem konnten die Schüler*innen mit dem Wahlomat rausfinden, welche Partei mit ihren Interessen übereinstimmt und an der der Probewahl teilnehmen.

Demokratie und Spaß erleben

Ich war begeistert, mit wieviel Interesse die Schüler*innen dabei waren und hoffe, dass die über 16-jährigen dann auch an der „richtigen“ Wahl teilgenommen hat. Genauso wichtig war aber auch der Spaß im praktischen Teil, denn Politik muss nicht immer trocken sein! Genauso wichtig Nach den Faschingsferien geht es an einer weiteren Schule weiter. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf der Instagram-Seite des Kreisjungendrings.

Was macht ein Landtagsabgeordneter?

Zum Auftakt meiner Veranstaltungsreihe zur Landtagswahl habe ich mit Teilnehmenden der Diakonie Stetten den Landtag von Baden-Württemberg besucht.

Rundgang durch das Parlament

Zunächst wurden wir von einer Vertreterin des Besucherdiensts durch das Haus geführt. Besonders eindrucksvoll war hierbei ein Buch über Abgeordnete aus unserer Region, die in Zeiten des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Darüber steht Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Über Schriftführer, die nicht schreiben

Der Rundgang endete im Plenarsaal, wo wir in der ersten Reihe Platz nehmen konnten, wo sonst die Fraktionen sitzen. Die Referentin berichtete über die Arbeit des Präsidiums, die aus der Landtagspräsidentin und den Schriftführer besteht – die aber nicht schreiben, sondern die Sitzungsleitung unterstützen. Direkt neben dem Rednerpult sitzen die Stenographen und schreiben alles mit.

Was macht ein Landtagsabgeordneter?

Anschließend stand uns Jochen Haußmann für ein Gespräch zur Verfügung. Er ist seit 2011 Abgeordneter für den Wahlkreis Schorndorf. Als Parlamentarischer Geschäftsführer organisiert er mit anderen Fraktionen den parlamentarischen Betrieb.. Aber auch in sitzungsfreien Wochen bleibt viel zu tun, am nächsten Tag hat er gleich fünf Termine in der Gegend. Geduldig beantwortete er unsere Fragen. Mit Brezeln und Getränken endete unser Besuch.

Seminare zur Landtagswahl

Vor der Landtagswahl werde ich für Veranstaltungen für die Diakonie Stetten und andere Einrichtungen durchführen. Einen Überblick über meine Angebote finden Sie hier.
Auf der Seite der Diakonie Stetten finden Sie einen Bericht über unseren Besuch.

Reise durch Deutschland geht im Norden zu Ende

Mit einem Seminar über den Norden endete unsere Reise durch Deutschland. Aus Anlass der Bundestagswahl haben wir dieses Mal Deutschland näher angeschaut. Es ist nach Baden-Württemberg, Europa und der Welt bereits die vierte Seminarreihe, die ich mit und für die VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg organisiert und durchgeführt habe.

Die Bundestagswahl und die Folgen

Beim ersten Termin ging es um Fragen zu Deutschland. Ob Bevölkerungszahl, berühmte Deutsche oder Sehenswürdigkeiten – die meisten Fragen konnten die Teilnehmenden souverän beantworten. Intensiv diskutiert haben wir die Ergebnisse der Bundestagswahl, bei der erfreulich viele teilgenommen haben. Ich stellte die neue Regierung und ihre Vorhaben vor.

Deutschlands wechselhafte Geschichte

Beim Seminar zur Geschichte behandelten wir mit dem Nationalsozialismus auch die dunklen Seiten der Geschichte auch mit einem Bezug zum 80. Jahrestag des Kriegsendes. Umso erfreulicher ist die Entwicklung der Bundesrepublik, die sich trotz aller Probleme gut entwickelt hat.

Die Regionen Deutschlands und ihre Eigenheiten

Bei drei letzten Terminen stellte ich Bundesländer im Osten, Süden und Norden vor. Während schon einige in Berlin waren, waren die Bundesländer im Osten noch nicht so bekannt. Umso wichtiger war es mit Bildern auf die schönen Ecken hinzuweisen. Bei südlichen Ländern konnten viele über Ihre Erfahrungen in Bayern berichten – und natürlich unser eigenes (und schönstes) Bundesland Baden-Württemberg. Beim letzten Termin berichtete uns ein aus Hannover stammender Teilnehmer über die Vorzüge des Nordens: Fischbrötchen und Mettwurst, Bier und natürlich die Nordsee.

Ein erneuter Blick in die Welt

In meinem Blog werde ich die Ergebnisse dokumentieren. Im nächsten Semester geht die Reise weiter. Auf vielfachen Wunsch blicken wir im nächsten Semester nochmal in die Welt. Bei ATRIO leben Menschen aus vielen Nationen und ich hoffe, dass einige von ihnen bereit sind, ihre Heimatländer vorzustellen. Weitere Angebote zur Inklusion finden Sie hier.

Diskutieren, Mitmachen, Verstehen – toller Aktionstag für Inklusion und Demokratie

Nachdem die Veranstaltung zur Kommunal- und Europawahl im letzten Jahr ein großer Erfolg war, haben wir an der Ludwig-Schlaich-Akademie wieder einen Aktionstag durchgeführt. Neben Demokratie und Mitbestimmung ging es dieses Mal um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Vorbereitet und durchgeführt wurden die Stationen von angehenden Arbeitserzieher*innen, unterstützt wurden sie durch Klient*innen der Diakonie Stetten. Auf Instagram hat die Ludwig-Schlaich-Akademie ein Video veröffentlicht.

Mitmachen und mitbestimmen

Im „Demokratie-Raum“ gab es vier Stationen: Anhand einer Präsentation wurden wichtige Aspekte der Demokratie erklärt. An einer Wand mit aufklappbaren Bildern ging es um Mitbestimmung im Alltag. Außerdem konnten die Gäste über ihre Lieblingsstation abstimmen. Besonders gefreut hat mich, dass auch ein Klient dabei war, der über seine Arbeit zu Grafeneck berichtet hat. Alle machten ihre Sache so toll, dass ich kaum zur Unterstützung gebraucht wurde – ein schönes Gefühl.

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

In einem weiteren Raum hatten die Studierenden Stationen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorbereitet. Von Arbeitsmitteln für Menschen mit Einschränkungen, unterstützte Kommunikation, Berufsplanung hin zur Simulation von Vorstellungsgesprächen konnten sich die Gäste informieren und mitmachen. An einem von den Studierenden erbauten Deutschland-Puzzle konnten die Besucher*innen ihre Kenntnisse über Bundesländer, Essen und Fußballvereine beweisen. Das Ziel Inklusion gilt auch für die Freizeit. Vor dem Haus hatten Studierende und Vertreter eines inklusiven Fußballvereins eine Torwand so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen sie bespielen konnten.

Ein Comedian, das VfB-Maskottchen und gutes Essen

Ein tolles Begleitprogramm rundete den Tag ab. Der Comedian Kai Bosch brachte uns zum Lachen und Nachdenken. Das VfB-Maskottchen Fritzle probierte alle Stationen aus und stand auch für Fotos zur Verfügung. Das gefiel nicht nur mir als treuem VfB-Fan. Nicht zuletzt sorgte ein inklusives Team dafür, dass alle gut mit Essen und Trinken versorgt wurden.

Angebote zur Landtagwahl

Mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 gibt es den nächsten Anlass um über Demokratie und Mitbestimmung zu reden. Meine Vorschläge und den Stand der Planung finden Sie hier. Weitere Angebote zur Inklusion habe ich hier zusammengestellt.

Die Folgen von Trumps Politik –  meine neuen Themen im 2. Halbjahr

In meinem aktualisierten Programm für das 2. Halbjahr habe ich einige neue Themen. Neben Ideen von Teilnehmenden habe ich eigene Vorschläge und bin gespannt, wie diese ankommen. Die Politik von Donald Trump hat Einfluss auf viele Themenbereiche. Weitere Schwerpunkte werden die Folgen der Bundestagswahl und die kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg.

Die Folgen der Politik von Donald Trump

Bei zahlreichen bestehenden und neuen Themenvorschlägen wird die Politik von Donald Trump eine Rolle spielen. Im Bereich Internationale Politik habe ich die Folgen für die Sicherheitspolitik neu aufgenommen. Überarbeitet habe ich das Thema USA, bei dem der Fokus auf den innenpolitischen Veränderungen liegen. In Staaten im Fokus liegt der Fokus auf den Folgen für Europa und die USA. Der Politikstil von Donald Trump wird auch in Europa nachgeahmt. Neu im Programm in meiner Rubrik Europa habe ich deshalb das Thema „Die EU und der Populismus“.

Sind wir faul geworden?

Im Bereich Wirtschaft habe ich das Thema Zölle hinzugenommen, das auch auf den Einfluss von Donald Trump zurückgeht. Ein weiteres neues Thema bezieht sich auf die von Friedrich Merz geprägte Diskussion, ob die Deutschen faul geworden sind. In einem Blog stelle ich einen Artikel vor, in dem dies bestritten wird, natürlich stelle ich aber beide Seiten dar.

Nach der Bundestagswahl ist vor der Landtagswahl

In Demokratie und Wahlen habe ich das Thema Folgen der Bundestagswahl neu aufgenommen. Außerdem gilt der Blick auf das Frühjahr 2026, wenn die Baden-Württemberger über einen Nachfolger von Winfried Kretschmann abstimmen. Zu diesem Thema habe ich auch spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung. Weitere Schwerpunkte sind die Krise der Demokratie und die Frage, wie man mit Demokratiegegner umgehen soll.

Über (Anti-)Wokeness und den Kulturkampf

Die Wahlen werden auch durch einen zunehmenden Kulturkampf über Sprache und Einstellung begleitet. Donald Trump führt einen Kampf gegen alles zu „woke“ und gegen Rechte von Minderheiten und auch in Deutschland wird leidenschaftlich gestrichen. In einem neuen Seminar im Bereich Gesellschaft steht dieses Thema im Mittelpunkt.

Ein Blick auf das Jahr 1945

In der Rubrik Geschichte geht es weiter um die Ereignisse vor 80 Jahren. War es im Frühjahr die Erinnerung an das Ende des 2. Weltkriegs, gab es im Herbst mit der Gründung der Vereinten Nationen und Konventionen die Hoffnung auf eine friedlichere Zeit.

Kurzfristige Absprache vor dem Termin

Gerne können wir die Themen auch kurzfristig festlegen. Ich mache dann kurz vor dem Termin Vorschläge, freue mich aber über Vorschläge. Das diese oft die besten sind, durfte ich in den letzten Wochen erfahren. Für viele Gruppen stehen jetzt die Sommerferien an, im Herbst freue ich mich dann auf weitere Seminare mit schönen Begegnungen.

Mitbestimmung und Inklusion vor Ort

Nach der „großen“ Bundestagswahl ging es bei meinen Seminaren an der Ludwig-Schlaich-Akademie um Mitbestimmung und Inklusion vor Ort.

Inklusion in der Praxis

Bereits zum zweiten Mal habe ich das Modul „Bundesteilhabegesetz und UN-Behindertenrechtskonvention“ für den Kurs „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ durchgeführt. Die Teilnehmenden haben bereits jahrelang Berufspraxis und konnten deshalb berichten, ob und wie diese Regeln in der Praxis ankamen. Die Ergebnisse waren gemischt. Die Teilnehmenden lobten, dass mehr für Barrierefreiheit getan und Menschen mit Behinderung besser wahrgenommen werden. Sie äußerten aber auch Sorgen in den Werkstätten und in Schulen und fragten unter anderem, ob Schulen ausreichend vorbereitet sind für die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes.

Wie und wo können Jugendliche und Kinder mitbestimmen?

Bei den der Fachschule für Jugend- und Heimerziehung habe ich bereits zum dritten Mal einen Kurs übernommen. Im Mittelpunkt steht dabei Mitbestimmung auf den verschiedenen Ebenen. In Arbeitsgruppen erarbeiten die Auszubildenden, wo und wie ihre Klient*innen mitbestimmen könnten und sollten. In den Einrichtungen gibt es Regeln, die Grenzen setzen – aber auch Möglichkeiten zur Mitbestimmung über gemeinsame Aktivitäten und die Gestaltung des Zimmers.

Großer Aktionstag „Diskutieren, Mitmachen, Verstehen“

Um Mitbestimmung geht es auch beim großen Aktionstag der Berufsfachschule für Arbeitserziehung an der Ludwig-Schlaich-Akademie“ am 10. Juli. Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung im letzten Jahr planen wir mit Studierenden und Klient*innen dieses Jahr Stationen zu den Themen Arbeit, Umsetzung der UN-Konvention sowie Demokratie und Teilhabe. In einem bunten Begleitprogramm gibt es Kabarett und Fußball u.a. einem Besuch von Fritzle, dem Maskottchen des VfB Stuttgart.

Blick in die Zukunft mit Sorgen und Optimismus

Vor der Sommerpause war ich nochmal für Bundesfreiwillige im Einsatz: ein Wochenseminar in Bodelshausen und ein Tagesseminar für die VHS Unteres Remstal. Seminare für Freiwillige waren ein wichtiger Teil meiner rund 120 Veranstaltungen in den ersten Monaten des Jahres. Weitere Schwerpunkte waren die Veranstaltungen zur Wahl, der Unterricht an der Ludwig-Schlaich-Akademie und natürlich „meine“ Bildungswerkstätten.

Wahlen und Mitbestimmung

Wichtigstes Thema bei allen Veranstaltungen waren Wahlen und Mitbestimmung. Hier standen insbesondere die inklusiven Veranstaltungen vor der Europawahl im Mittelpunkt. In besonderer Erinnerung bleibt mir der Aktionstag an der Ludwig-Schlaich-Akademie mit über 200 Teilnehmer*innen. Die Wahlen in Großbritannien und Frankreich sind Themen meines Blogs und kommender Seminare. Dabei werden auch die noch ausstehenden Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern und den USA wichtige Themen.

Driftet unsere Gesellschaft auseinander?

Meine unterschiedlichen Gruppen sind sich einig – der gesellschaftliche Zusammenhalt nimmt ab. Dabei sind gerade die Bundesfreiwilligen ein Beispiel, dass es Menschen gibt, die sich für die Gesellschaft einsetzen. Gründe für Unzufriedenheit bei jungen Menschen gibt es genug, wie ein Artikel von Sascha Lobo, den ich im Seminar behandelt habe und auch in meinem Blog zur Gesellschaft vorstelle. Gesellschaftliche Themen bleiben auch im nächsten Semester wichtig.

Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen?

Ein weiteres bei allen Gruppen beliebtes Thema sind die Folgen künstlicher Intelligenz. Die Bundesfreiwilligen hatten gemischte Gefühle. Neben Hoffnungen bei Medizin und technischen Fortschritt äußerten sie Sorgen um den Arbeitsplatz. Einig waren sie auch, dass sich das Leben weiterhin der realen Welt abspielen sollte und nicht alle Möglichkeiten auch genutzt werden sollten.
Einige Bildungswerkstätten haben sich für das Thema Künstliche Intelligenz entschieden.

Mit Sorgen und Vorfreude in die Zukunft

Angesichts zahlreicher Probleme blickten die Jugendlichen bei einer Zukunftswerkstatt mit Sorgen in die Zukunft. Viele äußerten aber auch Optimismus und Vorfreude, denn viele Probleme könnten gelöst werden.

Ich bedanke mich bei den Teilnehmer*innen und Kooperationspatner*innen für die angenehme Zusammenarbeit und freue mich aufs nächste Semester. Jetzt wünsche ich aber erst mal allen schöne und erholsame Ferien.

Einfach wählen gehen – Veranstaltungen zu den Europa- und Kommunalwahlen  

„Ganz schön kompliziert“ war der Kommentar einer Teilnehmerin zum Wahlsystem bei den Kommunalwahlen bei einem Seminar in Heilbronn. Die bildete den Abschluss meiner Veranstaltungen zu diesen Wahlen. Die Ideen eignen sich auch für zukünftige Wahlen – spätestens im Herbst 2025 steht die Bundestagswahl an.

Seminare und Vorträge

Heilbronn war ein schöner Abschluss mit rund 30 Interessierten. Besonders gefreut hat mich, dass die Veranstaltung durch eine Kooperation zwischen den Offenen Hilfen und der VHS Heilbronn zustande gekommen ist. Etwas weniger Teilnehmende, aber genauso interessiert war mein Vortrag in Stuttgart. Hier hat mich gefreut, dass eine Multiplikatorin dabei war, die die Informationen weitergeben wird. Bereits im Mai war ich in zwei Werkstätten von ATRIO Leonberg.

Inklusiver Aktionstag – mit Äffle und Pferdle

Ein Höhepunkt war der inklusiven Aktionstag an der Ludwig-Schlaich-Akademie. Unter dem Motto „Wählen für alle“ hatten angehende Arbeitserzieher*innen und Beschäftigte der Remstal Werkstätten haben dazu gemeinsam verschiedene Aktionen zu Europa und Baden-Württemberg vorbereitet. Im Wahlraum haben wir Informationen und Videos unseres Kanals vorgestellt. Die Stuttgarter Zeitung hat berichtet, ebenso die Ludwig-Schlaich-Akademie auf Instagram.

Informationsstände zu Wahlen

Gleich zweimal war ich in Rottenburg. Beim ersten Stand ging es um Informationen in leichter Sprache. Am 27. Mai war ich als Experte bei der Veranstaltung 12 Sterne für Rottenburg dabei.

Fachgespräch zu Grenzen und Möglichkeiten der Wahlhilfe

Bei einem Workshop in Karlsruhe ging es um Möglichkeiten und Grenzen der Wahlhilfe. Im Gespräch mit den Teilnehmenden haben wir Möglichkeiten und Grenzen bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Weitere Informationen finden Sie in meinem Blog zur Inklusion.

Seminarreihen zu Europa und Baden-Württemberg

Bei Seminarreihen für ATRIO Leonberg ging es um einzelne Staaten Europas und verschiedene Aspekte von Baden-Württemberg. In diesem und nächstem Semester geht um Staaten weltweit, anschließend – rechtzeitig zur nächsten Bundestagswahl – um Regionen Deutschlands.

Kulturell-kulinarische Reisen

Auch die Kombination aus Kochkurs und Gesprächen über Politik wollen wir fortsetzen. In diesem Semester ging es um Speisen und Informationen zu Frankreich, Spanien und Italien.

Ein Blick in die Geschichte

Leider waren beim Besuch im Haus der Geschichte nur wenige Interessent*innen dabei. Die Idee bei einem Besuch einen Blick in die Geschichte zu werfen lässt sich aber auch auf andere Themen übertragen.

Spielend Politik begreifen

Mit mehreren Gruppen habe ich das Planspiel zur Kommunalwahl durchgeführt. Bei Planspielen schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von Entscheidungsträger und können politische Prozesse nachempfinden. Planspiele gibt es zu unterschiedlichen Themen und eignen sich insbesondere bei der Arbeit mit jungen Menschen.

Weitere Wahlen – und Seminare – in diesem Jahr

Bereits in den nächsten Wochen geht es bei zwei Bildungswerkstätten um die Ergebnisse der Wahlen.
In den nächsten Monaten stehen weitere wichtige Wahlen an, u.a. Großbritannien, Österreich, ostdeutschen Bundesländern und nicht zuletzt die US-Präsidentschaftswahlen. Seminarvorschläge zu diesen Themen finden Sie in meiner Seminarliste.