Eine weitere Reise um die Welt geht zu Ende

ATRIO Leonberg

Mit einem Rückblick auf das Semester und positiven Nachrichten ging die Seminarreihe „Reise um die Welt“ zu Ende. Schon seit einigen Jahren gestalte ich Seminarreihen im Auftrag von VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg.

Vielfalt und die schönste Nebensache der Welt

Schwerpunkt in diesem Semester war das Thema Vielfalt. Beim ersten Termin ging es um die Zuwanderung nach Deutschland. Auch bei ATRIO arbeiten viele Menschen mit ausländischen Wurzeln. Diese Vielfalt zeigt sich auch bei der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft war die Mannschaft nicht sehr erfolgreich, das Seminar zum Thema Sport zeigte aber, wie wichtig Sport sein kann– als Fan und einige auch als Aktive in einem Sportverein.

Die glücklichsten Menschen der Welt und ein furchtbarer Krieg

Wir warfen wieder einen Blick auf andere Länder. Während es beim Seminar über Skandinavien um viele positive Dinge ging, erzählte ein Teilnehmer aus der Ukraine vom furchtbaren Krieg in seinem Heimatland. Er berichtete uns über die Schönheit des Landes, seine Lieblingsmusik und seine Lieblingstiere.

Abschluss mit positiven Nachrichten

Beim letzten Termin blickten wir auf die Länder der letzten Reihen – und einige positive Nachrichten: Grüne Energien in Afrika, mehr Schutz für den Regenwald oder der kostenlose Nahverkehr in einigen europäischen Städten. Bei der Planung des nächsten Semesters hat mich gefreut, dass bei vielen Teilnehmenden mittlerweile „Seminar mit Jürgen“ als Beschreibung reicht – dennoch haben wir uns wieder Ziele gesetzt – es soll um Kultur, Landschaften, Sprachen und nicht zuletzt Essen in verschiedenen Regionen gehen.

Angebote für mehr Teilhabe

Auf der Seite Teilhabe fördern habe ich weitere Angebote zusammengestellt. Ich freue mich auf Ihre Ideen. In meinem Blog zur Inklusion berichte ich über Neuigkeiten und Positionen zu diesem Bereich.

Sport – die schönste Nebensache der Welt?

Die Fußball-Weltmeisterschaft beschäftigt mich nicht nur als Fußball-Fan, sondern auch bei meiner Arbeit. Entgegen aller Beteuerungen hat Fußball und Sport oft auch mit der Politik zu tun. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf unterschiedliche Aspekte ein.

Sport und Inklusion

Der Limeshof der Nikolauspflege ist eine Einrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene mit zusätzlichen Beeinträchtigungen am grünen Stadtrand von Welzheim. Hier gibt es eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, eine Fördergruppe, unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen sowie den Bereich der Offenen Angebote. Im Rahmen dieser Angebote hatte ich meinen erstes Seminar über Sport und Politik. In der Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmenden Gründe, warum sie Sport treiben: Ausgleich, Gesundheit, aber auch der Spaß mit anderen gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie berichten auch, dass es Menschen mit Behinderung immer noch schwer haben, im Verein Sport zu treiben.

Sport und Politik in meinen Seminaren

Im weiteren Verlauf ging es um Sport und Politik. Anhand von Ereignissen wie den Olympischen Spielen in Berlin zeigte ich auf, dass Herrscher Spiele missbrauchen können. Aber es gibt auch positive Beispiele, wie das Wunder von Bern, als der Sieg mitgeholfen hat, einem ganzen Land Hoffnung zu geben. Beim Sommermärchen 2006 präsentierte sich Deutschland als toller Gastgeber und begeisterte viele Menschen. Auch die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft wird überschattet durch die Politik von Donald Trump und dem fragwürdigen Verhalten von FIFA-Präsident Infantino.

Sport und Politik in meinem Blog

In meinem Blog stelle ich einige interessante Artikel zur Fußball-WM vor. In Willkommen im Abseits steht Gastgeber im Mittelpunkt. Politik spielte schon immer eine Rolle, wie der Artikel Das ganze Leben in 90 Minuten zeigt. Aus der Seele gesprochen hat mir ein Artikel, in dem der Autor betont, dass Fußballer sich politisch äußern können, wenn sie wollen – und es wirklich nicht schlechter machen können als der FIFA Präsident.

Weitere Seminare folgen

Beim nächsten Stammtisch an der Diakonie Stetten werden wir uns auch mit dem Thema beschäftigen, außerdem plane ich es bei meinem Einsatz für das Bildungszentrum Karlsruhe. Das Thema Sport und Politik bleibt auch nach der Fußball-WM aktuell, z.B. durch die Diskussion um die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Ich habe das Thema deshalb in mein neues Seminarprogramm aufgenommen und freue mich auf Ihr Interesse.

Skandinavien – ein Seminar über die glücklichsten Menschen der Welt

Bei einer weiteren Station unserer Reise um die Welt für ATRIO Leonberg ging es um die glücklichsten Menschen. Glaubt man den Umfragen, leben diese in den nördlichen Staaten Europas – Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Das Thema Skandinavien habe ich auch in mein aktualisiertes Seminarprogramm aufgenommen.

Tolle Landschaften, gewöhnungsbedürftiges Essen, schwierige Sprachen

Zu Beginn habe ich die Länder vorgestellt. Aus Island konnte ich eigene Bilder der traumhaften Landschaften präsentieren. Entsetze Blicke gab es bei den Fotos über die Spezialitäten Gammelhai und gekochter Schafskopf.
Unseren nördlichen Nachbarn Dänemark hatten einige Teilnehmende schon besucht: Kopenhagen mit den vielen Fahrrädern und der kleinen Meerjungfrau und Lego waren hier die wichtigsten Themen. Eine Teilnehmerin berichtete mit Begeisterung von ihrem Besuch in Norwegen. Die Polarlichter im Norden und die Fjorde waren ihr besonders in Erinnerung geblieben. Bei Schweden nannten viele ABBA und die aus Deutschland stammende Königin Silvia. Zum Schluss behandelten wir Finnland – dem Land der Tausend Seen und einer Sprache, die sich deutlich von den anderen nördlichen Staaten unterscheidet.

Ein Vorbild für den Rest der Welt?!

Mit einem Video über Geschichte und Besonderheiten endete unser Seminar. Viele Dinge – der Zusammenhalt der Menschen, der gut ausgebaute Sozialstaat – können ein Vorbild für uns und den Rest der Welt sein. Wir haben auch über die Probleme geredet: über die Bedrohung durch Russland und der USA; die Anspruch auf Grönland erheben, obwohl die Insel zu Dänemark gehört.

Die Reise geht weiter

Beim nächsten Mal geht es um ein Lied mit mehr Problemen – die Ukraine. Ein Teilnehmer aus der Ukraine wird dabei auch seine persönlichen Erfahrungen beschreiben. Weitere Informationen zum Konzept der Reise um die Welt finden Sie hier. Eine Beschreibung meines neuen Seminarvorschlag zu Skandinavien finden ich in meinem aktualisierten Seminarangebot.

Neue Seminarreihen „Stammtisch“ und „Reise um die Welt“

Nach den Veranstaltungen zur Landtagswahl gehen meine Seminare für Menschen mit Behinderungen weiter. In dieser Woche starteten zwei Reihen – die bereits bewährte Reihe „Reise um die Welt“ für ATRIO Leonberg und der Stammtisch für die Diakonie Stetten – beide in Kooperation mit Volkshochschulen.

Politischer Stammtisch – Jetzt reden wir!

Bei diesem neuen Format sollen alle zu Wort kommen. Die Teilnehmenden können über die Themen mitbestimmen, Fragen stellen und mitreden. Ein Thema soll im Mittelpunkt stehen, die Teilnehmenden können aber auch am Abend ihre eigenen Themen einbringen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen der Easy Uni angeboten, einer Kooperation zwischen der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal.

Über den Iran-Krieg reden

Am ersten Abend ging es um den Iran-Krieg. Zunächst habe ich die Vorgeschichte, Hintergründe und wichtige Aspekte des Krieges erklärt. Es ging auch um die Folgen bei uns – die Teilnehmenden befürchten, dass alles immer teurer wird. Mindestens genauso wichtig war mir, über den Krieg zu reden. Die Teilnehmenden berichteten, dass sie die Fernsehberichte belasten. Hier ist es besser, nicht zu viele Nachrichten und Bilder zu schauen.

Viele Ideen für die nächsten Stammtische

Die Teilnehmenden haben schon viele Ideen für unsere nächsten Termine. m Juni soll es passend zur Fußball-Weltmeisterschaft um Sport und Politik gehen, im Herbst dann um die US-Wahlen und Donald Trump. Bei jedem Abend wird aber auch Zeit bleiben, andere Themen zu diskutieren.

Reise um die Welt geht in die nächste Runde

Die Teilnehmenden bei ATRIO dürfen auch mitbestimmen – und haben sich für eine weitere Reise um die Welt entschieden. Die Veranstaltungsreihe wird von der VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg organisiert. Schwerpunkt wird dieses Mal die Zuwanderung nach Deutschland. In einem ersten Überblick habe ich aufgezeigt, dass es in Deutschland schon immer Zu- und Abwanderung gegeben haben. Einige Teilnehmenden oder ihre Eltern sind in den vergangenen Jahren zu uns gekommen. Diese Länder werden ebenso wie die genannten Lieblingsurlaubsländer in den folgenden Seminaren im Mittelpunkt stehen.

Teilhabe fördern

Auf meiner Seite Teilhabe fördern finden Sie weitere Vorschläge. Prinzipiell sind aber natürlich alle Themen meiner Seminarangebote in angepasster Form auch für Menschen mit Behinderungen denkbar. Ich freue mich auf Ihre Ideen.

Der Demokratie-Zug – Ideen und Methoden zur Förderung von Teilhabe

Nach der Landtagswahl endete ein Demokratie-Projekt, das ich für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung durchgeführt habe. Nach den großen Veranstaltungen anlässlich Europa- und Kommunalwahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 haben die Studierenden dieses Mal aus Anlass der Landtagwahl Ideen und Methoden zum Thema Demokratie gesammelt.

Der Demokratie-Zug

An dem Projekt haben die Klassen der Auszubildenden der Arbeitserziehung und zur geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) teilgenommen. An drei Terminen haben sie in Gruppen Ideen und Methoden gesammelt, wie die Teilhabe und Selbstbestimmung ihrer Klient*innen gefördert werden können. Die verschiedenen Themenbereiche bildeten den Zug, der dann in Form einzelner Wagons den gesamten Zug bildeten.

Landtagswahl und Demokratie

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Landtagswahl. Sie erstellten einen Leitfaden, wie Organisationen Menschen beim Wahlprozess unterstützen können – von der inhaltlichen Vorbereitung bis hin zur konkreten Unterstützung beim Wahlprozess. Die Gruppe „Demokratie spielerisch erleben“ hat mithilfe von Piktogrammen unterschiedliche Begriffe und Regeln zur Mitbestimmung erklärt.

In Baden-Württemberg leben

Tolle Ergebnisse erarbeitete die Gruppe, die Baden-Württemberg zum Thema hatten. Anhand typischer Gegenstände hatten sie ein Memory-Spiel erstellt, das wir im Unterricht ausprobiert haben. Auf Begeisterung stieß auch ein Online-Quiz, das die Gruppe mit der Spielbasierten Lernplattform Kahoot erstellt hatte.

Politik und Inklusion im Alltag

Die Gruppe zu Politik und Inklusion präsentierte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Inklusion im Alltag funktioniert und welche Auswirkungen das Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention haben. Die Gruppe zu Politik im Alltag hat anhand einer Präsentation Möglichkeiten und Schwierigkeiten beim selbstbestimmten Leben aufzeigt. Intensiv diskutiert wurde dabei, wie politische Themen im Alltag begleitet werden können.

Demokratie und Teilhabe

In beiden Klassen wird es auch im Unterricht weiter um Demokratie und Mitbestimmung gehen. Besonders bei der gFAB-Klasse liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Bundesteilhabegesetz. Die Förderung der Teilhabe ist für alle meine Seminare ein zentrales Ziel. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie einige Vorschläge und Ideen.

Veranstaltungen zur Landtagswahl enden im Norden

Meine Seminare zur Landtagswahl haben in Lahr und Lörrach im Süden angefangen und endeten nun im Norden von Baden-Württemberg für Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach. Dazwischen lagen tolle Termine mit vielen schönen Begegnungen – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner*innen für den Besuch und die Unterstützung bei der Organisation.

Seminare – Einfach wählen gehen

Bei meinen zwölf Seminaren ging es um die Fragen, warum Wählen wichtig ist und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die Parteien und wichtigsten Ziele vorgestellt. Besonders freut mich, dass die Veranstaltungen in Fellbach und Heilbronn durch Kooperationen der Volkshochschulen mit der Diakonie Stetten bzw. der Offenen Hilfe zustande gekommen ist. Außerdem war ich in fünf Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und drei Werkstätten von ATRIO Leonberg zu Gast.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Gemeinsam mit dem Team des Kreisjugendrings habe ich im Rahmen des Projekts „Bock auf Wahl“ Veranstaltungen für neun Klassen an vier Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum gestaltet. Die Einheiten bestanden aus einem Infoteil und einem „praktischen Teil“, bei dem die Schüler*innen ein Baden-Württemberg Puzzle, Bilderrätsel über berühmte Menschen und Produkte aus Baden-Württemberg und ein Quiz ausprobieren konnte.

Baden-Württemberg – Wir können alles außer Hochdeutsch

In zwei Seminaren stand Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Auch hier wurde gepuzzelt und geraten und die Teilnehmenden erfuhren einiges über Geschichte und Gegenwart unseres Bundeslands. Beim Kochkurs stand natürlich das Kochen im Vordergrund, aber ein paar Informationen und Gespräche gab es auch hier.

Aktionstage an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Für die Fachschule für Jugend- und Heimerzieher führte ich mit der Schulleiterin einen Aktionstag zur Wahl durch. Beim Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ schlüpften die Studierenden in die Rollen von Medien, Kandidaat*innen und Bürger*innen. Mit großem Engagement wurden Gespräche im Wahlkampf nachgespielt – mit kritischer Berichterstattung durch die Medien. Im zweiten Teil besuchten die Gruppen verschiedene Stationen, u.a. einem Fachgespräch über die Frage, wie die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen ihren Klient*innen Demokratie näher beibringen konnte. Für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung hat ein Demokratieprojekt begonnen, der Abschluss folgt nach der Wahl.

Planspiele bei Seminaren für Bundesfreiwillige

Das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ habe ich auch bei drei Seminaren für die Bildungszentren Bodelshausen und Karlsruhe gespielt. Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Medienteams, die mit ihren Ideen das Planspiel noch spannender machten.

Persönliche Kontakte

Mindestens so wichtig wie die Seminare sind für mich persönliche Kontakte. Die Stadt Schwäbisch Gmünd führt Projekte zur Inklusion durch. Bei einem Projekt bin ich als politischer Assistent tätig, d.h. ich berate und begleite Menschen mit Behinderung bei politischen Fragen. Bei meinem ersten Einsatz konnte ich einen Klienten betreuen, der um Unterstützung bei der Wahl gebeten hat. Auch am Rande meiner Seminare konnte ich mit vielen Teilnehmenden ins Gespräch kommen, die ich hoffentlich zum Mitmachen und Wählen motivieren konnte.

Weiter mitmischen und mitbestimmen

Die nächsten Wahlen gibt es erst wieder 2029 mit der Europa- und Kommunalwahl und der nächsten Bundestagswahl – wenn die Regierung so lange durchhält. Demokratie und Mitbestimmung sind aber auch im Alltag wichtig. Ich freue mich, dass für ATRIO Leonberg die Reise um die Welt weiter geht und mit dem Politischen Stammtisch ein neues Model an der Diakonie Stetten startet. Weitere Vorschläge finden Sie auf der Seite Teilhabe fördern.

Von der Wahl über Spaghettieis zum Kochen mit ein bisschen Politik

Bei drei Veranstaltungen für die Easy Uni ging es um die Landtagswahl, Besonderheiten von Baden-Württemberg und „ein bisschen Politik“ bei einem Kochkurs. Die Easy Uni ist ein inklusives Angebot der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten und richtet sich an alle: Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam lernen und kreativ sein.

Warum, wie und wen wählen

Bei einer Veranstaltung an der Diakonie Stetten habe ich über die Landtagswahl berichtet: warum ist wählen wichtig, was und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die wichtigsten Ziele der Parteien vorgestellt. Mein zentrales Anliegen ist es, die Teilnehmenden zum Wählen zu motivieren, sich unterstützen zu lassen, aber auch, dass jede und jeder die Entscheidung selbst trifft. Weitere Informationen von der Diakonie Stetten finden Sie auf dem Instagram-Kanal der Diakonie Stetten.

Wir können alles – außer Hochdeutsch

Beim zweiten Semester ging es um das schönste Bundesland Deutschlands – Baden-Württemberg. Zunächst bauten wir ein Puzzle, um über Orte in unserem Ländle zu reden. Beim Bilderrätsel galt es, die Bilder bekannter Menschen den Namen zuzuordnen – von den Erfindern Margarete Steiff und Gottlieb Daimler, den Geschwister Scholl, Albert Einstein hin zu Rappern. Auch für Produkte sollten die Teilnehmer*innen Beschreibungen zuteilen. Während Daimler oder die Stihl Motorsäge bekannt waren, waren viele überrascht, dass auch das Spaghettieis in Baden-Württemberg erfunden wurde.

Ein Kochkurs – mit ein bisschen Politik

Bei einem Kochkurs berichtete ich mit Bildern und Informationen über Baden-Württemberg und die Wahl. Im Vordergrund stand aber natürlich das Kochen: Gemeinsam bereiteten wir schwäbische Spezialitäten von Schupfnudeln, Spätzle mit Linsen, Kartoffelsalat und als Nachtisch einen Ofenschlupfer vor.

Mitreden auch nach der Wahl

Auch nach der Wahl wird es um Mitbestimmung. Bei unserem politischen Stammtisch kommen alle zu Wort. Wir diskutieren über aktuelle Themen, über den die Teilnehmenden mitbestimmen können. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Termine.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Mit dem tollen Team des Kreisjugendring Rems-Murr habe ich Seminare an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) im Rems-Murr-Kreis durchgeführt. Anlass war die Landtagswahl, es ging aber auch um Mitbestimmung im Alltag – und Spaß im praktischen Teil.

Jugendpolitische Interessen vertreten

Der Kreisjugendring Rems-Murr ist die jungendpolitische Interessenvertretung von jungen Menschen im Rems-Murr-Kreis. Sie gestalten Jugendpolitik aktiv mit und führen eigene Projekte durch. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ setzt der Kreisjugendring vier lokale Partnerschaften für Demokratie um, in dem sie die Koordinierung, inhaltliche Begleitung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Demokratische Werte stärken

Die Ziele der Partnerschaft – demokratische Werte stärken, Vielfalt sichtbar machen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – stehen auch im Mittelpunkt der Aktionen „Bock auf Wahl“ an Schulen im Rems-Murr-Kreis. Mit einem Kollegen war ich bei sonderpädagogischen Einrichtungen dabei. Im ersten Teil ging es um Informationen und Gespräche zu Mitbestimmung. Ob in der Familie, unter Freunden oder an der Schule – Mitbestimmung ist möglich, erfordert aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Ganz ähnlich ist es in der „großen“ Politik, bei der wir über Wahlen mitbestimmen konnten.

Puzzle, Bilderrätsel und Probewahl

Im zweiten Teil konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen. Dazu gehörte das Zusammenbauen eines Baden-Württemberg-Puzzle und dem Austausch von Lieblingsorten. Beim Bilderrätsel galt es, berühmte Menschen aus Baden-Württemberg, die Spitzenkandidaten und in Baden-Württemberg erfundene Gegenstände zu erkennen. Außerdem konnten die Schüler*innen mit dem Wahlomat rausfinden, welche Partei mit ihren Interessen übereinstimmt und an einer Probewahl teilnehmen.

Demokratie und Spaß erleben

Ich war begeistert, mit wieviel Interesse die Schüler*innen dabei waren und hoffe, dass die über 16-jährigen dann auch an der „richtigen“ Wahl teilgenommen hat. Genauso wichtig war aber auch der Spaß im praktischen Teil, denn Politik muss nicht immer trocken sein! Nach den Faschingsferien geht es an einer weiteren Schule weiter. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf der Instagram-Seite des Kreisjungendrings.

Einfach wählen gehen – Seminare zur Landtagswahl haben begonnen

Mit zwei Seminaren im Schwarzwald haben meine Seminare für die Landtagswahl begonnen. „Einfach wählen gehen“ war das Motto meiner Veranstaltungen für die Lahrer Werksstätten der Johannes Diakonie und die VHS Lörrach.

Man muss miteinander reden

Der Seminarraum der Lahrer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen war mit rund 70 Beschäftigten gut besucht. „Man muss miteinander reden“ betonte eine Teilnehmerin auf die Frage, wie im Freundeskreis Probleme gelöst werden – letztlich ist es in der Politik nicht anders. Engagierte Diskussionen gab es auch bei der Frage, wen man wählen soll – das müssen die Teilnehmenden aber natürlich selber entscheiden.

Viel Werbung in Lörrach

Auf dem Weg zum Veranstaltungsort in Lörrach wunderte ich mich über die vielen Plakate für die Veranstaltung – so viele hatte ich noch nie für eine Veranstaltung von mir wahrgenommen. Es hat sich gelohnt – rund 40 Interessierte kamen zu diesem Vortrag in leichter Sprache. Einige der Teilnehmenden der „klassischen“ politischen Bildung waren wohl irritiert, dennoch war es ein Beispiel für Inklusion – dem gemeinsamen Lernen und Diskutieren von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. In der anschließenden Diskussion betonte eine Teilnehmerin, dass einfache und klare Sprache für viele Menschen hilfreich sein kann.

Nächste Woche geht es weiter

In der nächsten Woche geht’s weiter mit Seminaren, die ich für den Kreisjugendring und die Ludwig-Schlaich-Akademie durchführe. Vor der Wahl am 8. März habe ich nur noch wenige freie Termine, Demokratie und Mitbestimmung bleiben aber auch nach der Wahl wichtig – ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Probleme und Hoffnung bei der Reise um die Welt

Mit einem Seminar über Nigeria endete die Seminarreihe „Reise um die Welt“, die ich für ATRIO Leonberg und die VHS Stuttgart durchgeführt habe. In den Seminaren davor hatten wir uns intensiv mit Peru, Korea und den Staaten auf dem Balkan beschäftigt.

Teilnehmende entscheiden und wirken mit

Ein zentraler Aspekt der Seminarreihe ist, dass die Teilnehmenden bei den Themen mitstimmen. Nachdem wir bereits zuvor einige Staaten der Erde genauer betrachtet hatten, fiel die Entscheidung dieses Mal auf Korea, Peru, den Balkan und Nigeria. Auch bei der Gestaltung haben die Teilnehmenden mitgewirkt. Ein weitgereister Teilnehmer konnte über Urlaubsländer berichten, ein Teilnehmer brachte uns einige Wörter serbisch bei und berichtete aus der Heimat seiner Eltern.

Eindrucksvolle Geschichten aus Peru und Nigeria

Ein bei ATRIO arbeitender Bundesfreiwilliger aus Peru erzählte über seine Heimat. Er zeigte beeindruckende Bilder und ging auch auf die Probleme ein. Probleme und Hoffnungen sind auch prägend für Nigeria. Eine Vertreterin der Evangelischen Erwachsenenbildung berichtete von ihrer Arbeit für den Weltgebetstag, der in diesem Jahr Nigeria zum Thema hat. Auch dies ist ein Land mit vielen Problemen und dennoch einigen Hoffnungen, wie ich auch in meinem „politischen“ Teil aufzeigte.

Migration nach Deutschland

Die Reihe wird auch im kommenden Semester fortgesetzt. Wir behandeln dabei die Frage, warum Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen und beschäftigen uns mit den Heimatländern. Mit der Türkei haben wir bereits ein Land herausgesucht, weitere werden folgen. Die Konzeption Reisen hat sich bewährt, denn sie bietet die Möglichkeit, niederschwellig Länder und Regionen kennenzulernen. Gerne biete ich auch für Ihre Einrichtung ein passendes Konzept.