Trumps Politik und die Folgen – neue Vorschläge in meinem Seminarprogramm

In meiner aktualisierten Seminarangeboten habe ich einige Vorschläge für neue Seminare. Donald Trump und die Folgen seiner Politik werden dabei weiterhin prägend sein. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge – und spannende Seminare im zweiten Halbjahr 2026.

Die EU in schwierigen Zeiten

In der Kategorie Staaten und Regionen steht Frankreich im Mittelpunkt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr werden Radikalen von rechts und links gute Chancen eingeräumt. Ein Seminar bei meinen Reisen um die Welt habe ich Anlass genommen, Skandinavien – und die laut Umfragen glücklichsten Menschen der Welt – ins Programm aufzunehmen. In der Rubrik Europäische Union ist das Thema „Die EU und die Populisten“ neu. Weiterhin aktuell und vielen Gruppen gewünscht ist das Thema „Die EU vor der Zerreißprobe“.

Internationale Politik -ein Dämpfer für Trump?

Bei den Zwischenwahlen in den USA könnte Donald Trump einen Dämpfer erhalten – möglicherwiese mit Folgen für die ganze Welt. Als weiteres neues Thema habe ich in der Rubrik Internationales das Thema BRICS aufgenommen. Die Staatengemeinschaft mit China, Iran und Russland wird immer mehr ein ernstzunehmender Konkurrent für den Westen – nicht zuletzt aufgrund der Schwäche des Westens.

Wirtschaft und Soziales im Zeichen der Reformen

Aktuell wird in Deutschland heftig über Reformen gestritten – in Seminaren über die Rente und den Sozialstaat gehe ich auf die Vorschläge ein. Neu im Bereich Wirtschaft ist auch ein Blick auf die Ökonomin Maja Göpel mit ihren Forderungen „Die Welt neu zu denken“. Neue Brisanz hat das Thema Techgiganten, das ich grundlegend überarbeitet habe.

Schicksalswahlen in Ostdeutschland

In der Rubrik Demokratie und Wahlen blicke ich auf die Wahlen in Ostdeutschland im Herbst. In einem Seminar zur Wahl des Bundespräsidenten Anfang 2027 biete ich einen Blick auf die bisherigen Bundespräsidenten und auf das neue Staatsoberhaupt – möglicherweise erstmals eine Frau.
In einem weiteren Seminar geht es um die Rolle von Medien als die vierte Gewalt im Staat.

Was ist schon neutral – und die schönste Nebensache der Welt

Zwei außergewöhnliche Vorschläge habe ich im Bereich Gesellschaft. Im Herbst jährt sich die Regeln der Politischen Bildung zum 50. Mal – der Beutelsbacher Konsens. Ich werde an einem Kongress dabei sein und biete in einem Programm ein Seminar mit der Frage „Was heißt hier schon neutral“. Die Fußball-WM ist bald vorbei, das Spannungsfeld Politik und Staat bleibt aber spannend und damit ein hoffentlich interessanter Vorschlag.

75 Jahre Baden-Württemberg

Baden-Württemberg wird 2027 75 Jahre alt. Grund genug, im Bereich Geschichte auf Geschichten, Land und Leute zu werfen. Weniger erfreulich, aber auch ein wichtiges Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte war der „Deutsche Hebst“ 1977. In einem Seminar geht es um die dramatischen Ereignisse und die Folgen für heute.

Ihre Vorschläge

…sind die besten! Ich hoffe, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist. Die Erfahrung zeigt aber, dass die besten Ideen von den Gruppen kommen. Ich freue mich deshalb über Ihre Ideen und Vorschläge. Selbstverständlich biete ich alle Themen auch in abgeänderter Version an. Bis zur Sommerpause finden nur noch wenige Seminare statt, ab Herbst freue ich mich dann aber wieder über spannende Seminare in unruhigen Zeiten!

Neue Seminarreihen „Stammtisch“ und „Reise um die Welt“

Nach den Veranstaltungen zur Landtagswahl gehen meine Seminare für Menschen mit Behinderungen weiter. In dieser Woche starteten zwei Reihen – die bereits bewährte Reihe „Reise um die Welt“ für ATRIO Leonberg und der Stammtisch für die Diakonie Stetten – beide in Kooperation mit Volkshochschulen.

Politischer Stammtisch – Jetzt reden wir!

Bei diesem neuen Format sollen alle zu Wort kommen. Die Teilnehmenden können über die Themen mitbestimmen, Fragen stellen und mitreden. Ein Thema soll im Mittelpunkt stehen, die Teilnehmenden können aber auch am Abend ihre eigenen Themen einbringen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen der Easy Uni angeboten, einer Kooperation zwischen der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal.

Über den Iran-Krieg reden

Am ersten Abend ging es um den Iran-Krieg. Zunächst habe ich die Vorgeschichte, Hintergründe und wichtige Aspekte des Krieges erklärt. Es ging auch um die Folgen bei uns – die Teilnehmenden befürchten, dass alles immer teurer wird. Mindestens genauso wichtig war mir, über den Krieg zu reden. Die Teilnehmenden berichteten, dass sie die Fernsehberichte belasten. Hier ist es besser, nicht zu viele Nachrichten und Bilder zu schauen.

Viele Ideen für die nächsten Stammtische

Die Teilnehmenden haben schon viele Ideen für unsere nächsten Termine. m Juni soll es passend zur Fußball-Weltmeisterschaft um Sport und Politik gehen, im Herbst dann um die US-Wahlen und Donald Trump. Bei jedem Abend wird aber auch Zeit bleiben, andere Themen zu diskutieren.

Reise um die Welt geht in die nächste Runde

Die Teilnehmenden bei ATRIO dürfen auch mitbestimmen – und haben sich für eine weitere Reise um die Welt entschieden. Die Veranstaltungsreihe wird von der VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg organisiert. Schwerpunkt wird dieses Mal die Zuwanderung nach Deutschland. In einem ersten Überblick habe ich aufgezeigt, dass es in Deutschland schon immer Zu- und Abwanderung gegeben haben. Einige Teilnehmenden oder ihre Eltern sind in den vergangenen Jahren zu uns gekommen. Diese Länder werden ebenso wie die genannten Lieblingsurlaubsländer in den folgenden Seminaren im Mittelpunkt stehen.

Teilhabe fördern

Auf meiner Seite Teilhabe fördern finden Sie weitere Vorschläge. Prinzipiell sind aber natürlich alle Themen meiner Seminarangebote in angepasster Form auch für Menschen mit Behinderungen denkbar. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge.

Der Demokratie-Zug – Ideen und Methoden zur Förderung von Teilhabe

Nach der Landtagswahl endete ein Demokratie-Projekt, das ich für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung durchgeführt habe. Nach den großen Veranstaltungen anlässlich Europa- und Kommunalwahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 haben die Studierenden dieses Mal aus Anlass der Landtagwahl Ideen und Methoden zum Thema Demokratie gesammelt.

Der Demokratie-Zug

An dem Projekt haben die Klassen der Auszubildenden der Arbeitserziehung und zur geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) teilgenommen. An drei Terminen haben sie in Gruppen Ideen und Methoden gesammelt, wie die Teilhabe und Selbstbestimmung ihrer Klient*innen gefördert werden kann. Die verschiedenen Themenbereiche bildeten den Zug, der dann in Form einzelner Wagons den gesamten Zug bildeten.

Landtagswahl und Demokratie

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Landtagswahl. Sie erstellten einen Leitfaden, wie Organisationen Menschen beim Wahlprozess unterstützen können – von der inhaltlichen Vorbereitung bis hin zur konkreten Unterstützung beim Wahlprozess. Die Gruppe „Demokratie spielerisch erleben“ hat mithilfe von Piktogrammen unterschiedliche Begriffe und Regeln zur Mitbestimmung erklärt.

In Baden-Württemberg leben

Tolle Ergebnisse erarbeitete die Gruppe, die Baden-Württemberg zum Thema hatten. Anhand typischer Gegenstände hatten sie ein Memory-Spiel erstellt, das wir im Unterricht ausprobiert haben. Auf Begeisterung stieß auch ein Online-Quiz, das die Gruppe mit der Spielbasierten Lernplattform Kahoot erstellt hatte.

Politik und Inklusion im Alltag

Die Gruppe zu Politik und Inklusion präsentierte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Inklusion im Alltag funktioniert und welche Auswirkungen das Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention haben. Die Gruppe zu Politik im Alltag hat anhand einer Präsentation Möglichkeiten und Schwierigkeiten beim selbstbestimmten Leben aufzeigt. Intensiv diskutiert wurde dabei, wie politische Themen im Alltag begleitet werden können.

Demokratie und Teilhabe

In beiden Klassen wird es auch im Unterricht weiter um Demokratie und Mitbestimmung gehen. Besonders bei der gFAB-Klasse liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Bundesteilhabegesetz
Die Förderung der Teilhabe ist für alle meine Seminare ein zentrales Ziel. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie einige Vorschläge und Ideen.

Veranstaltungen zur Landtagswahl enden im Norden

Meine Seminare zur Landtagswahl haben in Lahr und Lörrach im Süden angefangen und endeten nun im Norden von Baden-Württemberg für Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach. Dazwischen lagen tolle Termine mit vielen schönen Begegnungen – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner*innen für den Besuch und die Unterstützung bei der Organisation.

Seminare – Einfach wählen gehen

Bei meinen 12 Seminaren ging es um die Fragen, warum Wählen wichtig ist und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die Parteien und wichtigsten Ziele vorgestellt. Besonders freut mich, dass die Veranstaltungen in Fellbach und Heilbronn durch Kooperationen der Volkshochschulen mit der Diakonie Stetten bzw. der Offenen Hilfe zustande gekommen ist. Außerdem war ich in fünf Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und drei Werkstätten von ATRIO Leonberg zu Gast.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Gemeinsam mit dem Team des Kreisjugendrings habe ich im Rahmen des Projekts „Bock auf Wahl“ Veranstaltungen für neun Klassen an vier Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum gestaltet. Die Einheiten bestanden aus einem Infoteil und einem „praktischen Teil“, bei dem die Schüler*innen ein Baden-Württemberg Puzzle, Bilderrätsel über berühmte Menschen und Produkte aus Baden-Württemberg und ein Quiz ausprobieren konnte.

Baden-Württemberg – Wir können alles außer Hochdeutsch

In zwei Seminaren stand Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Auch hier wurde gepuzzelt und geraten und die Teilnehmenden erfuhren einiges über Geschichte und Gegenwart unseres Bundeslands. Beim Kochkurs stand natürlich das Kochen im Vordergrund, aber ein paar Informationen und Gespräche gab es auch hier.

Aktionstage an der Ludwig-Schlaich-Akademie

Für die Fachschule für Jugend- und Heimerzieher führte ich mit der Schulleiterin einen Aktionstag zur Wahl durch. Beim Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ schlüpften die Studierenden in die Rollen von Medien, Kandidaat*innen und Bürger*innen. Mit großem Engagement stellten wurden Gespräche im Wahlkampf nachgespielt – mit kritischer Berichterstattung durch die Medien. Im zweiten Teil besuchten die Gruppen verschiedene Stationen, u.a. einem Fachgespräch über die Frage, wie die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen ihren Klient*innen Demokratie näher beibringen konnte. Für die Berufsfachschule für Arbeitserziehung hat ein Demokratieprojekt begonnen, der Abschluss folgt nach der Wahl.

Planspiele bei Seminaren für Bundesfreiwillige

Das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ habe ich auch bei drei Seminaren für die Bildungszentren Bodelshausen und Karlsruhe gespielt. Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Medienteams, die mit ihren Ideen das Planspiel noch spannender machten.

Persönliche Kontakte

Mindestens so wichtig wie die Seminare sind für mich persönliche Kontakte. Die Stadt Schwäbisch Gmünd führt Projekte zur Inklusion durch. Bei einem Projekt bin ich als politischer Assistent tätig, d.h. ich berate und begleite Menschen mit Behinderung bei politischen Fragen. Bei meinem ersten Einsatz konnte ich einen Klienten betreuen, der um Unterstützung bei der Wahl gebeten hat. Auch am Rande meiner Seminare konnte ich mit vielen Teilnehmenden ins Gespräch kommen, die ich hoffentlich zum mitmachen und wählen motivieren konnte.

Weiter mitmischen und mitbestimmen

Die nächste Wahlen gibt es erst wieder 2029 mit der Europa- und Kommunalwahl und der nächsten Bundestagswahl – wenn die Regierung solange durchhält.. Demokratie und Mitbestimmung sind aber auch im Alltag wichtig. Ich freue mich, dass für ATRIO Leonberg die Reise um die Welt weiter geht und mit dem Politischen Stammtisch ein neues Model an der Diakonie Stetten startet. Weitere Vorschläge finden Sie auf der Seite Teilhabe fördern.

Von der Wahl über Spaghettieis zum Kochen mit ein bisschen Politik

Bei drei Veranstaltungen für die Easy Uni ging es um die Landtagswahl, Besonderheiten von Baden-Württemberg und „ein bisschen Politik“ bei einem Kochkurs. Die Easy Uni ist ein inklusives Angebot der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten und richtet sich an alle: Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam lernen und kreativ sein.

Warum, wie und wen wählen

Bei einer Informationsveranstaltung an der Diakonie Stetten ging es um die Landtagswahlen. Es ging um die Fragen, warum wählen wichtig ist, was und wie gewählt wird. Außerdem ging es um die wichtigsten Ziele der Parteien. Mein zentrales Anliegen ist es, die Teilnehmenden zum wählen zu motivieren, sich unterstützen zu lassen, aber auch, dass jede und jeder die Entscheidung selbst trifft. Weitere Informationen von der Diakonie Stetten finden Sie auf dem Instagram-Kanal der Diakonie Stetten .

Wir können alles – außer Hochdeutsch

Beim zweiten Semester ging es um das schönste Bundesland Deutschlands – Baden-Württemberg. Zunächst bauten wir ein Puzzle, um über Orte in unserem Ländle zu reden. Beim Bilderrätsel galt es, die Bilder bekannter Menschen den Namen zuzuordnen – von den Erfindern Margarete Steiff und Gottlieb Daimler, den Geschwister Scholl, Albert Einstein hin zu Rappern. Auch für Produkte sollten die Teilnehmer*innen Beschreibungen zuteilen. Während Daimler oder die Stihl Motorsäge bekannt waren, waren viele überrascht, dass auch das Spaghettieis in Baden-Württemberg erfunden wurde.

Ein Kochkurs – mit ein bisschen Politik

Bei einem Kochkurs berichtete ich mit Bildern und Informationen über Baden-Württemberg und die Wahl. Im Vordergrund stand aber natürlich das Kochen: Gemeinsam bereiteten wir schwäbische Spezialitäten von Schupfnudeln, Spätzle mit Linsen, Kartoffelsalat und als Nachtisch einen Ofenschlupfer vor.

Mitreden auch nach der Wahl

Auch nach der Wahl wird es um Mitbestimmung. Bei unserem politischen Stammtisch kommen alle zur Wort. Wir diskutieren über aktuelle Themen, über den die Teilnehmenden mitbestimmen können. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Termine.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Mit dem tollen Team des Kreisjugendring Rems-Murr habe ich Seminare an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) im Rems-Murr-Kreis durchgeführt. Anlass war die Landtagswahl, es ging aber auch Mitbestimmung im Alltag und Spaß mit Bilderrätsel und Puzzle im praktischen Teil.

Jugendpolitische Interessen vertreten

Der Kreisjugendring Rems-Murr ist die jungendpolitische Interessenvertretung von jungen Menschen im Rems-Murr-Kreis. Sie gestalten Jugendpolitik aktiv mit und führen eigene Projekte durch. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ setzt der Kreisjugendring vier lokale Partnerschaften für Demokratie um, in dem sie die Koordinierung, inhaltliche Begleitung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Demokratische Werte stärken

Die Ziele der Partnerschaft – demokratische Werte stärken, Vielfalt sichtbar machen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – stehen auch im Mittelpunkt der Aktionen „Bock auf Wahl“ an Schulen im Rems-Murr-Kreis. Mit einem Kollegen war ich bei sonderpädagogischen Einrichtungen dabei. Im ersten Teil ging es um Informationen und Gespräche zu Mitbestimmung. Ob in der Familie, unter Freunden oder an der Schule – Mitbestimmung ist möglich, erfordert aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Ganz ähnlich ist es in der „großen“ Politik, bei der wir über Wahlen mitbestimmen konnten.

Puzzle, Bilderrätsel und Probewahl

Im zweiten Teil konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen. Dazu gehörte das Zusammenbauen eines Baden-Württemberg-Puzzle und dem Austausch von Lieblingsorten. Beim Bilderrätsel galt es, berühmte Menschen aus Baden-Württemberg, die Spitzenkandidaten und din Baden-Württemberg erfundene Gegenstände zu erkennen. Außerdem konnten die Schüler*innen mit dem Wahlomat rausfinden, welche Partei mit ihren Interessen übereinstimmt und an der der Probewahl teilnehmen.

Demokratie und Spaß erleben

Ich war begeistert, mit wieviel Interesse die Schüler*innen dabei waren und hoffe, dass die über 16-jährigen dann auch an der „richtigen“ Wahl teilgenommen hat. Genauso wichtig war aber auch der Spaß im praktischen Teil, denn Politik muss nicht immer trocken sein! Genauso wichtig Nach den Faschingsferien geht es an einer weiteren Schule weiter. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf der Instagram-Seite des Kreisjungendrings.

Einfach wählen gehen – Seminare zur Landtagswahl haben begonnen

Mit zwei Seminaren im Schwarzwald haben meine Seminare für die Landtagswahl begonnen. „Einfach wählen gehen“ war das Motto meiner Veranstaltungen für die Lahrer Werksstätten der Johannes Diakonie und die VHS Lörrach.

Man muss miteinander reden

Der Seminarraum der Lahrer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen war mit rund 70 Beschäftigten gut besucht. „Man muss miteinander reden“ betonte eine Teilnehmerin auf die Frage, wie im Freundeskreis Probleme gelöst werden – letztlich ist es in der Politik nicht anders. Engagierte Fragen und Diskussionen gab es auch bei der Frage, wen man wählen soll – das müssen die Teilnehmenden aber natürlich selber entscheiden.

Viel Werbung in Lörrach

Auf dem Weg zum Veranstaltungsort in Lörrach wunderte ich mich über die vielen Plakate für die Veranstaltung – so viele hatte ich noch nie für eine Veranstaltung von mir wahrgenommen. Es hat sich gelohnt – rund 40 Interessierte kamen zu diesem Vortrag in leichter Sprache. Einige der Teilnehmenden der „klassischen“ politischen Bildung waren wohl irritiert, dennoch war es ein Beispiel für Inklusion – dem gemeinsamen Lernen und Diskutieren von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. In der anschließenden Diskussion betonte eine Teilnehmerin, dass einfache und klare Sprache für viele Menschen hilfreich sein kann.

Nächste Woche geht es weiter

In der nächsten Woche geht’s weiter mit Seminaren, die ich für den Kreisjugendring und die Ludwig-Schlaich-Akademie durchführe. Vor der Wahl am 8. März habe ich nur noch wenige freie Termine, Demokratie und Mitbestimmung bleiben aber auch nach der Wahl wichtig – ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Seminarangebote 2026 – Trump, Wahlen und Gerechtigkeit

Donald Trump hat 2025 die Weltpolitik – und meine Seminare – bestimmt und wird dies wohl auch dieses Jahr tun. In meiner aktualisierten Themenliste biete ich einige neue Seminare sowie bewährte Themen, die fortlaufend überarbeitet werden. Weitere Schwerpunkte sind die Landtagswahlen und die Frage nach Gerechtigkeit.

Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?

Im Themenbereich Europa habe ich „Die EU vor der Zerreißrobe“ neu aufgenommen. Hierbei geht es um die zahlreichen Konflikte im Inneren und Äußeren und die Folgen. Neu im Bereich „Staaten und Regionen“ ist Polen, außerdem habe ich aufgrund aktueller Anlässe die Seminare für China, USA und den Ukraine-Krieg grundlegend überarbeitet. „Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?“ heißt ein neues Seminar im Bereich Internationales. Im Bereich Geschichte biete ich ein Seminar zum 250. Geburtstag der USA.

Gerechtigkeit weltweit und zwischen den Generationen

Neue Seminare zum Thema Gerechtigkeit betreffen mehrere Bereiche. In meinen Angeboten zur Gesellschaft habe ich die Konflikte zwischen den Generationen. Diese Frage betrifft nicht nur die Rente, die ich als neues Thema in Wirtschaft und Soziales aufgenommen habe. Hier geht es um die Gerechtigkeit weltweit und in Deutschland, zu der mich eine neue Studie gebracht hat.

Landtagswahlen in Baden-Württemberg

In den ersten Monaten des Jahres wird es öfters um die Landtagswahlen gehen – Angebote und bereits vereinbarte Termine finden Sie hier. Seminaren zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in anderen Bundesländern biete ich auch im Themenbereich Demokratie und Wahlen.

Förderung der Teilhabe

Nicht zuletzt wird die Förderung der Teilhabe ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden. Indirekt durch meine Arbeit an der Ludwig-Schlaich-Akademie, direkt für Menschen mit Behinderungen. Ich freue mich sehr, dass ich mit ATRIO Leonberg die „Reise um die Welt“ fortsetzen kann. Für die Diakonie Stetten werde ich mit einem Stammtisch ein weiteres Format ausprobieren, weitere Ideen finden Sie hier.

Vorschläge von Ihnen

Gerne können auch Sie Vorschläge machen. Außerdem können wir Themen der vereinbarten Seminare auch kurzfristig festlegen. Jetzt wünsche ich Ihnen alles Gute fürs neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Wie steht es um unsere Demokratie?

In den letzten Wochen ging es in einigen Seminaren um den Zustand unserer Demokratie. Beim Seminar „Gefahr für die Demokratie“ stehen die zahlreichen Probleme von innen und außen im Mittelpunkt, beim Seminar über Demokratiegegner geht es um mögliche Lösungen. Außerdem habe ich in meinen Blogs einige Beiträge veröffentlicht.

Gefahren von innen und außen

Die Zahl der gut funktionierenden Demokratien geht weltweit zurück. In seiner zweiten Amtszeit zerstört Donald Trump Grundlagen einer der wichtigsten und größten Demokratie der Welt. Gleichzeitig präsentiert sich China als „autoritäre“ Alternative zum schwächelnden Westen. Auch von innen gibt es Zweifel, viele Menschen sind unzufrieden über die Ergebnisse, sodass aus der Steuerungskrise zunehmend auch eine Vertrauenskrise.

Wie umgehen mit Gegnern der Demokratie?

Diese Unzufriedenheit nutzen Poplisten – ihre Bedeutung nimmt in vielen Ländern zu. In den Seminaren wurden deshalb auch intensiv Strategien diskutiert. Sie reichen vom Parteienverbot, einer Abgrenzung zum Versuch, populistische Parteien durch die Übernahme von Positionen oder die Einbindung an Regierungen zu entzaubern. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass dies nur selten gelingt. Auch an der Forderung, dass die Demokratie liefern muss, ist umstritten, wie ein interessanter Artikel von Bernd Ulrich deutlich macht.

Demokratie ist öde – aber erfolgreich

Die eine richtige Strategie im Umgang mit der Demokratie gibt es wohl nicht. Einige Autoren argumentieren, dass demokratische Staaten die Lebenssituation vor Ort verbessern können und müssen. Im Vergleich zu autoritären Modellen sind sie dabei langfristig durch aus erfolgreich, da in Autokratien schlecht für die Wirtschaft sind. Henrik Müller schreibt zurecht: Letztlich lebt das westliche Demokratiemodell von Ernsthaftigkeit und Langeweile. Das mag öde klingen. Aber es gibt wahrlich Schlimmeres.

Angebote zur Demokratie

In meiner Seminarliste finden Sie weitere Angebote zu Demokratie und Wahlen. Mit der Landtagswahl Baden-Württemberg steht ein wichtiges Ereignis an, bei dem die Menschen direkt mitbestimmen können. In meinem Blog zur Politik und zur Gesellschaft finden Sie zahlreiche Beiträge, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Was macht ein Landtagsabgeordneter?

Zum Auftakt meiner Veranstaltungsreihe zur Landtagswahl habe ich mit Teilnehmenden der Diakonie Stetten den Landtag von Baden-Württemberg besucht.

Rundgang durch das Parlament

Zunächst wurden wir von einer Vertreterin des Besucherdiensts durch das Haus geführt. Besonders eindrucksvoll war hierbei ein Buch über Abgeordnete aus unserer Region, die in Zeiten des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Darüber steht Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Über Schriftführer, die nicht schreiben

Der Rundgang endete im Plenarsaal, wo wir in der ersten Reihe Platz nehmen konnten, wo sonst die Fraktionen sitzen. Die Referentin berichtete über die Arbeit des Präsidiums, die aus der Landtagspräsidentin und den Schriftführer besteht – die aber nicht schreiben, sondern die Sitzungsleitung unterstützen. Direkt neben dem Rednerpult sitzen die Stenographen und schreiben alles mit.

Was macht ein Landtagsabgeordneter?

Anschließend stand uns Jochen Haußmann für ein Gespräch zur Verfügung. Er ist seit 2011 Abgeordneter für den Wahlkreis Schorndorf. Als Parlamentarischer Geschäftsführer organisiert er mit anderen Fraktionen den parlamentarischen Betrieb.. Aber auch in sitzungsfreien Wochen bleibt viel zu tun, am nächsten Tag hat er gleich fünf Termine in der Gegend. Geduldig beantwortete er unsere Fragen. Mit Brezeln und Getränken endete unser Besuch.

Seminare zur Landtagswahl

Vor der Landtagswahl werde ich für Veranstaltungen für die Diakonie Stetten und andere Einrichtungen durchführen. Einen Überblick über meine Angebote finden Sie hier.
Auf der Seite der Diakonie Stetten finden Sie einen Bericht über unseren Besuch.