Der Krieg im Iran und die Folgen

Mit der Ankündigung eines zweiwöchigen Waffenstillstands gibt es wieder etwas Hoffnung beim Krieg in Iran, die Situation bleibt aber angespannt. Auf die Angriff der USA und Israel reagierte der Iran mit Angriffen auf Nachbarstaaten und der Blockade der Straße von Hormus, die weltweit massive wirtschaftliche Folgen nach sich zog – von der menschlichen Tragödie in den betroffenen Gebieten ganz zu schweigen. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf die Ereignisse ein.

Der Iran-Krieg in meinen Seminaren

Ich habe ein neues Thema über den Iran-Krieg in der Rubrik Internationale Politik aufgenommen. Bereits vor den Osterferien war der Iran-Krieg Thema meiner Seminare, u.a. bei Seminaren zu den transatlantischen Beziehungen, dem neuen Seminar „Recht des Stärkeren“ und der Rolle der Europäischen Union. Das Thema wird auch bei den anstehenden Seminaren und einem Stammtisch für die Diakonie Stetten wird das Thema zur Sprache kommen.

Der Iran-Krieg in meinen Blogs

Um den Iran-Krieg geht es auch in einigen Beiträgen meiner Blogs.
In Politik verstehen im März stelle ich ein Pro- und Contra zum Vorgehen vor. Ein weiterer Artikel fordert eindeutig „Merz gehört an die Seite des Völkerrechts. Außerdem präsentiere ich ein Video, in dem das Völkerrecht erklärt wird. Aktuell habe ich noch einen Beitrag über zwei Analysen zum Waffenstillstand hinzugefügt. In Wirtschaft verstehen geht es um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. In einem Artikel wird zurecht gefragt: Wie wärs mit Energiesparen? In meinem Blog zu Europa beschreibe ich Rolle der EU im Iran-Kriegs -vom Vermittler zum Zuschauer.

Der Demokratie-Zug – Ideen und Methoden zur Förderung von Teilhabe

Nach der Landtagswahl endete ein Demokratie-Projekt, das ich für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung durchgeführt habe. Nach den großen Veranstaltungen anlässlich Europa- und Kommunalwahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 haben die Studierenden dieses Mal aus Anlass der Landtagwahl Ideen und Methoden zum Thema Demokratie gesammelt.

Der Demokratie-Zug

An dem Projekt haben die Klassen der Auszubildenden der Arbeitserziehung und zur geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) teilgenommen. An drei Terminen haben sie in Gruppen Ideen und Methoden gesammelt, wie die Teilhabe und Selbstbestimmung ihrer Klient*innen gefördert werden kann. Die verschiedenen Themenbereiche bildeten den Zug, der dann in Form einzelner Wagons den gesamten Zug bildeten.

Landtagswahl und Demokratie

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Landtagswahl. Sie erstellten einen Leitfaden, wie Organisationen Menschen beim Wahlprozess unterstützen können – von der inhaltlichen Vorbereitung bis hin zur konkreten Unterstützung beim Wahlprozess. Die Gruppe „Demokratie spielerisch erleben“ hat mithilfe von Piktogrammen unterschiedliche Begriffe und Regeln zur Mitbestimmung erklärt.

In Baden-Württemberg leben

Tolle Ergebnisse erarbeitete die Gruppe, die Baden-Württemberg zum Thema hatten. Anhand typischer Gegenstände hatten sie ein Memory-Spiel erstellt, das wir im Unterricht ausprobiert haben. Auf Begeisterung stieß auch ein Online-Quiz, das die Gruppe mit der Spielbasierten Lernplattform Kahoot erstellt hatte.

Politik und Inklusion im Alltag

Die Gruppe zu Politik und Inklusion präsentierte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Inklusion im Alltag funktioniert und welche Auswirkungen das Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention haben. Die Gruppe zu Politik im Alltag hat anhand einer Präsentation Möglichkeiten und Schwierigkeiten beim selbstbestimmten Leben aufzeigt. Intensiv diskutiert wurde dabei, wie politische Themen im Alltag begleitet werden können.

Demokratie und Teilhabe

In beiden Klassen wird es auch im Unterricht weiter um Demokratie und Mitbestimmung gehen. Besonders bei der gFAB-Klasse liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Bundesteilhabegesetz
Die Förderung der Teilhabe ist für alle meine Seminare ein zentrales Ziel. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie einige Vorschläge und Ideen.

Veranstaltungen zur Landtagswahl enden im Norden

Meine Seminare zur Landtagswahl haben in Lahr und Lörrach im Süden angefangen und endeten nun im Norden von Baden-Württemberg für Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach. Dazwischen lagen tolle Termine mit vielen schönen Begegnungen – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner*innen für den Besuch und die Unterstützung bei der Organisation.

Seminare – Einfach wählen gehen

Bei meinen 12 Seminaren ging es um die Fragen, warum Wählen wichtig ist und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die Parteien und wichtigsten Ziele vorgestellt. Besonders freut mich, dass die Veranstaltungen in Fellbach und Heilbronn durch Kooperationen der Volkshochschulen mit der Diakonie Stetten bzw. der Offenen Hilfe zustande gekommen ist. Außerdem war ich in fünf Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und drei Werkstätten von ATRIO Leonberg zu Gast.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Gemeinsam mit dem Team des Kreisjugendrings habe ich im Rahmen des Projekts „Bock auf Wahl“ Veranstaltungen für neun Klassen an vier Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum gestaltet. Die Einheiten bestanden aus einem Infoteil und einem „praktischen Teil“, bei dem die Schüler*innen ein Baden-Württemberg Puzzle, Bilderrätsel über berühmte Menschen und Produkte aus Baden-Württemberg und ein Quiz ausprobieren konnte.

Baden-Württemberg – Wir können alles außer Hochdeutsch

In zwei Seminaren stand Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Auch hier wurde gepuzzelt und geraten und die Teilnehmenden erfuhren einiges über Geschichte und Gegenwart unseres Bundeslands. Beim Kochkurs stand natürlich das Kochen im Vordergrund, aber ein paar Informationen und Gespräche gab es auch hier.

Aktionstage an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Für die Fachschule für Jugend- und Heimerzieher führte ich mit der Schulleiterin einen Aktionstag zur Wahl durch. Beim Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ schlüpften die Studierenden in die Rollen von Medien, Kandidaat*innen und Bürger*innen. Mit großem Engagement stellten wurden Gespräche im Wahlkampf nachgespielt – mit kritischer Berichterstattung durch die Medien. Im zweiten Teil besuchten die Gruppen verschiedene Stationen, u.a. einem Fachgespräch über die Frage, wie die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen ihren Klient*innen Demokratie näher beibringen konnte. Für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung hat ein Demokratieprojekt begonnen, der Abschluss folgt nach der Wahl.

Planspiele bei Seminaren für Bundesfreiwillige

Das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ habe ich auch bei drei Seminaren für die Bildungszentren Bodelshausen und Karlsruhe gespielt. Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Medienteams, die mit ihren Ideen das Planspiel noch spannender machten.

Persönliche Kontakte

Mindestens so wichtig wie die Seminare sind für mich persönliche Kontakte. Die Stadt Schwäbisch Gmünd führt Projekte zur Inklusion durch. Bei einem Projekt bin ich als politischer Assistent tätig, d.h. ich berate und begleite Menschen mit Behinderung bei politischen Fragen. Bei meinem ersten Einsatz konnte ich einen Klienten betreuen, der um Unterstützung bei der Wahl gebeten hat. Auch am Rande meiner Seminare konnte ich mit vielen Teilnehmenden ins Gespräch kommen, die ich hoffentlich zum mitmachen und wählen motivieren konnte.

Weiter mitmischen und mitbestimmen

Die nächste Wahlen gibt es erst wieder 2029 mit der Europa- und Kommunalwahl und der nächsten Bundestagswahl – wenn die Regierung solange durchhält.. Demokratie und Mitbestimmung sind aber auch im Alltag wichtig. Ich freue mich, dass für ATRIO Leonberg die Reise um die Welt weiter geht und mit dem Politischen Stammtisch ein neues Model an der Diakonie Stetten startet. Weitere Vorschläge finden Sie auf der Seite Teilhabe fördern.

Von der Wahl über Spaghettieis zum Kochen mit ein bisschen Politik

Bei drei Veranstaltungen für die Easy Uni ging es um die Landtagswahl, Besonderheiten von Baden-Württemberg und „ein bisschen Politik“ bei einem Kochkurs. Die Easy Uni ist ein inklusives Angebot der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten und richtet sich an alle: Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam lernen und kreativ sein.

Warum, wie und wen wählen

Bei einer Informationsveranstaltung an der Diakonie Stetten ging es um die Landtagswahlen. Es ging um die Fragen, warum wählen wichtig ist, was und wie gewählt wird. Außerdem ging es um die wichtigsten Ziele der Parteien. Mein zentrales Anliegen ist es, die Teilnehmenden zum wählen zu motivieren, sich unterstützen zu lassen, aber auch, dass jede und jeder die Entscheidung selbst trifft. Weitere Informationen von der Diakonie Stetten finden Sie auf dem Instagram-Kanal der Diakonie Stetten .

Wir können alles – außer Hochdeutsch

Beim zweiten Semester ging es um das schönste Bundesland Deutschlands – Baden-Württemberg. Zunächst bauten wir ein Puzzle, um über Orte in unserem Ländle zu reden. Beim Bilderrätsel galt es, die Bilder bekannter Menschen den Namen zuzuordnen – von den Erfindern Margarete Steiff und Gottlieb Daimler, den Geschwister Scholl, Albert Einstein hin zu Rappern. Auch für Produkte sollten die Teilnehmer*innen Beschreibungen zuteilen. Während Daimler oder die Stihl Motorsäge bekannt waren, waren viele überrascht, dass auch das Spaghettieis in Baden-Württemberg erfunden wurde.

Ein Kochkurs – mit ein bisschen Politik

Bei einem Kochkurs berichtete ich mit Bildern und Informationen über Baden-Württemberg und die Wahl. Im Vordergrund stand aber natürlich das Kochen: Gemeinsam bereiteten wir schwäbische Spezialitäten von Schupfnudeln, Spätzle mit Linsen, Kartoffelsalat und als Nachtisch einen Ofenschlupfer vor.

Mitreden auch nach der Wahl

Auch nach der Wahl wird es um Mitbestimmung. Bei unserem politischen Stammtisch kommen alle zur Wort. Wir diskutieren über aktuelle Themen, über den die Teilnehmenden mitbestimmen können. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Termine.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Mit dem tollen Team des Kreisjugendring Rems-Murr habe ich Seminare an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) im Rems-Murr-Kreis durchgeführt. Anlass war die Landtagswahl, es ging aber auch Mitbestimmung im Alltag und Spaß mit Bilderrätsel und Puzzle im praktischen Teil.

Jugendpolitische Interessen vertreten

Der Kreisjugendring Rems-Murr ist die jungendpolitische Interessenvertretung von jungen Menschen im Rems-Murr-Kreis. Sie gestalten Jugendpolitik aktiv mit und führen eigene Projekte durch. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ setzt der Kreisjugendring vier lokale Partnerschaften für Demokratie um, in dem sie die Koordinierung, inhaltliche Begleitung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Demokratische Werte stärken

Die Ziele der Partnerschaft – demokratische Werte stärken, Vielfalt sichtbar machen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – stehen auch im Mittelpunkt der Aktionen „Bock auf Wahl“ an Schulen im Rems-Murr-Kreis. Mit einem Kollegen war ich bei sonderpädagogischen Einrichtungen dabei. Im ersten Teil ging es um Informationen und Gespräche zu Mitbestimmung. Ob in der Familie, unter Freunden oder an der Schule – Mitbestimmung ist möglich, erfordert aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Ganz ähnlich ist es in der „großen“ Politik, bei der wir über Wahlen mitbestimmen konnten.

Puzzle, Bilderrätsel und Probewahl

Im zweiten Teil konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen. Dazu gehörte das Zusammenbauen eines Baden-Württemberg-Puzzle und dem Austausch von Lieblingsorten. Beim Bilderrätsel galt es, berühmte Menschen aus Baden-Württemberg, die Spitzenkandidaten und din Baden-Württemberg erfundene Gegenstände zu erkennen. Außerdem konnten die Schüler*innen mit dem Wahlomat rausfinden, welche Partei mit ihren Interessen übereinstimmt und an der der Probewahl teilnehmen.

Demokratie und Spaß erleben

Ich war begeistert, mit wieviel Interesse die Schüler*innen dabei waren und hoffe, dass die über 16-jährigen dann auch an der „richtigen“ Wahl teilgenommen hat. Genauso wichtig war aber auch der Spaß im praktischen Teil, denn Politik muss nicht immer trocken sein! Genauso wichtig Nach den Faschingsferien geht es an einer weiteren Schule weiter. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf der Instagram-Seite des Kreisjungendrings.

Einfach wählen gehen – Seminare zur Landtagswahl haben begonnen

Mit zwei Seminaren im Schwarzwald haben meine Seminare für die Landtagswahl begonnen. „Einfach wählen gehen“ war das Motto meiner Veranstaltungen für die Lahrer Werksstätten der Johannes Diakonie und die VHS Lörrach.

Man muss miteinander reden

Der Seminarraum der Lahrer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen war mit rund 70 Beschäftigten gut besucht. „Man muss miteinander reden“ betonte eine Teilnehmerin auf die Frage, wie im Freundeskreis Probleme gelöst werden – letztlich ist es in der Politik nicht anders. Engagierte Fragen und Diskussionen gab es auch bei der Frage, wen man wählen soll – das müssen die Teilnehmenden aber natürlich selber entscheiden.

Viel Werbung in Lörrach

Auf dem Weg zum Veranstaltungsort in Lörrach wunderte ich mich über die vielen Plakate für die Veranstaltung – so viele hatte ich noch nie für eine Veranstaltung von mir wahrgenommen. Es hat sich gelohnt – rund 40 Interessierte kamen zu diesem Vortrag in leichter Sprache. Einige der Teilnehmenden der „klassischen“ politischen Bildung waren wohl irritiert, dennoch war es ein Beispiel für Inklusion – dem gemeinsamen Lernen und Diskutieren von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. In der anschließenden Diskussion betonte eine Teilnehmerin, dass einfache und klare Sprache für viele Menschen hilfreich sein kann.

Nächste Woche geht es weiter

In der nächsten Woche geht’s weiter mit Seminaren, die ich für den Kreisjugendring und die Ludwig-Schlaich-Akademie durchführe. Vor der Wahl am 8. März habe ich nur noch wenige freie Termine, Demokratie und Mitbestimmung bleiben aber auch nach der Wahl wichtig – ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Probleme und Hoffnung bei der Reise um die Welt

Mit einem Seminar über Nigeria endete die Seminarreihe „Reise um die Welt“, die ich für ATRIO Leonberg und die VHS Stuttgart durchgeführt habe. In den Seminaren davor hatten wir uns intensiv mit Peru, Korea und den Staaten auf dem Balkan beschäftigt.

Teilnehmende entscheiden und wirken mit

Ein zentraler Aspekt der Seminarreihe ist, dass die Teilnehmenden bei den Themen mitstimmen. Nachdem wir bereits zuvor einige Staaten der Erde genauer betrachtet hatten, fiel die Entscheidung dieses Mal auf Korea, Peru, den Balkan und Nigeria. Auch bei der Gestaltung haben die Teilnehmenden mitgewirkt. Ein weitgereister Teilnehmer konnte über Urlaubsländer berichten, ein Teilnehmer brachte uns einige Wörter serbisch bei und berichtete aus der Heimat seiner Eltern.

Eindrucksvolle Geschichten aus Peru und Nigeria

Ein bei ATRIO arbeitender Bundesfreiwilliger aus Peru erzählte über seine Heimat. Er zeigte beeindruckende Bilder und ging auch auf die Probleme ein. Probleme und Hoffnungen sind auch prägend für Nigeria. Eine Vertreterin der Evangelischen Erwachsenenbildung berichtete von ihrer Arbeit für den Weltgebetstag, der in diesem Jahr Nigeria zum Thema hat. Auch dies ist ein Land mit vielen Problemen und dennoch einigen Hoffnungen, wie ich auch in meinem „politischen“ Teil aufzeigte.

Migration nach Deutschland

Die Reihe wird auch im kommenden Semester fortgesetzt. Wir behandeln dabei die Frage, warum Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen und beschäftigen uns mit den Heimatländern. Mit der Türkei haben wir bereits ein Land herausgesucht, weitere werden folgen.
Die Konzeption Reisen hat sich bewährt, denn sie bietet die Möglichkeit, niederschwellig Länder und Regionen kennenzulernen. Gerne biete ich auch für Ihre Einrichtung ein passendes Konzept.

Können friedliche Protestbewegungen erfolgreich sein?

In einem neuen Seminar bei einer Bildungswerkstatt ging es um die Frage, ob und wie Protestbewegungen erfolgreich sein können. Studien zeigen, dass friedliche Proteste erfolgreicher sind als bei gewalttätige, allerdings gibt es auch viele Beispiele für friedliche Bewegungen, die nicht erfolgreich sind – die aktuellen Proteste im Iran gehören leider dazu.

Erfolg ist schwer zu definieren

Es ist schwierig, den Erfolg von Bewegungen zu definieren. Der Widerstand gegen Hitler hat nicht die Diktatur überwunden, aber viele Menschenleben gerettet und ist noch heute Vorbild. Manche Erfolge stellen sich erst nach vielen Jahren ein. Wichtig ist in jedem Fall, dass möglichst viele Menschen die Bewegung unterstützen. Die Medien spielen eine wichtige Rolle, das sie für eine öffentliche Wahrnehmung der Themen führen.

Von Gandhi zu Stuttgart 21

Bei Vorstellung und Diskussion habe ich unterschiedliche internationale und nationale Bewegungen vorgestellt. Mahatma Gandhi hat mit seinem gewaltsamen Widerstand und zivilen Ungehorsam den Freiheitskampf Indiens geprägt und letztlich zum Erfolg geführt. Erfreulich gewaltfrei verliefen auch die Revolutionen von 1989 in Europa. Die brutale Niederschlagung der Proteste im Iran zeigen jedoch, dass friedliche Proteste nicht immer zum Ziel führen.
In Deutschland konnte die 68er Bewegung und die anschließenden sozialen Bewegungen die meisten ihrer politischen Ziele nicht erreichen, hatten aber Einfluss auf Gesellschaft und Politik. Ein ähnliches Fazit lässt sich auch über die Stuttgart 21-Bewegung ziehen: Der Bau des Bahnhofs wurde nicht verhindert, Bedeutung und Einfluss hatte die Bewegung aber durchaus.

Friedliche Proteste werden gebraucht

Friedliche Proteste sind wichtig – gerade in einer Demokratie. Widersprüche werden deutlich und leisten damit einen Beitrag für gesellschaftlichen Veränderungen. Sie erfordern Mut und Geduld und führen nicht immer zum Ziel. Dennoch ist Handeln wichtig, wie schon Gandhi wusste: „Du wirst vielleicht nie wissen, welche Folgen dein Handeln hat. Aber wenn du nichts tust, wird es auch keine Folgen geben.“

Protestbewegungen in meinen Blogs und Seminaren

In meinem Blog zur Gesellschaft stelle ich in diesem Monat einen Artikel und eine interessante ARTE-Dokumentation zum Thema Proteste vor. In meinen Seminaren zur Gesellschaft biete ich Seminare zur Zivilcourage, dem Konflikt der Generationen und dem Kulturkampf.

Wirtschaftspolitik in unruhigen Zeiten

In der letzten Woche ging es bei zwei Seminaren für Bildungswerkstätten um die Wirtschaftspolitik. Überlagert wurde die Themen durch die aktuellen Drohungen von Donald Trump.

Der Streit um die richtige Wirtschaftspolitik

Bei diesem Seminar steht die Frage im Mittelpunkt, wie sehr sich der Staat in die Wirtschaft einmischen soll. Vorgestellt wurden die Modelle von angebots- und nachfrageorientierter Politik und ihre Umsetzung. Der Blick auf China und die USA zeigt, dass international der Staat eine immer bedeutendere Rolle einnimmt und beide auf die Regeln des internationalen Handels immer weniger Rücksicht nehmen. Dies ist ein zunehmendes Problem für Europa und Deutschland

Ist das Modell Deutschland am Ende?

Diese Probleme wurden auch im Seminar über die Zukunftsfähigkeit des „Modell Deutschland“ diskutiert. Die soziale Marktwirtschaft hat einen Beitrag zu Deutschlands Wohlstand geleistet und wurde weltweit bewundert. Die Handelskonflikte, steigende Energiepreise aber auch interne Probleme haben das Erfolgsmodell ins Stocken gebracht. Intensiv diskutiert wurde deshalb, ob und wie Deutschland und Europa sich behaupten können.

Die Rolle der USA und Chinas

Einen entscheidenden Einfluss auf diese Frage hat dabei das Verhalten von Donald Trump. Mit den neuesten Drohungen zu Grönland und Zöllen stehen die Europäer massiv unter Druck. Nachdem Beschwichtigungen und Beschwichtigungen nicht erfolgreich waren, diskutieren Politiker und Experten über die richtige Reaktion. In meinem Blog stelle ich Artikel vor. Während einige Autoren fordern, dass es jetzt reicht, verweisen andere auf die zahlreichen Abhängigkeiten.

Wirtschaft und Trump in meinen Seminare

Bei allen Seminaren gehe ich auf aktuelle Entwicklungen und Fragen ein. Im Bereich Wirtschaft biete ich neben den beiden Seminaren zur Wirtschaftspolitik Seminare zu Zöllen und zur Handelspolitik. Die politischen Folgen für Europa stehen im Mittelpunkt der Seminare zu den transatlantischen Beziehungen und den Themen zu Europa.

Seminarangebote 2026 – Trump, Wahlen und Gerechtigkeit

Donald Trump hat 2025 die Weltpolitik – und meine Seminare – bestimmt und wird dies wohl auch dieses Jahr tun. In meiner aktualisierten Themenliste biete ich einige neue Seminare sowie bewährte Themen, die fortlaufend überarbeitet werden. Weitere Schwerpunkte sind die Landtagswahlen und die Frage nach Gerechtigkeit.

Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?

Im Themenbereich Europa habe ich „Die EU vor der Zerreißrobe“ neu aufgenommen. Hierbei geht es um die zahlreichen Konflikte im Inneren und Äußeren und die Folgen. Neu im Bereich „Staaten und Regionen“ ist Polen, außerdem habe ich aufgrund aktueller Anlässe die Seminare für China, USA und den Ukraine-Krieg grundlegend überarbeitet. „Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?“ heißt ein neues Seminar im Bereich Internationales. Im Bereich Geschichte biete ich ein Seminar zum 250. Geburtstag der USA.

Gerechtigkeit weltweit und zwischen den Generationen

Neue Seminare zum Thema Gerechtigkeit betreffen mehrere Bereiche. In meinen Angeboten zur Gesellschaft habe ich die Konflikte zwischen den Generationen. Diese Frage betrifft nicht nur die Rente, die ich als neues Thema in Wirtschaft und Soziales aufgenommen habe. Hier geht es um die Gerechtigkeit weltweit und in Deutschland, zu der mich eine neue Studie gebracht hat.

Landtagswahlen in Baden-Württemberg

In den ersten Monaten des Jahres wird es öfters um die Landtagswahlen gehen – Angebote und bereits vereinbarte Termine finden Sie hier. Seminaren zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in anderen Bundesländern biete ich auch im Themenbereich Demokratie und Wahlen.

Förderung der Teilhabe

Nicht zuletzt wird die Förderung der Teilhabe ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden. Indirekt durch meine Arbeit an der Ludwig-Schlaich-Akademie, direkt für Menschen mit Behinderungen. Ich freue mich sehr, dass ich mit ATRIO Leonberg die „Reise um die Welt“ fortsetzen kann. Für die Diakonie Stetten werde ich mit einem Stammtisch ein weiteres Format ausprobieren, weitere Ideen finden Sie hier.

Vorschläge von Ihnen

Gerne können auch Sie Vorschläge machen. Außerdem können wir Themen der vereinbarten Seminare auch kurzfristig festlegen. Jetzt wünsche ich Ihnen alles Gute fürs neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.