Von der Wahl über Spaghettieis zum Kochen mit ein bisschen Politik

Bei drei Veranstaltungen für die Easy Uni ging es um die Landtagswahl, Besonderheiten von Baden-Württemberg und „ein bisschen Politik“ bei einem Kochkurs. Die Easy Uni ist ein inklusives Angebot der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten und richtet sich an alle: Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam lernen und kreativ sein.

Warum, wie und wen wählen

Bei einer Veranstaltung an der Diakonie Stetten habe ich über die Landtagswahl berichtet: warum ist wählen wichtig, was und wie gewählt wird. Außerdem habe ich die wichtigsten Ziele der Parteien vorgestellt. Mein zentrales Anliegen ist es, die Teilnehmenden zum Wählen zu motivieren, sich unterstützen zu lassen, aber auch, dass jede und jeder die Entscheidung selbst trifft. Weitere Informationen von der Diakonie Stetten finden Sie auf dem Instagram-Kanal der Diakonie Stetten.

Wir können alles – außer Hochdeutsch

Beim zweiten Semester ging es um das schönste Bundesland Deutschlands – Baden-Württemberg. Zunächst bauten wir ein Puzzle, um über Orte in unserem Ländle zu reden. Beim Bilderrätsel galt es, die Bilder bekannter Menschen den Namen zuzuordnen – von den Erfindern Margarete Steiff und Gottlieb Daimler, den Geschwister Scholl, Albert Einstein hin zu Rappern. Auch für Produkte sollten die Teilnehmer*innen Beschreibungen zuteilen. Während Daimler oder die Stihl Motorsäge bekannt waren, waren viele überrascht, dass auch das Spaghettieis in Baden-Württemberg erfunden wurde.

Ein Kochkurs – mit ein bisschen Politik

Bei einem Kochkurs berichtete ich mit Bildern und Informationen über Baden-Württemberg und die Wahl. Im Vordergrund stand aber natürlich das Kochen: Gemeinsam bereiteten wir schwäbische Spezialitäten von Schupfnudeln, Spätzle mit Linsen, Kartoffelsalat und als Nachtisch einen Ofenschlupfer vor.

Mitreden auch nach der Wahl

Auch nach der Wahl wird es um Mitbestimmung. Bei unserem politischen Stammtisch kommen alle zu Wort. Wir diskutieren über aktuelle Themen, über den die Teilnehmenden mitbestimmen können. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Termine.

Bock auf Wahl: Demokratie und Mitbestimmung an Schulen

Mit dem tollen Team des Kreisjugendring Rems-Murr habe ich Seminare an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) im Rems-Murr-Kreis durchgeführt. Anlass war die Landtagswahl, es ging aber auch um Mitbestimmung im Alltag – und Spaß im praktischen Teil.

Jugendpolitische Interessen vertreten

Der Kreisjugendring Rems-Murr ist die jungendpolitische Interessenvertretung von jungen Menschen im Rems-Murr-Kreis. Sie gestalten Jugendpolitik aktiv mit und führen eigene Projekte durch. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ setzt der Kreisjugendring vier lokale Partnerschaften für Demokratie um, in dem sie die Koordinierung, inhaltliche Begleitung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Demokratische Werte stärken

Die Ziele der Partnerschaft – demokratische Werte stärken, Vielfalt sichtbar machen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – stehen auch im Mittelpunkt der Aktionen „Bock auf Wahl“ an Schulen im Rems-Murr-Kreis. Mit einem Kollegen war ich bei sonderpädagogischen Einrichtungen dabei. Im ersten Teil ging es um Informationen und Gespräche zu Mitbestimmung. Ob in der Familie, unter Freunden oder an der Schule – Mitbestimmung ist möglich, erfordert aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Ganz ähnlich ist es in der „großen“ Politik, bei der wir über Wahlen mitbestimmen konnten.

Puzzle, Bilderrätsel und Probewahl

Im zweiten Teil konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen. Dazu gehörte das Zusammenbauen eines Baden-Württemberg-Puzzle und dem Austausch von Lieblingsorten. Beim Bilderrätsel galt es, berühmte Menschen aus Baden-Württemberg, die Spitzenkandidaten und in Baden-Württemberg erfundene Gegenstände zu erkennen. Außerdem konnten die Schüler*innen mit dem Wahlomat rausfinden, welche Partei mit ihren Interessen übereinstimmt und an einer Probewahl teilnehmen.

Demokratie und Spaß erleben

Ich war begeistert, mit wieviel Interesse die Schüler*innen dabei waren und hoffe, dass die über 16-jährigen dann auch an der „richtigen“ Wahl teilgenommen hat. Genauso wichtig war aber auch der Spaß im praktischen Teil, denn Politik muss nicht immer trocken sein! Nach den Faschingsferien geht es an einer weiteren Schule weiter. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf der Instagram-Seite des Kreisjungendrings.

Einfach wählen gehen – Seminare zur Landtagswahl haben begonnen

Mit zwei Seminaren im Schwarzwald haben meine Seminare für die Landtagswahl begonnen. „Einfach wählen gehen“ war das Motto meiner Veranstaltungen für die Lahrer Werksstätten der Johannes Diakonie und die VHS Lörrach.

Man muss miteinander reden

Der Seminarraum der Lahrer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen war mit rund 70 Beschäftigten gut besucht. „Man muss miteinander reden“ betonte eine Teilnehmerin auf die Frage, wie im Freundeskreis Probleme gelöst werden – letztlich ist es in der Politik nicht anders. Engagierte Diskussionen gab es auch bei der Frage, wen man wählen soll – das müssen die Teilnehmenden aber natürlich selber entscheiden.

Viel Werbung in Lörrach

Auf dem Weg zum Veranstaltungsort in Lörrach wunderte ich mich über die vielen Plakate für die Veranstaltung – so viele hatte ich noch nie für eine Veranstaltung von mir wahrgenommen. Es hat sich gelohnt – rund 40 Interessierte kamen zu diesem Vortrag in leichter Sprache. Einige der Teilnehmenden der „klassischen“ politischen Bildung waren wohl irritiert, dennoch war es ein Beispiel für Inklusion – dem gemeinsamen Lernen und Diskutieren von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. In der anschließenden Diskussion betonte eine Teilnehmerin, dass einfache und klare Sprache für viele Menschen hilfreich sein kann.

Nächste Woche geht es weiter

In der nächsten Woche geht’s weiter mit Seminaren, die ich für den Kreisjugendring und die Ludwig-Schlaich-Akademie durchführe. Vor der Wahl am 8. März habe ich nur noch wenige freie Termine, Demokratie und Mitbestimmung bleiben aber auch nach der Wahl wichtig – ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Probleme und Hoffnung bei der Reise um die Welt

Mit einem Seminar über Nigeria endete die Seminarreihe „Reise um die Welt“, die ich für ATRIO Leonberg und die VHS Stuttgart durchgeführt habe. In den Seminaren davor hatten wir uns intensiv mit Peru, Korea und den Staaten auf dem Balkan beschäftigt.

Teilnehmende entscheiden und wirken mit

Ein zentraler Aspekt der Seminarreihe ist, dass die Teilnehmenden bei den Themen mitstimmen. Nachdem wir bereits zuvor einige Staaten der Erde genauer betrachtet hatten, fiel die Entscheidung dieses Mal auf Korea, Peru, den Balkan und Nigeria. Auch bei der Gestaltung haben die Teilnehmenden mitgewirkt. Ein weitgereister Teilnehmer konnte über Urlaubsländer berichten, ein Teilnehmer brachte uns einige Wörter serbisch bei und berichtete aus der Heimat seiner Eltern.

Eindrucksvolle Geschichten aus Peru und Nigeria

Ein bei ATRIO arbeitender Bundesfreiwilliger aus Peru erzählte über seine Heimat. Er zeigte beeindruckende Bilder und ging auch auf die Probleme ein. Probleme und Hoffnungen sind auch prägend für Nigeria. Eine Vertreterin der Evangelischen Erwachsenenbildung berichtete von ihrer Arbeit für den Weltgebetstag, der in diesem Jahr Nigeria zum Thema hat. Auch dies ist ein Land mit vielen Problemen und dennoch einigen Hoffnungen, wie ich auch in meinem „politischen“ Teil aufzeigte.

Migration nach Deutschland

Die Reihe wird auch im kommenden Semester fortgesetzt. Wir behandeln dabei die Frage, warum Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen und beschäftigen uns mit den Heimatländern. Mit der Türkei haben wir bereits ein Land herausgesucht, weitere werden folgen. Die Konzeption Reisen hat sich bewährt, denn sie bietet die Möglichkeit, niederschwellig Länder und Regionen kennenzulernen. Gerne biete ich auch für Ihre Einrichtung ein passendes Konzept.

Können friedliche Protestbewegungen erfolgreich sein?

In einem neuen Seminar bei einer Bildungswerkstatt ging es um die Frage, ob und wie Protestbewegungen erfolgreich sein können. Studien zeigen, dass friedliche Proteste erfolgreicher sind als gewalttätige. Allerdings gibt es auch viele Beispiele für friedliche Bewegungen, die nicht erfolgreich sind – die aktuellen Proteste im Iran gehören leider dazu.

Erfolg ist schwer zu definieren

Es ist schwierig, den Erfolg von Bewegungen zu definieren. Der Widerstand gegen Hitler hat nicht die Diktatur überwunden, aber viele Menschenleben gerettet und ist noch heute Vorbild. Manche Erfolge stellen sich erst nach vielen Jahren ein. Wichtig ist in jedem Fall, dass möglichst viele Menschen die Bewegung unterstützen. Die Medien spielen eine wichtige Rolle, da sie für eine öffentliche Wahrnehmung der Themen führen.

Von Gandhi zu Stuttgart 21

Bei Vorstellung und Diskussion habe ich unterschiedliche internationale und nationale Bewegungen vorgestellt. Mahatma Gandhi hat mit seinem gewaltsamen Widerstand und zivilen Ungehorsam den Freiheitskampf Indiens geprägt und letztlich zum Erfolg geführt. Erfreulich gewaltfrei verliefen auch die Revolutionen von 1989 in Europa. Die brutale Niederschlagung der Proteste im Iran zeigen jedoch, dass friedliche Proteste nicht immer zum Ziel führen.
In Deutschland konnte die 68er Bewegung und die anschließenden sozialen Bewegungen die meisten ihrer politischen Ziele nicht erreichen, hatten aber Einfluss auf Gesellschaft und Politik. Ein ähnliches Fazit lässt sich auch über die Stuttgart 21-Bewegung ziehen: Der Bau des Bahnhofs wurde nicht verhindert, Bedeutung und Einfluss hatte die Bewegung aber durchaus.

Friedliche Proteste werden gebraucht

Friedliche Proteste sind wichtig – gerade in einer Demokratie. Widersprüche werden deutlich und leisten damit einen Beitrag für gesellschaftlichen Veränderungen. Sie erfordern Mut und Geduld und führen nicht immer zum Ziel. Dennoch ist Handeln wichtig, wie schon Gandhi wusste: „Du wirst vielleicht nie wissen, welche Folgen dein Handeln hat. Aber wenn du nichts tust, wird es auch keine Folgen geben.“

Protestbewegungen in meinen Blogs und Seminaren

In meinem Blog zur Gesellschaft stelle ich in diesem Monat einen Artikel und eine interessante ARTE-Dokumentation zum Thema Proteste vor. In meinen Seminaren zur Gesellschaft biete ich Seminare zur Zivilcourage, dem Konflikt der Generationen und dem Kulturkampf.

Wirtschaftspolitik in unruhigen Zeiten

In der letzten Woche ging es bei zwei Seminaren für Bildungswerkstätten um die Wirtschaftspolitik. Überlagert wurde die Themen durch die aktuellen Drohungen von Donald Trump.

Der Streit um die richtige Wirtschaftspolitik

Bei diesem Seminar steht die Frage im Mittelpunkt, wie sehr sich der Staat in die Wirtschaft einmischen soll. Vorgestellt wurden die Modelle von angebots- und nachfrageorientierter Politik und ihre Umsetzung. Der Blick auf China und die USA zeigt, dass international der Staat eine immer bedeutendere Rolle einnimmt und beide auf die Regeln des internationalen Handels immer weniger Rücksicht nehmen. Dies ist ein zunehmendes Problem für Europa und Deutschland

Ist das Modell Deutschland am Ende?

Diese Probleme wurden auch im Seminar über die Zukunftsfähigkeit des „Modell Deutschland“ diskutiert. Die soziale Marktwirtschaft hat einen Beitrag zu Deutschlands Wohlstand geleistet und wurde weltweit bewundert. Die Handelskonflikte, steigende Energiepreise aber auch interne Probleme haben das Erfolgsmodell ins Stocken gebracht. Intensiv diskutiert wurde deshalb, ob und wie Deutschland und Europa sich behaupten können.

Die Rolle der USA und Chinas

Einen entscheidenden Einfluss auf diese Frage hat dabei das Verhalten von Donald Trump. Mit den neuesten Drohungen zu Grönland und Zöllen stehen die Europäer massiv unter Druck. Nachdem Beschwichtigungen und Beschwichtigungen nicht erfolgreich waren, diskutieren Politiker und Experten über die richtige Reaktion. In meinem Blog stelle ich Artikel vor. Während einige Autoren fordern, dass es jetzt reicht, verweisen andere auf die zahlreichen Abhängigkeiten.

Wirtschaft und Trump in meinen Seminaren

Bei allen Seminaren gehe ich auf aktuelle Entwicklungen und Fragen ein. Im Bereich Wirtschaft biete ich neben den beiden Seminaren zur Wirtschaftspolitik Seminare zu Zöllen und zur Handelspolitik. Die politischen Folgen für Europa stehen im Mittelpunkt der Seminare zu den transatlantischen Beziehungen und den Themen zu Europa.

Seminarangebote 2026 – Trump, Wahlen und Gerechtigkeit

Donald Trump hat 2025 die Weltpolitik – und meine Seminare – bestimmt und wird dies wohl auch dieses Jahr tun. In meiner aktualisierten Themenliste biete ich einige neue Seminare sowie bewährte Themen, die fortlaufend überarbeitet werden. Weitere Schwerpunkte sind die Landtagswahlen und die Frage nach Gerechtigkeit.

Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?

Im Themenbereich Europa habe ich „Die EU vor der Zerreißrobe“ neu aufgenommen. Hierbei geht es um die zahlreichen Konflikte im Inneren und Äußeren und die Folgen. Neu im Bereich „Staaten und Regionen“ ist Polen, außerdem habe ich aufgrund aktueller Anlässe die Seminare für China, USA und den Ukraine-Krieg grundlegend überarbeitet. „Gilt nur noch das Recht des Stärkeren?“ heißt ein neues Seminar im Bereich Internationales. Im Bereich Geschichte biete ich ein Seminar zum 250. Geburtstag der USA.

Gerechtigkeit weltweit und zwischen den Generationen

Neue Seminare zum Thema Gerechtigkeit betreffen mehrere Bereiche. In meinen Angeboten zur Gesellschaft habe ich die Konflikte zwischen den Generationen. Diese Frage betrifft nicht nur die Rente, die ich als neues Thema in Wirtschaft und Soziales aufgenommen habe. Hier geht es um die Gerechtigkeit weltweit und in Deutschland, zu der mich eine neue Studie gebracht hat.

Landtagswahlen in Baden-Württemberg

In den ersten Monaten des Jahres wird es öfters um die Landtagswahlen gehen – Angebote und bereits vereinbarte Termine finden Sie hier. Seminaren zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in anderen Bundesländern biete ich auch im Themenbereich Demokratie und Wahlen.

Förderung der Teilhabe

Nicht zuletzt wird die Förderung der Teilhabe ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden. Indirekt durch meine Arbeit an der Ludwig-Schlaich-Akademie, direkt für Menschen mit Behinderungen. Ich freue mich sehr, dass ich mit ATRIO Leonberg die „Reise um die Welt“ fortsetzen kann. Für die Diakonie Stetten werde ich mit einem Stammtisch ein weiteres Format ausprobieren, weitere Ideen finden Sie hier.

Vorschläge von Ihnen

Gerne können auch Sie Vorschläge machen. Außerdem können wir Themen der vereinbarten Seminare auch kurzfristig festlegen. Jetzt wünsche ich Ihnen alles Gute fürs neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

2025 – Donald Trump, KI, Wahlen und Inklusion

Donald Trumps erstes Jahr als US-Präsident hat die Welt verändert. Auch in vielen meiner Seminare spielte die Politik direkt oder indirekt eine Rolle.

Trump verändert die internationalen Beziehungen

Der größte Anteil meiner Seminare für Bildungswerkstätten waren in diesem Jahr im Bereich Europa und Internationales – oft in Verbindung mit der Politik von Donald Trump. Bei den Seminaren zu Europa und Staaten im Fokus ging es um Migration, das Verhältnis zu China und den USA und die Frage, ob Europa „abgehängt und machtlos“ ist. Im Bereich Internationales war das Thema Indien sehr beliebt, außerdem ging es um die internationale (Un)ordnung.

KI, soziale Medien und gesellschaftliche Spaltung

Donald Trumps Politik beeinflusste auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen, u.a. die Übermacht der USA bei künstlicher Intelligenz und sozialen Medien. Die Sorgen um die gesellschaftliche Spaltung und die Demokratie sind auch in Deutschland groß – einige Gruppen haben sich deshalb diese Themen gewünscht.

Nach der Bundestagswahl ist vor der Landtagswahl

Vor der vorgezogenen Bundestagswahl hatte ich einige Veranstaltungen. Im März 2026 folgt mit der Landtagswahl die nächste wichtige Wahl. Erste Veranstaltungen haben bereits stattgefunden: zwei Besuche im Landtag und ein Planspiel bei einem Seminar für Bundesfreiwillige.
Eines der schönsten Erlebnisse war ein großer Aktionstag an der Ludwig-Schlaich-Akademie. Unter dem Motto „Diskutieren – Mitmachen – Verstehen“ hatten Studierende der Ludwig-Schlaich-Akademie spannende Stationen vorbereitet.

Mitbestimmung und Inklusion

Mitbestimmung ist nicht nur bei Wahlen wichtig. Im Unterricht an der Ludwig-Schlaich-Akademie in den Bereichen Arbeitserziehung und Jugend- und Heimerziehung geht es mir darum, die Studierenden bei diesem Thema zu sensibilisieren. Direkt mit Klient*innen habe ich es bei ATRIO zu tun, wo wir die Seminarreihe „Reise durch Deutschland“ und „Reise um die Welt“ erfolgreich fortsetzen konnten.

Vielen Dank an alle Partner*innen und Teilnehmer*innen

Ich bedanke mich bei allen Partner*innen für die angenehme Zusammenarbeit und den Teilnehmer*innen für ihren – nicht in allen Fällen freiwilligen – Besuch meiner Veranstaltung. Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Nicht nur Donald Trump wird dafür sorgen, dass uns die Themen auch im neuen Jahr nicht ausgehen. Jederzeit finden Sie Informationen zu meinen Themen finden Sie auch in meinen Blogs zur Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Europa, Inklusion und zur Landtagswahl 2026.

Gibt es einen Konflikt der Generationen?

Auf Wunsch einer Bildungswerkstatt habe ich ein Seminar zur Generationengerechtigkeit in mein Programm aufgenommen. Der Anlass war der Streit um die Rentenreform, bei der sich einige jungen Menschen benachteiligt fühlen.

Wie konnte man die Jugend so übersehen?

Im ersten Teil des Seminar ging es um die Situation. „Wie konnte man die Jugend nur so übersehen“ fragt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Junge Menschen waren besonders von den Krisen der letzten Jahre betroffen, viele leiden bis heute an den Folgen von Corona. Die Politik hat sich nicht um die Jungen gekümmert und bürdet ihr mit der Wehrpflicht eine weitere Aufgabe auf.

Die Debatte um die Rente – was ist schon gerecht?

Im zweiten Teil ging es um die Rente und die Frage der Gerechtigkeit. Da es verschiedene Arten von Gerechtigkeit gibt, ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Nicht nur junge Abgeordnete der Union sehen die Generationengerechtigkeit durch die Pläne der Regierung gefährdet. Ein Blick auf die Systeme anderer Länder zeigt, dass es keine ideale Lösung gibt, Deutschland aber durchaus von den Erfahrungen anderer lernen könnte.

Viele junge Menschen sind engagiert

Keine Lösung ist auf jeden Fall, die Generationen gegeneinander auszuspielen und mit verallgemeinernden Vorwürfen zu überziehen. Ebenso wäre es falsch, alle Menschen einer Generation gleichzusetzen. Wie engagiert viele junge Menschen sind, konnte ich bei einem Seminar für das Bildungszentrum Karlsruhe erleben. In ihrem Freiwilligendienst arbeiten die jungen Menschen in sozialen Einrichtungen und leisten einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aber auch sie machen sich sorgen, um die Rente, die Umwelt und nicht zuletzt ihre Arbeit, die viele durch künstliche Intelligenz bedroht sehen.

Thema in meinen Seminaren und Blogs

In meinem Blog zu Gesellschaft finden Sie einige Beiträge zum Thema Jugend.
In meinem Seminarangebote zu Gesellschaft biete ich ein Seminar zur Generationengerechtigkeit, in Wirtschaft und Soziales habe ich neben der Zukunft des Sozialstaats das Thema Rente aufgenommen.

Wie steht es um unsere Demokratie?

In den letzten Wochen ging es in einigen Seminaren um den Zustand unserer Demokratie. Beim Seminar „Gefahr für die Demokratie“ stehen die zahlreichen Probleme von innen und außen im Mittelpunkt, beim Seminar über Demokratiegegner geht es um mögliche Lösungen. Außerdem habe ich in meinen Blogs einige Beiträge veröffentlicht.

Gefahren von innen und außen

Die Zahl der gut funktionierenden Demokratien geht weltweit zurück. In seiner zweiten Amtszeit zerstört Donald Trump Grundlagen einer der wichtigsten und größten Demokratie der Welt. Gleichzeitig präsentiert sich China als „autoritäre“ Alternative zum schwächelnden Westen. Auch von innen gibt es Zweifel, viele Menschen sind unzufrieden über die Ergebnisse, sodass aus der Steuerungskrise zunehmend auch eine Vertrauenskrise.

Wie umgehen mit Gegnern der Demokratie?

Diese Unzufriedenheit nutzen Poplisten – ihre Bedeutung nimmt in vielen Ländern zu. In den Seminaren wurden deshalb auch intensiv Strategien diskutiert. Sie reichen vom Parteienverbot, einer Abgrenzung zum Versuch, populistische Parteien durch die Übernahme von Positionen oder die Einbindung an Regierungen zu entzaubern. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass dies nur selten gelingt. Auch an der Forderung, dass die Demokratie liefern muss, ist umstritten, wie ein interessanter Artikel von Bernd Ulrich deutlich macht.

Demokratie ist öde – aber erfolgreich

Die eine richtige Strategie im Umgang mit der Demokratie gibt es wohl nicht. Einige Autoren argumentieren, dass demokratische Staaten die Lebenssituation vor Ort verbessern können und müssen. Im Vergleich zu autoritären Modellen sind sie dabei langfristig durch aus erfolgreich, da in Autokratien schlecht für die Wirtschaft sind. Henrik Müller schreibt zurecht: Letztlich lebt das westliche Demokratiemodell von Ernsthaftigkeit und Langeweile. Das mag öde klingen. Aber es gibt wahrlich Schlimmeres.

Angebote zur Demokratie

In meiner Seminarliste finden Sie weitere Angebote zu Demokratie und Wahlen. Mit der Landtagswahl Baden-Württemberg steht ein wichtiges Ereignis an, bei dem die Menschen direkt mitbestimmen können. In meinem Blog zur Politik und zur Gesellschaft finden Sie zahlreiche Beiträge, die sich mit dem Thema beschäftigen.