Zwischenwahlen in den USA – ein Dämpfer für Donald Trump?

Die rote Welle – ein Triumph von Trumps Republikaner – ist bei den Zwischenwahlen in den USA ausgeblieben. Sie konnten nur die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen, während die Demokraten im Senat die Mehrheit behalten. Viele interpretierten die Ergebnisse als eine Niederlage von Donald Trump, da seine Kandidaten schwach abgeschnitten haben.

Seminare über die Folgen der Zwischenwahl

Bereits einen Tag nach den Wahlen hatte ich in Brackenheim ein Seminar zum Thema. Im ersten Teil ging es um das Regierungssystem. Auch wenn vieles für uns ungewohnt ist, hat dieses System lange Zeit gut funktioniert. Vielfältig sind die Gründe, warum so viele Amerikaner (immer noch) Trump wählen. Er hat viele erreicht, die vom System frustriert waren, Religiöse und Konservative, sowie Menschen, die sich wirtschaftliche Vorteile versprechen.

Vielfältige Folgen – für die Politik und meine Seminare

Die Wahlen werden vielfältige Folgen haben. Die Republikaner werden Joe Biden das Regieren noch schwerer machen. Ohne sie werden keine Gesetze und kein Haushalt möglich sein, was auch Folgen auf die Außenpolitik haben wird. Dennoch wird Biden die Außenpolitik und damit die internationalen Beziehungen weiterhin zentral bestimmen. Meine Seminarangebote im Bereich Internationale Politik habe ich entsprechend angepasst.

Wahlanalysen in meinem Blog

In meinem Blog Politik verstehen berichte ich über die USA: Bereits vor der Wahl gab es beeindruckende Dokumentationen. Bei Wahlanalysne zeigen sich viele Kommentatoren erleichtert über den Dämpfer für Trump, warnen aber auch davor, Trump zu früh abzuschreiben. Die Reaktionen auf seine erneute Kandidatur beschreibe ich in einem weiteren Eintrag.

Bundesweite Fortbildung zur inklusiven politischen Bildung

Bei einer Online-Fortbildung des Deutschen Volkshochschulverbands leitete ich gemeinsam mit der Leiterin der Stabstelle Inklusion der VHS Stuttgart einen Workshop. Ziel war über unsere Arbeit zu informieren und den Teilnehmer*innen Mut zu machen, inklusive Angebote anzubieten.

Vielfältige Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Anhand konkreter Beispiele zeigten wir auf, welche Themen, die für inklusive Angebote geeignet sind: Wahlen und Themen der Mitbestimmung, aktuelle Politik und vor allem Themen aus der Lebenswelt. Ebenso vielfältig sind die Veranstaltungsformen, die von einzelnen Seminaren über Besuche von Politiker*innen oder Museen hin zu digitalen Formaten reichen.

Kooperation als Erfolgsrezept

Ein wichtiger Faktor für das Zustandekommen von Veranstaltungen sind Kooperationen. Sie ermöglichen Vernetzung in der Stadtgesellschaft und die Umsetzung neuer Themen. Außerdem sind sie eine gute Chancen Projektmittel zu akquirieren, wie Katrin Wahner am Beispiel ihrer Volkshochschule eindrucksvoll aufzeigte. Die Teilnehmenden waren beeindruckt: „Ich will nach Stuttgart“ kommentierte eine Teilnehmerin im Chat.

Pragmatisches Vorgehen ist gefragt

Der Organisationsaufwand inklusiver Kurse ist hoch, da viele Teilnehmenden auf vielfältige Unterstützung angewiesen sind. Für Volkshochschulen ist es aber wichtig, für alle Menschen Angebote zu unterbreiten. In der Diskussion zeigten sich, dass der Aufwand und die Unsicherheit für viele Volkshochschulen ein großes Hindernis darstellt. Hier war unser Appel pragmatisch vorzugehen, es einfach mal zu probieren, auch wenn nicht alles Wünschenswerte von Anfang an möglich ist.

Tolle Gespräche mit vielen neuen Ideen

Die Veranstaltung zeigte, dass auch online interessante Gespräche möglich sind. Es wurden viele Erfahrungen und Anregungen ausgetauscht.. Auch die anderen Beiträge waren eindrucksvoll: David Jugel vom Zentrum für inklusive politische Bildung berichtete aus der Forschung, ein Vertreter aus Österreich berichtete von seiner inklusiven Volkshochschule und nicht zuletzt hat der Volkshochschulverband viele tolle Angebote, mit der Angebote möglich werden.

Nie wieder keine Ahnung – Allgemeinwissen einfach erklärt

Für das inklusive Programm der VHS Stuttgart habe ich am Dienstag mein erstes Seminar unseres neuen Studium Generale durchgeführt. In Zusammenarbeit mit ATRIO Leonberg treffen wir uns einmal im Monat, um über aktuelle Ereignisse zu reden – und alles, was die Teilnehmer*innen interessiert!

Die Teilnehmer wissen viel – und möchten viel lernen

Zu Beginn berichteten die Teilnehmer*innen, was sie alles gut können: Musik machen, Gedichte schreiben, Fremdsprachen, italienisch kochen, backen, Sport… Genauso lang ist die Liste mit Themen, die die Menschen lernen möchten: aktuelle Politik, Kunst und Kultur, Sprachen, Naturwissenschaften. Schon jetzt steht fest, dass es für die Termine dieses Semesters genügend Themen geben wird.

Was Hänschen nicht lernt, kann Hans immer noch lernen

Inhaltlich ging es um Wissen und Bildung. Sie helfen uns, Dinge zu verstehen und am Leben teilzunehmen. Lernen hört nicht auf – jeden Tag können wir etwas dazu lernen. Was Hänschen nicht lernt, kann Hans immer noch lernen. Beim zweiten Termin im Oktober werden wir die Volkshochschule Stuttgart besuchen und die vielfältigen Angebote kennenlernen.

Beitrag zu Inklusion und Teilhabe

Nach den tollen Erfahrungen mit Akademien und Bildungswerkstätten hoffen wir, mit diesem Angebot einen Beitrag zu mehr Inklusion und Teilhabe zu leisten. Der Anfang war schon mal vielversprechend und hat viel Spaß gemacht.

Perspektiven für die Zukunft – Seminar für Bundesfreiwillige

In den letzten Tagen habe ich mit einer Kollegin ein Seminar gestaltet, dass die VHS Unteres Remstal für Freiwilligendienstleistende des Rems-Murr-Kreis organisiert hat. Das Seminar stand unter dem Titel „Perspektiven für die Zukunft“ – Es ging es um Inklusion und einen Blick auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

Leidenschaftlicher Einsatz für Inklusion

Die Freiwilligen sind an Kindergarten, Grundschulen und weiterführenden Schulen im Rems-Murr-Kreis beschäftigt und unterstützen dort Kinder mit Beeinträchtigungen. Sie gehören damit zu den fast 80.000 jungen Menschen, die jährlich in einem Freiwilligendienst arbeiten. Mit Begeisterung berichteten die Teilnehmenden von ihrer Arbeit, viele bleiben auch im sozialen Bereich.

Inklusion das bestimmende Seminarthema

Eine erste Umfrage zeigte, dass das Interesse für Politik nicht sehr groß ist. Umso erfreulicher waren die tollen Ergebnisse bei den Gruppenarbeiten. Die Themen durften sich die Teilnehmenden selbst aussuchen und auch hier war Inklusion das zentrale Thema. Besonders bei weiterführenden Schulen hatten einige Zweifel, ob gemeinsames Lernen immer der richtige Weg ist. Bei den Zukunftsszenarien zeichnete die „optimistische Gruppe“ das Bild einer Gesellschaft, in der Spielplätze, Kindergärten, Schulen, Züge und Busse barrierefrei sind und ein gemeinsames Leben funktioniert.

Gespräch und Ausflug nach Stuttgart

Ein Höhepunkt war das Gespräch mit Ian Schölzel, dem Ersten Bürgermeister von Waiblingen. Er erzählte von seiner Arbeit mit den (finanzielle) Einschränkungen, aber auch den vielfältigen Möglichkeiten. Bürgermeister sei der schönste Job, den man sich vorstellen kann. Für die Berufswünsche der Jugendlichen hatte er eine wichtige Botschaft: Menschen im sozialen Bereich werden dringend gebraucht.
Das Seminar endete mit einem Ausflug nach Stuttgart und Besuchen im Haus der Geschichte und im Stadtpalais.

Semester endet mit Seminar zu Chinas Rolle in der Welt

Nach zwölf Jahren sind mir viele Gruppen der Schiller-VHS Ludwigsburg ans Herz gewachsen, bei der Bildungsinitiative Bissingen macht es aber besonders viel Freude. Deshalb war es nach mehr als 50 Seminaren für die Akademien und Bildungswerkstätten in diesem Semester ein schöner Abschluss.

Der Krieg in der Ukraine und die internationalen Folgen

Es ging um das Verhältnis von China zur Europäischen Union. Wie bei fast allen Seminaren der letzten Woche spielte der Krieg in der Ukraine eine bedeutende Rolle, denn China steht (noch) eng an der Seite von Russland. Weitere internationale Themen im vergangenen Semester waren die Situation des Westens, die Tragödie in Afghanistan und die Zukunft Europas.

Wer glaubt denn so was?

Das Thema Verschwörungstheorien aus dem Bereich Gesellschaft wurde von zehn Bildungswerkstätten nachgefragt. Beliebt waren auch die Themen Hass im Internet, Meinungsfreiheit und Bildung. Mit der Tea Time hatte ich zu Beginn des Jahres ein neues spannendes Online-Seminar über gesellschaftliche Entwicklungen.

Die Macht von Techgiganten und Lobbyisten

Im Bereich Wirtschaft und Soziales war das Thema Techgiganten besonders beliebt. Ebenso kritisch diskutiert wurde der Einfluss von Lobbyisten auf die Politik, auch wenn das Fazit des Seminars lautet, dass sich die Politik durchaus gegen zu große Einflussnahme wehren kann.

Inklusion und politische Teilhabe

Bei meinem Schwerpunkt Inklusion und politische Teilhabe gab es mehrere Highlights: bei einem Seminar für die Ludwig-Schlaich-Akademie waren Klient*innen zu Gast, die ihre Arbeit vorstellten. Bei einer Fortbildung für die Diakonie Stetten ging es um Rechte und Pflichten von Bewohnerbeiräten. Toll war auch der Praxistag in Augsburg, bei dem ich meine Arbeit vorstellen und mich mit Kolleg*innen austauschen konnte.

Schwerpunkte des nächsten Semesters

Nach den Sommerferien geht es weiter: Mit der Zeitenwende habe ich in meinem Seminarprogramm einen neuen Schwerpunkt. Besonders freue ich mich auf die inklusiven Veranstaltungen mit der VHS Stuttgart: einem Stammtisch „Mahlzeit.Politik – Wir mischen mit“ mit einer inklusiven Planungsgruppe und einer Reihe „Allgemeinwissen einfach erklärt“.

Politik und Arbeit in der inklusiven Bildung – ein Praxistag in Augsburg

Bei einem Praxistag in Augsburg konnte ich meine Arbeit für Menschen mit Behinderung vorstellen. Die Veranstaltung wurde von den Volkshochschulverbänden Baden-Württemberg und Bayern und der VHS Stuttgart organisiert und durchgeführt. Die Beiträge zeigten viele tolle Beispiele gelungener Integration, aber auch Defizite.

Inklusion in der Arbeitswelt

Im ersten Beitrag berichtete der Geschäftsführer eines Hotels, das zur Hälfte Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Er berichtete von vielen positiven Erfahrungen und den erfolgreichen internen Qualifizierungen. Leider werden diese nicht ausreichend anerkannt, es herrscht ein bürokratisches Dickicht von (Nicht-)zuständigkeiten. Mit einem inklusiven Gabelstaplerführerschein stellte Katrin Wahner ein erfolgreiches Projekt des inklusiven Programms der VHS Stuttgart vor.

Herausforderung Digitalisierung

Das Bildungszentrum Nürnberg ist ebenfalls seit vielen Jahren Vorbild mit vielen tollen inklusiven Angeboten. Am Beispiel einer inklusiven Zeitschrift, die nun digital herausgeben wird, zeigte der Referent Chancen und Probleme bei der Digitalisierung. Er kritisierte, dass noch vielen Menschen der ausreichende Zugang zu Computer und Internet fehlt.

Konzepte und Formate in der inklusiven politischen Bildung

In meinem Beitrag berichtete ich zunächst über die schönen Veranstaltungen zur Landtagswahl und Bundestagswahlen für die VHS Stuttgart. Im Herbst planen wir die Fortführung durch einen Stammtisch mit Gästen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Eine inklusive Planungsgruppe soll gemeinsam die Veranstaltungen planen und auch aktiv bei der Durchführung dabei sein.
„Allgemeinwissen einfach erklärt“ lautet das Motto der anderen Veranstaltungsreihe, nach dem Vorbild von Studium Generale geht es um aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Miteinander und voneinander lernen

Mit einem Besuch im Hotel einsmehr endete der Tag. Hier konnten wir hautnah erleben, wie Inklusion in der Arbeitswelt funktioniert. In Erinnerung bleiben mir außerdem die gute Gespräche und vielen neuen Ideen. Ich hoffe, dass ich auch die Teilnehmer*innen motivieren konnte, an ihren Volkshochschulen inklusive politische Angebote zu machen. Der gemeinsame Austausch wird fortgeführt, sodass wir weiterhin miteinander und voneinander lernen können.

Zeitwende – der Ukraine-Krieg als Schwerpunkt des neuen Programms

Der Ukraine-Krieg ist ein Schwerpunkt meines Programms für das 2. Halbjahr 2022. Unter der Rubrik „Zeitenwende“ habe ich dazu einige neue Seminare im Angebot. Die Entwicklungen haben Einfluss auf fast alle Themen, die ich anbiete.

Zeitenwende – der Ukraine-Krieg und die Folgen

In einer neuen Reihe Zeitenwende betrachte ich die Folgen des Ukraine-Kriegs für unterschiedliche Aspekte – die Europäische Union, die internationale Politik, die Wirtschaft, unsere Gesellschaft und Geschichte mit einem Vergleich zu anderen Epochenbrüchen. Darüber hinaus verändert das Thema auch viele Seminare grundlegend.

Ein Blick auf verschiedene Staaten

Irland habe ich als neues Land in der Rubrik Staaten und Regionen im Fokus aufgenommen. Die bewährten Seminare zu anderen Staaten werden fortlaufend aktualisiert, u.a. Frankreich nach und Italien vor der Wahl.
In der Rubrik Internationale Politik ist die USA vor (bzw. ab November nach) der Kongresswahl im Fokus – ist Joe Biden bereits am Ende? Eng verbunden mit dem Thema USA ist das neue Seminar zu Populismus weltweit.

Sorgen um unser Geld

Im neuen Seminar EU und das Geld geht es um die Rettungspakete und die Geldpolitik der Europäische Zentralbank. Diese stehen auch im Mittelpunkt der überarbeiteten Themen „Unser Geld“ und „Globalisierung“ im der Rubrik Wirtschaft. Die Inflation hat auch enorme Folgen für die Gesellschaft – die Sorgen und die Unzufriedenheit wachsen.

Zweifel an der Demokratie

Dennoch hat mich eine Zahl erschreckt, die bereits vor dem Ukraine-Krieg ermittelt wurde: ein Drittel der Deutschen hält Deutschland für eine Scheindemokratie – Grund genug im Bereich Demokratie und Wahlen ein Seminar anzubieten.
Um die Probleme in unserer Gesellschaft geht es auch in der Rubrik Gesellschaft. Wieder und aktualisiert aufgenommen habe ich hier ein Seminar über die mächtige Idee der Nation.

Zeitenwenden damals und heute

Bereits in den letzten Jahrzehnten wurde immer wieder von Zeitenwenden oder Epochenbrüchen gesprochen. In einem neuen Seminar der Rubrik Geschichte geht es um Unterschiede und Ähnlichkeiten.

Aktuelle Politik

Bereits in den letzten Jahrzehnten wurde immer wieder von Zeitenwenden oder Epochenbrüchen gesprochen. In einem neuen Seminar der Rubrik Geschichte geht es um Unterschiede und Ähnlichkeiten. Mit vielen Bildungswerkstätten und Akademien vereinbare ich als Thema „Aktuelle Politik“ – so können wir die Themen auch kurzfristig festlegen. Außerdem freue ich mich immer über Vorschläge der Teilnehmenden, denn die sind meistens die besten!
Ich freue mich auf spannende Seminare im zweiten Halbjahr.

Die Tragödie in Afghanistan – schon vergessen?

In einem Seminar für eine Bildungswerkstatt der Schiller-VHS Ludwigsburg ging es um die Tragödie in Afghanistan – und das geringe Interesse, das dieses Thema mittlerweile in der öffentlichen Wahrnehmung hat.

Jahrzehntelanger Krieg

Afghanistans Geschichte ist durch Kriege geprägt – und das Scheitern von Großmächten. Noch vor der Unabhängigkeit scheiterten die Briten, in den 1980er Jahren schaffte es dann die Sowjetunion nicht, das Land dauerhaft zu befrieden. Es folgte die Machtübernahme der Taliban und nach dem 11. September 2001 der fast 20jährige Versuch westlicher Mächte, Afghanistan in eine bessere Zukunft zu führen.

Gründe für das Scheitern des Westens

Intensiv diskutiert wurde, warum die Taliban im letzten Jahr wieder die Macht übernehmen konnte. Zu nennen sind hier die korrupte Zentralregierung, Fehler des Westens bei Zielsetzung und Durchführung der Mission und krasse Fehleinschätzungen über die Fähigkeiten der Taliban. Besonders spannend war dabei, dass eine Teilnehmerin ihre Erlebnisse als Entwicklungshelferin einbrachte.

Afghanistan – schon kein Thema mehr?

Beim Blick auf die Zukunft stellte ich einen Artikel von Navid Kermani vor, der beklagt, dass Afghanistan kein Thema mehr ist. Er sieht ein weites Feld zwischen Nichtstun und Krieg führen – nämlich Politik. Auch die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass trotz der katastrophalen Politik der Taliban humanitäre Hilfe aufrecht erhalten werden muss.

Der Mut der Frauen von Kabul

Weniger überzeugt waren die Teilnehmer*innen von der Hoffnung, die Tobias Matern in der Süddeutschen Zeitung zum Ausdruck brachte: Der Mut der Frauen von Kabul. Haben 20 Jahre Frauenrechte, Schule und erste Schritte zur Selbstermächtigung etwas verändert? Zweifel bleiben, aber auch ein wenig Hoffnung.

Wichtiges Thema in meinen Seminaren und meinen Blogs

Es war ein schwieriges und trauriges Thema, aber es zeigte die Besonderheit der Bildungswerkstätten: eine offene und gute Diskussion, bei der sich alle einbringen können.
Auch wenn Afghanistan angesichts des Ukraine-Kriegs und anderer Ereignisse fast in Vergessenheit geraten ist, behandele ich es in verschiedenen Themen meines Bereichs Internationale Politik. In meinem Blog Politik verstehen habe ich einige Artikel verfasst, unter anderem über den Artikel von Tobias Matern.

Sich um andere Bewohner kümmern

Nach einiger Verzögerung durch die Corona-Pandemie konnten wir nun zwei weitere Fortbildungen für Bewohnerbeiräte an der Diakonie Stetten durchführen. Wie bei den ersten Veranstaltungen im letzten Jahr ging es um die Aufgaben von Bewohnerbeiräten und gute Gesprächsführung.

Aufgaben von Bewohnerbeiräten

Die Aufgaben von Bewohnerbeiräten fasst ein Teilnehmer passend zusammen: „Sich um die anderen Bewohner kümmern.“ Bewohnerbeiräte sind die Vermittler zwischen den Bewohnern der Wohnheime und den Leitungen der Wohnheime bzw. der Diakonie. Die zahlreichen guten Beispiele zeigen, wie toll sich die Bewohnerbeiräte für ihre Mitbewohner einsetzen.

Gute Gespräche führen

Nach einer Einführung ging es im zweiten Teil darum, wie wir gute Gespräche führen können: zuhören, den anderen ernst nehmen, aber auch die eigene Meinung klar machen. An Beispielen aus der Praxis wie die Planung von Veranstaltungen oder schwierigen Gesprächen mit Mitarbeitern übten wir das anschließend in Kleingruppen.

Viele Ideen für weitere Aktivitäten

Die lange Liste von Ideen konnten wir in den beiden Fortbildungen noch erweitern: Feste, Einladungen an Politiker oder Prominente, Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine bessere Zusammenarbeit der Betriebsräte. Die Ergebnisse werden wir nun zusammenfassen und allen Bewohnerbeiräten und ihren Vertrauenspersonen der Diakonie zusenden.

Der Westen als Wertegemeinschaft?

Der Historiker Heinrich August Winkler prägte die Definition, dass der „Westen“ kein geographischer Begriff, sondern die Beschreibung einer Wertegemeinschaft ist. Durch Donald Trump und das Scheitern in Afghanistan hat diese Gemeinschaft bittere Rückschläge erlitten. In meinen Seminaren und Blogs geht es um die Folgen des Ukraine-Krieg für den Westen.

Der Westen als Vorbild für die Welt?

In einer Bildungswerkstatt hatte ich zum ersten Mal mein neues Seminar „Der Westen als Vorbild für die Welt“. Dabei geht um die Frage, ob der Westen überhaupt noch Vorbildfunktion und Anziehungskraft hat? Welche Veränderungen ergeben sich durch den Ukraine-Krieg.

Der Krieg in der Ukraine

Der Ukraine-Krieg ist das wichtigste Thema meiner letzten und auch nächsten Seminare ist der Krieg in der Ukraine. Ein Seminar über den Ukraine-Krieg biete ich nun auch für meine Zielgruppe Menschen mit Behinderung. Dargestellt werden dabei Ursachen, Verlauf und die Folgen des Krieges.

Westliche Staaten im Fokus

Der Ukraine-Krieg stand auch bei meinem Seminar über die französische Präsidentschaftswahl im Mittelpunkt. Doch anders als vermutet schafften mit Marine Le Pen und Mechalon rechte und linke Gegner von Präsident Macron gute Ergebnisse im ersten Wahlgang. Durch ihre Nähe zu Putin schienen beide fast schon abgeschrieben. Es wird spannend, denn ein Wahlsieg Le Pens hätte nicht nur für Frankreich weitreichende Folgen. In weiteren Seminaren über westliche Staaten geht es ich den nächsten Wochen Italien und die USA.

Blogartikel über den Westen

In meinem Blog zu den Krisen Europas geht es in einigen Beiträgen um den Westen, u.a. dem Mythos Westen, der Frage, ob Putin den Westen stärkt. Außerdem stelle ich Artikel von Andreas Reckwitz und Dirk Kurbjuweit vor.