Neue Seminarliste im Zeichen der Zeitenwende

Der Ukraine-Krieg und die Folgen prägen meine aktualisierten Seminarangebote für das 1. Halbjahr 2023. In allen Bereichen habe ich neue Themenvorschläge, die hoffentlich auf Interesse stoßen. Natürlich biete ich die Seminare auch online an.

Europas Gegner und neue Staaten im Fokus

Neu im Bereich Europäische Union ist das Thema „Die EU und ihre Gegner“. Dabei geht es um den steigenden Einfluss von europakritischen Parteien. Durch den Ukraine-Krieg haben die Themen „Flüchtling“ und Zukunft weitere Brisanz. Bei Staaten und Regionen im Fokus habe ich die Türkei vor den Wahlen und die Schweiz neu aufgenommen. Weiterhin im Angebot sind die beliebten Themen China, Großbritannien und „Die EU und der Osten“.

Nach der Kongresswahl ist vor der Präsidentschaftswahl

Nach den US-Kongresswahlen beginnt schon der Kampf um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl. Die Frage, ob Donald Trump zurückkommt beeinflusst auch die Themen „Internationale Organisationen“ und „Der Westen als Vorbild“. Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Internationales sind die Folgen des Ukraine-Kriegs für die internationale Politik und die Entwicklungspolitik.

Konflikte um Energie und das zukünftige Handelssystem

In einem neuen Seminar im Bereich Wirtschaft geht es um die Diskussionen um Energie auf dem nationalen und internationaler Ebene. Emotional wurde auch über Freihandelsabkommen diskutiert, warum sie vor einem Comeback stehen, wird in einem weiteren neuen Seminar thematisiert. Grundsätzlich verändert haben sich die Seminare „Globalisierung“ und „Inflation“ und – dank Elon Musk – auch das Thema „Einfluss von Techgiganten“.

Ziviler Ungehorsam und Zivilcourage

Angesichts der Aktivitäten der „Letzten Generation“ wird über die Grenzen zivilen Ungehorsams diskutiert. Dieses Thema ist neu im Bereich Demokratie und Wahlen. Zivilcourage hingegen ist ohne Zweifel wichtig für eine Gesellschaft. In dieser Rubrik biete ich weiterhin die beliebten Themen Verschwörungstheorien, Meinungsfreiheit und Hass im Internet. In Geschichte geht es in einem neuen Seminar um die Frage, was friedliche Protestbewegungen erreichen können.

Mitmachen und Mitmischen – die Kommunal- und Europawahlen 2024

Die Kommunal- und Europawahlen finden (erst) im Frühjahr 2024 statt. Da viele Aktivitäten eine lange Vorbereitungszeit haben, lohnt es sich bereits jetzt darüber nachzudenken. Außerdem – mitmachen und mitmischen sind nicht nur bei Wahlen wichtig! Im Bereich Wahlen habe ich ein Seminar aufgenommen, außerdem ist es ein Schwerpunkt meiner Angebote für Menschen mit Behinderung.

Gerne passe ich die Themenvorschläge auf Ihre Wünsche an. Natürlich freue ich mich auch über weitere Ideen. Ich freue mich auf spannende Seminare in diesem Jahr.

Zeitenwende und Inklusion – meine Veranstaltungen 2022

Der russische Angriff auf die Ukraine und die schlimmen Folgen waren die bestimmenden politischen Ereignisse in diesem Jahr. Die damit verbundene „Zeitwende“ war auch das Thema meines letzten Seminars für die Bildungswerkstatt Pleidelsheim. Ein weiterer Schwerpunkt waren Veranstaltungen zur Inklusion.

Bildungswerkstätten und Akademien

Über 100 Seminare habe ich für Bildungswerkstätten und Akademien durchgeführt. In fast der Hälfte ging es um internationale Politik, die Europäische Union und einzelne Staaten. Heiß diskutiert haben wir auch gesellschaftliche Themen wie Verschwörungstheorien und Hass im Internet. Wie geht es weiter mit der Globalisierung war ein oft gewünschtes Thema aus dem Bereich Wirtschaft, bei Geschichte war das Interesse an einem Vergleich der 20er Jahre groß.

Politische Bildung für Menschen mit Behinderung

Bei zwei tollen Projekten für das inklusive Programm der VHS Stuttgart geht es um eine Gesprächsreihe und eine Seminarreihe zur Allgemeinbildung in leichter Sprache. Zweimal konnte ich meine jahrelange Arbeit bei Kongressen vorstellen – bei einer Fortbildung in Augsburg und einem Online-Seminar des Deutschen Volkshochschulverbands.

Seminare für Bundesfreiwillige und Auszubildende

Inklusion war auch wichtiges Thema meines Unterrichts für junge Erwachsene. Die Auszubildenden der Ludwig-Schlaich-Akademie kommen nicht freiwillig, dennoch hoffe ich, dass es ihnen genauso viel Spaß gemacht hat wie mir. Auch nicht freiwillig, aber immerhin ohne Klausur sind meine Seminare für Bundesfreiwillige – auch hier war ich sehr beeindruckt von den jungen engagierten Leuten, die beweisen, dass es die Jugend von heute viel besser ist als ihr Ruf.

Hoffnung auf ein besseres Jahr

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Partnerinnen für die angenehme Zusammenarbeit. Mit der Hoffnung auf ein besseres und friedlicheres Jahr wünsche ich allen ein gutes neues Jahr und einen guten Rutsch. Mit neuem Programm und Schwung geht es dann im Januar weiter.

Auch mal die gelbe Karte zeigen

Beim ersten Termin der Gesprächsreihe Mahlzeit.Politik war Jennifer Langer zu Gast. Die Beauftragte der Stadt Stuttgart für die Belange von Menschen mit Behinderungen forderte die Teilnehmer*innen auf, ihre Rechte zu nutzen und sich auch mal zu beschweren.

In Politik und Gesellschaft mitmischen

Unter dem Motto „Mahlzeit.Politik – Wir mischen mit“ organisieren VHS und BHZ Stuttgart eine Gesprächsreihe zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Eine inklusive Projektgruppe diskutiert über Themen, Gäste und Ablauf der Abende. Bereits zur Landtags– und Bundestagswahl hatten wir einige Gespräche geführt, durch die Veranstaltungen möchten wir weiterhin Teilhabe ermöglichen und weiterentwickeln.

Beraten, reden – und Beschwerden annehmen

Mit Jennifer Langer, der Beauftragten der Stadt Stuttgart für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hatten wir gleich beim ersten Termine eine tolle Gesprächspartnerin. Gemeinsam mit Kolleginnen berät sie die Verwaltung, um Inklusion voranzubringen, zum Beispiel beim barrierefreien Bauen. Außerdem ist sie wichtige Ansprechperson für Menschen mit Behinderungen und Organisationen. Anschaulich beantwortet sie die Fragen der rund 20 Teilnehmer*innen, die ins RUDOLFS gekommen sind. Eindringlich forderte sie die Teilnehmenden auf, auf Missstände hinzuweisen und auch mal die Gelbe Karte zu zeigen, eine Möglichkeit, die allen Bürger*innen Stuttgarts nutzen können.

Weitere Gespräche folgen

Im neuen Jahr sind weitere Veranstaltungen geplant. In der Projektgruppe haben wir bereits einige Ideen gesammelt, nun geht es darum Themen auszuwählen und Gäste einzuladen. Von Frau Langer waren alle begeistert und sie hat auch angeboten, wieder zu unserem Stammtisch zu kommen.
Weitere tolle Angebote des inklusiven Programms finden Sie auf der Seite der VHS Stuttgart.

Bundesweite Fortbildung zur inklusiven politischen Bildung

Bei einer Online-Fortbildung des Deutschen Volkshochschulverbands leitete ich gemeinsam mit der Leiterin der Stabstelle Inklusion der VHS Stuttgart einen Workshop. Ziel war über unsere Arbeit zu informieren und den Teilnehmer*innen Mut zu machen, inklusive Angebote anzubieten.

Vielfältige Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Anhand konkreter Beispiele zeigten wir auf, welche Themen, die für inklusive Angebote geeignet sind: Wahlen und Themen der Mitbestimmung, aktuelle Politik und vor allem Themen aus der Lebenswelt. Ebenso vielfältig sind die Veranstaltungsformen, die von einzelnen Seminaren über Besuche von Politiker*innen oder Museen hin zu digitalen Formaten reichen.

Kooperation als Erfolgsrezept

Ein wichtiger Faktor für das Zustandekommen von Veranstaltungen sind Kooperationen. Sie ermöglichen Vernetzung in der Stadtgesellschaft und die Umsetzung neuer Themen. Außerdem sind sie eine gute Chancen Projektmittel zu akquirieren, wie Katrin Wahner am Beispiel ihrer Volkshochschule eindrucksvoll aufzeigte. Die Teilnehmenden waren beeindruckt: „Ich will nach Stuttgart“ kommentierte eine Teilnehmerin im Chat.

Pragmatisches Vorgehen ist gefragt

Der Organisationsaufwand inklusiver Kurse ist hoch, da viele Teilnehmenden auf vielfältige Unterstützung angewiesen sind. Für Volkshochschulen ist es aber wichtig, für alle Menschen Angebote zu unterbreiten. In der Diskussion zeigten sich, dass der Aufwand und die Unsicherheit für viele Volkshochschulen ein großes Hindernis darstellt. Hier war unser Appel pragmatisch vorzugehen, es einfach mal zu probieren, auch wenn nicht alles Wünschenswerte von Anfang an möglich ist.

Tolle Gespräche mit vielen neuen Ideen

Die Veranstaltung zeigte, dass auch online interessante Gespräche möglich sind. Es wurden viele Erfahrungen und Anregungen ausgetauscht.. Auch die anderen Beiträge waren eindrucksvoll: David Jugel vom Zentrum für inklusive politische Bildung berichtete aus der Forschung, ein Vertreter aus Österreich berichtete von seiner inklusiven Volkshochschule und nicht zuletzt hat der Volkshochschulverband viele tolle Angebote, mit der Angebote möglich werden.

Perspektiven für die Zukunft – Seminar für Bundesfreiwillige

In den letzten Tagen habe ich mit einer Kollegin ein Seminar gestaltet, dass die VHS Unteres Remstal für Freiwilligendienstleistende des Rems-Murr-Kreis organisiert hat. Das Seminar stand unter dem Titel „Perspektiven für die Zukunft“ – Es ging es um Inklusion und einen Blick auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

Leidenschaftlicher Einsatz für Inklusion

Die Freiwilligen sind an Kindergarten, Grundschulen und weiterführenden Schulen im Rems-Murr-Kreis beschäftigt und unterstützen dort Kinder mit Beeinträchtigungen. Sie gehören damit zu den fast 80.000 jungen Menschen, die jährlich in einem Freiwilligendienst arbeiten. Mit Begeisterung berichteten die Teilnehmenden von ihrer Arbeit, viele bleiben auch im sozialen Bereich.

Inklusion das bestimmende Seminarthema

Eine erste Umfrage zeigte, dass das Interesse für Politik nicht sehr groß ist. Umso erfreulicher waren die tollen Ergebnisse bei den Gruppenarbeiten. Die Themen durften sich die Teilnehmenden selbst aussuchen und auch hier war Inklusion das zentrale Thema. Besonders bei weiterführenden Schulen hatten einige Zweifel, ob gemeinsames Lernen immer der richtige Weg ist. Bei den Zukunftsszenarien zeichnete die „optimistische Gruppe“ das Bild einer Gesellschaft, in der Spielplätze, Kindergärten, Schulen, Züge und Busse barrierefrei sind und ein gemeinsames Leben funktioniert.

Gespräch und Ausflug nach Stuttgart

Ein Höhepunkt war das Gespräch mit Ian Schölzel, dem Ersten Bürgermeister von Waiblingen. Er erzählte von seiner Arbeit mit den (finanzielle) Einschränkungen, aber auch den vielfältigen Möglichkeiten. Bürgermeister sei der schönste Job, den man sich vorstellen kann. Für die Berufswünsche der Jugendlichen hatte er eine wichtige Botschaft: Menschen im sozialen Bereich werden dringend gebraucht.
Das Seminar endete mit einem Ausflug nach Stuttgart und Besuchen im Haus der Geschichte und im Stadtpalais.

Politik und Arbeit in der inklusiven Bildung – ein Praxistag in Augsburg

Bei einem Praxistag in Augsburg konnte ich meine Arbeit für Menschen mit Behinderung vorstellen. Die Veranstaltung wurde von den Volkshochschulverbänden Baden-Württemberg und Bayern und der VHS Stuttgart organisiert und durchgeführt. Die Beiträge zeigten viele tolle Beispiele gelungener Integration, aber auch Defizite.

Inklusion in der Arbeitswelt

Im ersten Beitrag berichtete der Geschäftsführer eines Hotels, das zur Hälfte Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Er berichtete von vielen positiven Erfahrungen und den erfolgreichen internen Qualifizierungen. Leider werden diese nicht ausreichend anerkannt, es herrscht ein bürokratisches Dickicht von (Nicht-)zuständigkeiten. Mit einem inklusiven Gabelstaplerführerschein stellte Katrin Wahner ein erfolgreiches Projekt des inklusiven Programms der VHS Stuttgart vor.

Herausforderung Digitalisierung

Das Bildungszentrum Nürnberg ist ebenfalls seit vielen Jahren Vorbild mit vielen tollen inklusiven Angeboten. Am Beispiel einer inklusiven Zeitschrift, die nun digital herausgeben wird, zeigte der Referent Chancen und Probleme bei der Digitalisierung. Er kritisierte, dass noch vielen Menschen der ausreichende Zugang zu Computer und Internet fehlt.

Konzepte und Formate in der inklusiven politischen Bildung

In meinem Beitrag berichtete ich zunächst über die schönen Veranstaltungen zur Landtagswahl und Bundestagswahlen für die VHS Stuttgart. Im Herbst planen wir die Fortführung durch einen Stammtisch mit Gästen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Eine inklusive Planungsgruppe soll gemeinsam die Veranstaltungen planen und auch aktiv bei der Durchführung dabei sein.
„Allgemeinwissen einfach erklärt“ lautet das Motto der anderen Veranstaltungsreihe, nach dem Vorbild von Studium Generale geht es um aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Miteinander und voneinander lernen

Mit einem Besuch im Hotel einsmehr endete der Tag. Hier konnten wir hautnah erleben, wie Inklusion in der Arbeitswelt funktioniert. In Erinnerung bleiben mir außerdem die gute Gespräche und vielen neuen Ideen. Ich hoffe, dass ich auch die Teilnehmer*innen motivieren konnte, an ihren Volkshochschulen inklusive politische Angebote zu machen. Der gemeinsame Austausch wird fortgeführt, sodass wir weiterhin miteinander und voneinander lernen können.

Sich um andere Bewohner kümmern

Nach einiger Verzögerung durch die Corona-Pandemie konnten wir nun zwei weitere Fortbildungen für Bewohnerbeiräte an der Diakonie Stetten durchführen. Wie bei den ersten Veranstaltungen im letzten Jahr ging es um die Aufgaben von Bewohnerbeiräten und gute Gesprächsführung.

Aufgaben von Bewohnerbeiräten

Die Aufgaben von Bewohnerbeiräten fasst ein Teilnehmer passend zusammen: „Sich um die anderen Bewohner kümmern.“ Bewohnerbeiräte sind die Vermittler zwischen den Bewohnern der Wohnheime und den Leitungen der Wohnheime bzw. der Diakonie. Die zahlreichen guten Beispiele zeigen, wie toll sich die Bewohnerbeiräte für ihre Mitbewohner einsetzen.

Gute Gespräche führen

Nach einer Einführung ging es im zweiten Teil darum, wie wir gute Gespräche führen können: zuhören, den anderen ernst nehmen, aber auch die eigene Meinung klar machen. An Beispielen aus der Praxis wie die Planung von Veranstaltungen oder schwierigen Gesprächen mit Mitarbeitern übten wir das anschließend in Kleingruppen.

Viele Ideen für weitere Aktivitäten

Die lange Liste von Ideen konnten wir in den beiden Fortbildungen noch erweitern: Feste, Einladungen an Politiker oder Prominente, Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine bessere Zusammenarbeit der Betriebsräte. Die Ergebnisse werden wir nun zusammenfassen und allen Bewohnerbeiräten und ihren Vertrauenspersonen der Diakonie zusenden.

Den Bewohnerbeirat stark machen

In einer Fortbildung an der Diakonie Stetten für Bewohnerbeiräte und Vertrauenspersonen ging es um Rechte, Pflichten und Ziele sowie die Frage, wie man gute Gespräche führt. Das Seminar habe ich gemeinsam mit der Leiterin der Erwachsenenbildung Beate Fischer entwickelt und durchgeführt.

Die Bewohnerbeiräte sind wichtig

Im ersten Teil ging es um die Aufgaben und Pflichten von Bewohnerbeiräten: Sie kümmern sich um Probleme und Wünsche anderer Bewohner und vertreten diese gegenüber Leitungen. Dabei werden sie durch Vertrauenspersonen unterstützt. Durch die Corona-Pandemie konnten lange Zeit keine Sitzungen stattfinden und auch die Wahlen mussten verschoben werden. Nun sind die Bewohnerbeiräte im Amt. Umso schöner, dass es viele neue Bewohnerbeiräte gibt.

Gute Ideen für die Praxis

Beim Austausch berichteten die erfahrenen Bewohnerbeiräte über ihre bisherigen Aktivitäten. Im gemeinsamen Gespräch entstand eine lange Liste mit Ideen: Gemeinsame Spieleabend, Politiker einladen, Briefe schreiben, die Vernetzung mit anderen Bewohnerbeiräten. Eine Teilnehmerin formulierte als treffendes Ziel: „Den Bewohnerbeirat stark machen“
Wichtig ist auch, im Alltag Rechte einzufordern. Das beginnt damit, dass alle Informationen haben, denn ohne Informationen kann man nicht mitreden und mitentscheiden.

Gute Gespräche führen

Gute Gespräche führen ist nicht nur im Bewohnerbeirat wichtig: Im letzten Teil standen deshalb praktische Beispiele im Mittelpunkt: Wie bereite ich mich vor, wie komme ich zu guten Lösungen, wie führe ich schwierige Gespräche.

Endlich wieder zusammen sein

Miteinander reden und endlich wieder zusammen sein – das waren zwei wichtige Rückmeldungen beim gemeinsamen Abschluss. Die Verbesserungsvorschläge können wir bei den weiteren geplanten Fortbildungen berücksichtigen. Tolle Materialien für diese Themen hat der Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe erstellt. Weitere Informationen in meinem Blog Inklusive politische Bildung.

Gespaltene Gesellschaft – gespaltene Politik?

Nach der erfolgreichen Online-Themenwerkstatt über Gesellschaft habe ich auch in diesem Semester eine Seminarreihe für die Schiller-VHS Ludwigsburg durchgeführt. Die Veranstaltung war ein Teil des Projekts „VHS für Zusammenhalt“ des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg.

Gemeinsame Programmgestaltung und ein begleitender Blog

Die Gestaltung der Seminarreihe haben wir an einigen Stellen geändert. Lediglich die Überschrift „Gespaltene Gesellschaft – gespaltene Politik“ war vorgegeben, die konkreten Themen konnten die Teilnehmer*innen bestimmen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch einen Blog mit weiterführenden Informationen zu den Seminarthemen.

Von Joe Biden, den Landtagswahlen zu Migration und Bildung

Ein Land, das wie kaum ein anderes durch eine gespaltene Gesellschaft und daraus folgend einer gespaltenen Politik geprägt ist, ist die USA. Aber auch in enzeigen sich zunehmende Spaltungen, wie die intensiven Diskussion über den Sozialstaat zeigten. Intensiv diskutiert haben wir auch die Wunschthemen Migration und Bildung.

Bessere Bildungschancen und das Vorbild Joe Biden

Eine bessere Bildungspolitik, die allen Menschen eine faire Chance gibt, war auch eine Antwort auf die Projektfrage, was die Gesellschaft zusammenhält. Die Konzepte liegen auf dem Tisch, sie gilt es umzusetzen. Viele Teilnehmer*innen wünschten sich auch für Deutschland den Elan, den Joe Biden in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit an den Tag gelegt hat.

Angebote werden weiter ausgebaut

Es war tolle Veranstaltungen und ich freue mich, dass es auch im kommenden Semester wieder eine Online-Seminarreihe geben wird. Mich hat besonders das Thema Bildung fasziniert, sodass ich Seminarangebote in meinem Programm plane. Dort finden Sie bereits jetzt Angebote zu Sozialstaat, Gesellschaft, Migration und der Situation in den USA.

Einfach wählen gehen – tolle Aktionen zur Landtagswahl

Mit einem Seminar zu den Ergebnissen der Landtagwahl und der Fertigstellung des Projektberichts enden meine Aktivitäten zu den Landtagswahlen. Aufgrund der Corona-Pandemie lief vieles anders als geplant, dennoch gab es einige sehr erfreuliche Erlebnisse.

Neue Themen, neue Partner*innen und Methoden

Der Titel des Projekts „Unsere Heimat Baden-Württemberg und die Landtagswahl“ war lang, umfasste aber auch zahlreiche Aktivitäten zu den beiden Themenschwerpunkten. Toll war die Zusammenarbeit mit den Beteiligten der Kooperationspartner Diakonie Stetten und VHS Unteres Remstal, die mit ihrer Expertise und ihrer Begeisterung zum Erfolg beitrugen.
Zum ersten Mal habe ich mit VHS Stuttgart und BHZ Stuttgart zusammengearbeitet, auch hierbei lag der Fokus auf Online-Angeboten.

Online-Seminare und Online-Informationen

Erfreulich viele Interessierte haben unsere Internetseite Einfach wählen gehen und den YouTube-Kanal besucht. Die beiden Angebote bestehen weiter und bieten Informationen und Videos in leichter Sprache zu den Wahlen und Baden-Württemberg.
Trotz mancher Hindernisse haben sich auch einige Klient*innen an den Online-Seminaren beteiligt. Die Bedeutung von Online-Angeboten wird in Zukunft wachsen, denn Kompetenzen bei der Nutzung digitaler Medien sind ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche Teilhabe.

Schreibwettbewerb, Puzzle und Videos zu Baden-Württemberg

Der schönste Erfolg des Projekts war die Verbindung mit dem Thema „Baden-Württemberg“. Dank toller Tipps gab es 77 Einsendungen beim Schreibwettbewerb. Sehr gefreut hat mich die Arbeit der Studierenden der Ludwig-Schlaich-Akademie, die ein dreidimensionales Puzzle und Videos zu den Regionen Baden-Württemberg erstellt haben.

Online-Gespräche mit Kandidat*innen

Als erfolgreiche Methode haben sich die „Gespräche zur Landtagswahl“ erwiesen, die ich für die VHS Stuttgart durchgeführt habe. Nach einer kurzen Einführung mit der Sammlung von Fragen haben wir Gespräche mit Kandidat*innen geführt. Die waren von diesem besonderen Austausch ebenso begeistert wie die Klient*innen.

Nach der (Landtags-)Wahl ist vor der (Bundestags-)Wahl

So bleibt mir am Ende nur ein großer Dank an alle Projektpartner*innen und Teilnehmer*innen – es hat mir viel Spaß gemacht. Im Herbst steht bereits die nächste Wahl an: Wir wählen einen neuen Bundestag und bestimmen damit den/die Nachfolger*in von Angela Merkel. Auf der Seite Wahlen 2021 präsentiere ich meine Angebote für die Wahl.