Eine weitere Reise um die Welt geht zu Ende

ATRIO Leonberg

Mit einem Rückblick auf das Semester und positiven Nachrichten ging die Seminarreihe „Reise um die Welt“ zu Ende. Schon seit einigen Jahren gestalte ich Seminarreihen im Auftrag von VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg.

Vielfalt und die schönste Nebensache der Welt

Schwerpunkt in diesem Semester war das Thema Vielfalt. Beim ersten Termin ging es um die Zuwanderung nach Deutschland. Auch bei ATRIO arbeiten viele Menschen mit ausländischen Wurzeln. Diese Vielfalt zeigt sich auch bei der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft war die Mannschaft nicht sehr erfolgreich, das Seminar zum Thema Sport zeigte aber, wie wichtig Sport sein kann– als Fan und einige auch als Aktive in einem Sportverein.

Die glücklichsten Menschen der Welt und ein furchtbarer Krieg

Wir warfen wieder einen Blick auf andere Länder. Während es beim Seminar über Skandinavien um viele positive Dinge ging, erzählte ein Teilnehmer aus der Ukraine vom furchtbaren Krieg in seinem Heimatland. Er berichtete uns über die Schönheit des Landes, seine Lieblingsmusik und seine Lieblingstiere.

Abschluss mit positiven Nachrichten

Beim letzten Termin blickten wir auf die Länder der letzten Reihen – und einige positive Nachrichten: Grüne Energien in Afrika, mehr Schutz für den Regenwald oder der kostenlose Nahverkehr in einigen europäischen Städten. Bei der Planung des nächsten Semesters hat mich gefreut, dass bei vielen Teilnehmenden mittlerweile „Seminar mit Jürgen“ als Beschreibung reicht – dennoch haben wir uns wieder Ziele gesetzt – es soll um Kultur, Landschaften, Sprachen und nicht zuletzt Essen in verschiedenen Regionen gehen.

Angebote für mehr Teilhabe

Auf der Seite Teilhabe fördern habe ich weitere Angebote zusammengestellt. Ich freue mich auf Ihre Ideen. In meinem Blog zur Inklusion berichte ich über Neuigkeiten und Positionen zu diesem Bereich.

Unser Sozialstaat im Umbau

Die Bundesregierung hat in den letzten Wochen umfangreiche Veränderungen des Sozialstaats vorgeschlagen. In meinen Seminaren und Blogs stelle ich die Reformvorschläge vor.

Größte Reformvorhaben seit Schröder

Es sind die größten und umfangreichsten Reformvorhaben seit der Agenda 2010. Mit ihrem 34-Punkte-Plan und Vorschlägen für Rente, Gesundheit und Pflege hat die Bundesregierung zahlreiche Veränderungen auf den Weg gebracht. Einen Überblick finden Sie in Eintrag in meinem Blog. In meinem Seminar „Reformen des Sozialstaats“ in Backnang ging es um die Grundlagen des Sozialstaats und die Einordnung der Reformvorschläge. Beim Seminar zur Wirtschaftspolitik in Erdmannhausen habe ich die Investitions- und Reformprogramme vorgestellt.

Lob und Kritik

Für die Reformvorschläge gab es Lob, besonders die Vorschläge der Rentenkommission wurden als guter Kompromiss beschrieben. Andere sahen wichtige Impulse und ein Zeichen der Handlungsfähigkeit der Mitte. Aber es hagelte auch Kritik, vor allem an der bereits beschlossenen Gesundheitsreform. In meinen Blogs stelle ich einen Artikel mit dem treffenden Titel „Mit Misstrauen schafft man keine Aufbruchstimmung“ vor. Da von vielen Einsparungen Frauen betroffen sind, geht es in einem weiteren Artikel um die Frage „Was tut die Frauenministerin eigentlich für Frauen?“

Weitere Veränderungen stehen an

Die Umsetzung der Reformen wird dauern, außerdem sind weitere Veränderungen angekündigt. In meinen Seminaren zur Wirtschafts- und Sozialpolitik werde ich diese Entwicklung begleiten. In einem weiteren Seminar geht es um die steigende Ungleichheit. Hierzu stelle ich in meinem Blog ein Interview vor, in dem Thomas Pikkety mehr Umverteilung fordert.

Der Sozialstaat ist wichtig

In einem Punkt sind sich die meisten einig: der Sozialstaat ist wichtig. Mein Seminar endete deshalb auch mit zwei Zitaten von Kanzlern der Vergangenheit. Helmut Kohl betonte, dass sich die Menschlichkeit einer Gesellschaft auch darin zeigt, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht. Helmut Schmidt bezeichnete den Sozialstaat als die größte Errungenschaft des 20. Jahrhundert.

Trumps Politik und die Folgen – neue Vorschläge in meinem Seminarprogramm

In meinen aktualisierten Seminarangeboten habe ich einige Vorschläge für neue Seminare. Donald Trump und die Folgen seiner Politik werden dabei weiterhin prägend sein. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge – und spannende Seminare im zweiten Halbjahr 2026.

Die EU in schwierigen Zeiten

In der Kategorie Staaten und Regionen steht Frankreich im Mittelpunkt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr werden Radikalen von rechts und links gute Chancen eingeräumt. Ein Seminar bei meinen Reisen um die Welt habe ich zum Anlass genommen, Skandinavien – und die laut Umfragen glücklichsten Menschen der Welt – ins Programm aufzunehmen. In der Rubrik Europäische Union ist das Thema „Die EU und die Populisten“ neu. Weiterhin aktuell und von vielen Gruppen gewünscht ist das Thema „Die EU vor der Zerreißprobe“.

Internationale Politik -ein Dämpfer für Trump?

Bei den Zwischenwahlen in den USA könnte Donald Trump einen Dämpfer erhalten – möglicherwiese mit Folgen für die ganze Welt. Als weiteres Thema habe ich in der Rubrik Internationales das Thema BRICS aufgenommen. Die Staatengemeinschaft unter anderem mit China, Indien und Russland wird immer mehr ein ernstzunehmender Konkurrent für den Westen – nicht zuletzt aufgrund der Schwäche des Westens.

Wirtschaft und Soziales im Zeichen der Reformen

Aktuell wird in Deutschland heftig über Reformen gestritten – in Seminaren über die Rente und den Sozialstaat gehe ich auf die Vorschläge ein. Neu im Bereich Wirtschaft ist ein Blick auf die Ökonomin Maja Göpel mit ihren Forderungen „Die Welt neu zu denken“. Neue Brisanz hat das Thema Techgiganten, das ich grundlegend überarbeitet habe.

Schicksalswahlen in Ostdeutschland

In der Rubrik Demokratie und Wahlen blicke ich auf die Wahlen in Ostdeutschland im Herbst. In einem Seminar zur Wahl des Bundespräsidenten Anfang 2027 biete ich einen Blick auf die bisherigen Bundespräsidenten und auf das neue Staatsoberhaupt – möglicherweise erstmals eine Frau. In einem weiteren Seminar geht es um die Rolle von Medien als die vierte Gewalt im Staat.

Was ist schon neutral – und die schönste Nebensache der Welt

Zwei außergewöhnliche Vorschläge habe ich im Bereich Gesellschaft. Im Herbst jährt sich die Regeln der Politischen Bildung zum 50. Mal – der Beutelsbacher Konsens. Ich werde an einem Kongress dabei sein und biete in einem Programm ein Seminar mit der Frage „Was heißt hier schon neutral“. Die Fußball-WM ist bald vorbei, das Spannungsfeld Politik und Staat bleibt aber spannend und damit ein hoffentlich interessanter Vorschlag.

75 Jahre Baden-Württemberg

Baden-Württemberg wird 2027 75 Jahre alt. Grund genug, im Bereich Geschichte auf Geschichten, Land und Leute zu werfen. Weniger erfreulich, aber auch ein wichtiges Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte war der „Deutsche Hebst“ 1977. In einem Seminar geht es um die dramatischen Ereignisse und die Folgen für heute.

Ihre Vorschläge

…sind die besten! Ich hoffe, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist. Die Erfahrung zeigt, dass die besten Ideen von den Gruppen kommen. Ich freue mich deshalb über Ihre Ideen und Vorschläge. Selbstverständlich biete ich alle Themen auch in abgeänderter Version an. Bis zur Sommerpause finden nur noch wenige Seminare statt, ab Herbst freue ich mich dann wieder über spannende Seminare in unruhigen Zeiten!

Sport – die schönste Nebensache der Welt?

Die Fußball-Weltmeisterschaft beschäftigt mich nicht nur als Fußball-Fan, sondern auch bei meiner Arbeit. Entgegen aller Beteuerungen hat Fußball und Sport oft auch mit der Politik zu tun. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf unterschiedliche Aspekte ein.

Sport und Inklusion

Der Limeshof der Nikolauspflege ist eine Einrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene mit zusätzlichen Beeinträchtigungen am grünen Stadtrand von Welzheim. Hier gibt es eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, eine Fördergruppe, unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen sowie den Bereich der Offenen Angebote. Im Rahmen dieser Angebote hatte ich meinen erstes Seminar über Sport und Politik. In der Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmenden Gründe, warum sie Sport treiben: Ausgleich, Gesundheit, aber auch der Spaß mit anderen gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie berichten auch, dass es Menschen mit Behinderung immer noch schwer haben, im Verein Sport zu treiben.

Sport und Politik in meinen Seminaren

Im weiteren Verlauf ging es um Sport und Politik. Anhand von Ereignissen wie den Olympischen Spielen in Berlin zeigte ich auf, dass Herrscher Spiele missbrauchen können. Aber es gibt auch positive Beispiele, wie das Wunder von Bern, als der Sieg mitgeholfen hat, einem ganzen Land Hoffnung zu geben. Beim Sommermärchen 2006 präsentierte sich Deutschland als toller Gastgeber und begeisterte viele Menschen. Auch die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft wird überschattet durch die Politik von Donald Trump und dem fragwürdigen Verhalten von FIFA-Präsident Infantino.

Sport und Politik in meinem Blog

In meinem Blog stelle ich einige interessante Artikel zur Fußball-WM vor. In Willkommen im Abseits steht Gastgeber im Mittelpunkt. Politik spielte schon immer eine Rolle, wie der Artikel Das ganze Leben in 90 Minuten zeigt. Aus der Seele gesprochen hat mir ein Artikel, in dem der Autor betont, dass Fußballer sich politisch äußern können, wenn sie wollen – und es wirklich nicht schlechter machen können als der FIFA Präsident.

Weitere Seminare folgen

Beim nächsten Stammtisch an der Diakonie Stetten werden wir uns auch mit dem Thema beschäftigen, außerdem plane ich es bei meinem Einsatz für das Bildungszentrum Karlsruhe. Das Thema Sport und Politik bleibt auch nach der Fußball-WM aktuell, z.B. durch die Diskussion um die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Ich habe das Thema deshalb in mein neues Seminarprogramm aufgenommen und freue mich auf Ihr Interesse.

Skandinavien – ein Seminar über die glücklichsten Menschen der Welt

Bei einer weiteren Station unserer Reise um die Welt für ATRIO Leonberg ging es um die glücklichsten Menschen. Glaubt man den Umfragen, leben diese in den nördlichen Staaten Europas – Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Das Thema Skandinavien habe ich auch in mein aktualisiertes Seminarprogramm aufgenommen.

Tolle Landschaften, gewöhnungsbedürftiges Essen, schwierige Sprachen

Zu Beginn habe ich die Länder vorgestellt. Aus Island konnte ich eigene Bilder der traumhaften Landschaften präsentieren. Entsetze Blicke gab es bei den Fotos über die Spezialitäten Gammelhai und gekochter Schafskopf.
Unseren nördlichen Nachbarn Dänemark hatten einige Teilnehmende schon besucht: Kopenhagen mit den vielen Fahrrädern und der kleinen Meerjungfrau und Lego waren hier die wichtigsten Themen. Eine Teilnehmerin berichtete mit Begeisterung von ihrem Besuch in Norwegen. Die Polarlichter im Norden und die Fjorde waren ihr besonders in Erinnerung geblieben. Bei Schweden nannten viele ABBA und die aus Deutschland stammende Königin Silvia. Zum Schluss behandelten wir Finnland – dem Land der Tausend Seen und einer Sprache, die sich deutlich von den anderen nördlichen Staaten unterscheidet.

Ein Vorbild für den Rest der Welt?!

Mit einem Video über Geschichte und Besonderheiten endete unser Seminar. Viele Dinge – der Zusammenhalt der Menschen, der gut ausgebaute Sozialstaat – können ein Vorbild für uns und den Rest der Welt sein. Wir haben auch über die Probleme geredet: über die Bedrohung durch Russland und der USA; die Anspruch auf Grönland erheben, obwohl die Insel zu Dänemark gehört.

Die Reise geht weiter

Beim nächsten Mal geht es um ein Lied mit mehr Problemen – die Ukraine. Ein Teilnehmer aus der Ukraine wird dabei auch seine persönlichen Erfahrungen beschreiben. Weitere Informationen zum Konzept der Reise um die Welt finden Sie hier. Eine Beschreibung meines neuen Seminarvorschlag zu Skandinavien finden ich in meinem aktualisierten Seminarangebot.

Der Kampf um Freihandel, Zölle und die Vormachtstellung

Seit seinem Amtsantritt überzieht Donald Trump andere Staaten mit Zöllen bzw. droht mit der Erhöhung. Auch China nutzt seine Macht aus und hält sich nicht immer an die Regeln des Freihandels. Den Kampf um den freien Handel und die Frage, wie Deutschland und Europa darauf reagieren soll, thematisiere ich in meinen Seminaren.

Ist der Freihandel am Ende?

In der letzten Woche hatte ich zwei Seminare, bei denen es um Freihandel und Zölle ging. Beim Seminar zum Freihandel zeige ich anhand der Geschichte auf, dass (mächtige) Staaten immer wieder auf Protektionismus gesetzt haben, um ihre Interessen durchzusetzen. Hier beziehe ich mich auf einen Vortrag, den ich in meinem Blog zur Wirtschaft vorstelle. Mit den Zöllen ging es seit dem 2. Weltkrieg stetig bergab, bis Trump sie zu seinem Lieblingswort erklärt hat. Im Seminar zur Zollpolitik zeige ich auf, warum Trump bisher gescheitert ist.

Die Rivalität zwischen China und den USA

Der Handelskonflikt ist nur ein Aspekt der Rivalität zwischen den USA und China. In meinen Seminaren zur internationalen Politik wird dies thematisiert. Herfried Münkler sieht die Wiederkehr der Imperien, andere sprechen von der internationalen Unordnung. Außerdem biete ich Seminare mit Fokus auf China und die USA kurz vor den Zwischenwahlen.

Die EU vor der Zerreißprobe?

Wenn zwei sich streiten, leidet in diesem Fall der Dritte – die EU und insbesondere Deutschland leiden unter dem Konflikt. Die Europäer sind auf unterschiedliche Weise von beiden Großmächten abhängig und sehen sich auch im Innern Probleme gegenüber – im Seminar „Die EU vor der Zerreißprobe“ gehe ich auf diese Problematik ein. Es gibt auch hoffnungsvolle Signale: Ein selbstbewussteres Auftreten im Handelsstreit, die Abwahl von Viktor Orban oder die Freihandelsabkommen.

Neue Seminarreihen „Stammtisch“ und „Reise um die Welt“

Nach den Veranstaltungen zur Landtagswahl gehen meine Seminare für Menschen mit Behinderungen weiter. In dieser Woche starteten zwei Reihen – die bereits bewährte Reihe „Reise um die Welt“ für ATRIO Leonberg und der Stammtisch für die Diakonie Stetten – beide in Kooperation mit Volkshochschulen.

Politischer Stammtisch – Jetzt reden wir!

Bei diesem neuen Format sollen alle zu Wort kommen. Die Teilnehmenden können über die Themen mitbestimmen, Fragen stellen und mitreden. Ein Thema soll im Mittelpunkt stehen, die Teilnehmenden können aber auch am Abend ihre eigenen Themen einbringen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen der Easy Uni angeboten, einer Kooperation zwischen der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal.

Über den Iran-Krieg reden

Am ersten Abend ging es um den Iran-Krieg. Zunächst habe ich die Vorgeschichte, Hintergründe und wichtige Aspekte des Krieges erklärt. Es ging auch um die Folgen bei uns – die Teilnehmenden befürchten, dass alles immer teurer wird. Mindestens genauso wichtig war mir, über den Krieg zu reden. Die Teilnehmenden berichteten, dass sie die Fernsehberichte belasten. Hier ist es besser, nicht zu viele Nachrichten und Bilder zu schauen.

Viele Ideen für die nächsten Stammtische

Die Teilnehmenden haben schon viele Ideen für unsere nächsten Termine. m Juni soll es passend zur Fußball-Weltmeisterschaft um Sport und Politik gehen, im Herbst dann um die US-Wahlen und Donald Trump. Bei jedem Abend wird aber auch Zeit bleiben, andere Themen zu diskutieren.

Reise um die Welt geht in die nächste Runde

Die Teilnehmenden bei ATRIO dürfen auch mitbestimmen – und haben sich für eine weitere Reise um die Welt entschieden. Die Veranstaltungsreihe wird von der VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg organisiert. Schwerpunkt wird dieses Mal die Zuwanderung nach Deutschland. In einem ersten Überblick habe ich aufgezeigt, dass es in Deutschland schon immer Zu- und Abwanderung gegeben haben. Einige Teilnehmenden oder ihre Eltern sind in den vergangenen Jahren zu uns gekommen. Diese Länder werden ebenso wie die genannten Lieblingsurlaubsländer in den folgenden Seminaren im Mittelpunkt stehen.

Teilhabe fördern

Auf meiner Seite Teilhabe fördern finden Sie weitere Vorschläge. Prinzipiell sind aber natürlich alle Themen meiner Seminarangebote in angepasster Form auch für Menschen mit Behinderungen denkbar. Ich freue mich auf Ihre Ideen.

Der Krieg im Iran und die Folgen

Mit der Ankündigung eines zweiwöchigen Waffenstillstands gibt es wieder etwas Hoffnung beim Krieg in Iran, die Situation bleibt aber angespannt. Auf die Angriffe der USA und Israel reagierte der Iran mit Angriffen auf Nachbarstaaten und der Blockade der Straße von Hormus. Der Krieg hat weltweit massive wirtschaftliche Folgen – von der menschlichen Tragödie in den betroffenen Gebieten ganz zu schweigen. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf die Ereignisse ein.

Der Iran-Krieg in meinen Seminaren

Ich habe ein neues Thema über den Iran-Krieg in der Rubrik Internationale Politik aufgenommen. Bereits vor den Osterferien war der Iran-Krieg Thema meiner Seminare, u.a. bei Seminaren zu den transatlantischen Beziehungen, dem neuen Seminar „Recht des Stärkeren“ und der Rolle der Europäischen Union. Das Thema wird auch bei den anstehenden Seminaren und einem Stammtisch für die Diakonie Stetten wird das Thema zur Sprache kommen.

Der Iran-Krieg in meinen Blogs

Um den Iran-Krieg geht es auch in einigen Beiträgen meiner Blogs.
In Politik verstehen im März stelle ich ein Pro und Contra zum Vorgehen vor. Ein weiterer Artikel fordert eindeutig „Merz gehört an die Seite des Völkerrechts. Außerdem präsentiere ich ein Video, in dem das Völkerrecht erklärt wird. Aktuell habe ich noch einen Beitrag über zwei Analysen zum Waffenstillstand hinzugefügt. In Wirtschaft verstehen geht es um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. In einem Artikel wird zurecht gefragt: Wie wär’s mit Energiesparen? In meinem Blog zu Europa beschreibe ich die veränderte Rolle der EU im Iran-Krieg -vom Vermittler zum Zuschauer.

Der Demokratie-Zug – Ideen und Methoden zur Förderung von Teilhabe

Nach der Landtagswahl endete ein Demokratie-Projekt, das ich für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung durchgeführt habe. Nach den großen Veranstaltungen anlässlich Europa- und Kommunalwahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 haben die Studierenden dieses Mal aus Anlass der Landtagwahl Ideen und Methoden zum Thema Demokratie gesammelt.

Der Demokratie-Zug

An dem Projekt haben die Klassen der Auszubildenden der Arbeitserziehung und zur geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) teilgenommen. An drei Terminen haben sie in Gruppen Ideen und Methoden gesammelt, wie die Teilhabe und Selbstbestimmung ihrer Klient*innen gefördert werden können. Die verschiedenen Themenbereiche bildeten den Zug, der dann in Form einzelner Wagons den gesamten Zug bildeten.

Landtagswahl und Demokratie

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Landtagswahl. Sie erstellten einen Leitfaden, wie Organisationen Menschen beim Wahlprozess unterstützen können – von der inhaltlichen Vorbereitung bis hin zur konkreten Unterstützung beim Wahlprozess. Die Gruppe „Demokratie spielerisch erleben“ hat mithilfe von Piktogrammen unterschiedliche Begriffe und Regeln zur Mitbestimmung erklärt.

In Baden-Württemberg leben

Tolle Ergebnisse erarbeitete die Gruppe, die Baden-Württemberg zum Thema hatten. Anhand typischer Gegenstände hatten sie ein Memory-Spiel erstellt, das wir im Unterricht ausprobiert haben. Auf Begeisterung stieß auch ein Online-Quiz, das die Gruppe mit der Spielbasierten Lernplattform Kahoot erstellt hatte.

Politik und Inklusion im Alltag

Die Gruppe zu Politik und Inklusion präsentierte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Inklusion im Alltag funktioniert und welche Auswirkungen das Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention haben. Die Gruppe zu Politik im Alltag hat anhand einer Präsentation Möglichkeiten und Schwierigkeiten beim selbstbestimmten Leben aufzeigt. Intensiv diskutiert wurde dabei, wie politische Themen im Alltag begleitet werden können.

Demokratie und Teilhabe

In beiden Klassen wird es auch im Unterricht weiter um Demokratie und Mitbestimmung gehen. Besonders bei der gFAB-Klasse liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Bundesteilhabegesetz. Die Förderung der Teilhabe ist für alle meine Seminare ein zentrales Ziel. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie einige Vorschläge und Ideen.

Veranstaltungen zur Landtagswahl enden im Norden

Meine Seminare zur Landtagswahl haben in Lahr und Lörrach im Süden angefangen und endeten nun im Norden von Baden-Württemberg für Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach. Dazwischen lagen tolle Termine mit vielen schönen Begegnungen – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner*innen für den Besuch und die Unterstützung bei der Organisation.

Seminare – Einfach wählen gehen

Bei meinen zwölf Seminaren ging es um die Fragen, warum Wählen wichtig ist und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die Parteien und wichtigsten Ziele vorgestellt. Besonders freut mich, dass die Veranstaltungen in Fellbach und Heilbronn durch Kooperationen der Volkshochschulen mit der Diakonie Stetten bzw. der Offenen Hilfe zustande gekommen ist. Außerdem war ich in fünf Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und drei Werkstätten von ATRIO Leonberg zu Gast.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Gemeinsam mit dem Team des Kreisjugendrings habe ich im Rahmen des Projekts „Bock auf Wahl“ Veranstaltungen für neun Klassen an vier Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum gestaltet. Die Einheiten bestanden aus einem Infoteil und einem „praktischen Teil“, bei dem die Schüler*innen ein Baden-Württemberg Puzzle, Bilderrätsel über berühmte Menschen und Produkte aus Baden-Württemberg und ein Quiz ausprobieren konnte.

Baden-Württemberg – Wir können alles außer Hochdeutsch

In zwei Seminaren stand Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Auch hier wurde gepuzzelt und geraten und die Teilnehmenden erfuhren einiges über Geschichte und Gegenwart unseres Bundeslands. Beim Kochkurs stand natürlich das Kochen im Vordergrund, aber ein paar Informationen und Gespräche gab es auch hier.

Aktionstage an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Für die Fachschule für Jugend- und Heimerzieher führte ich mit der Schulleiterin einen Aktionstag zur Wahl durch. Beim Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ schlüpften die Studierenden in die Rollen von Medien, Kandidaat*innen und Bürger*innen. Mit großem Engagement wurden Gespräche im Wahlkampf nachgespielt – mit kritischer Berichterstattung durch die Medien. Im zweiten Teil besuchten die Gruppen verschiedene Stationen, u.a. einem Fachgespräch über die Frage, wie die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen ihren Klient*innen Demokratie näher beibringen konnte. Für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung hat ein Demokratieprojekt begonnen, der Abschluss folgt nach der Wahl.

Planspiele bei Seminaren für Bundesfreiwillige

Das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ habe ich auch bei drei Seminaren für die Bildungszentren Bodelshausen und Karlsruhe gespielt. Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Medienteams, die mit ihren Ideen das Planspiel noch spannender machten.

Persönliche Kontakte

Mindestens so wichtig wie die Seminare sind für mich persönliche Kontakte. Die Stadt Schwäbisch Gmünd führt Projekte zur Inklusion durch. Bei einem Projekt bin ich als politischer Assistent tätig, d.h. ich berate und begleite Menschen mit Behinderung bei politischen Fragen. Bei meinem ersten Einsatz konnte ich einen Klienten betreuen, der um Unterstützung bei der Wahl gebeten hat. Auch am Rande meiner Seminare konnte ich mit vielen Teilnehmenden ins Gespräch kommen, die ich hoffentlich zum Mitmachen und Wählen motivieren konnte.

Weiter mitmischen und mitbestimmen

Die nächsten Wahlen gibt es erst wieder 2029 mit der Europa- und Kommunalwahl und der nächsten Bundestagswahl – wenn die Regierung so lange durchhält. Demokratie und Mitbestimmung sind aber auch im Alltag wichtig. Ich freue mich, dass für ATRIO Leonberg die Reise um die Welt weiter geht und mit dem Politischen Stammtisch ein neues Model an der Diakonie Stetten startet. Weitere Vorschläge finden Sie auf der Seite Teilhabe fördern.