Miteinander und voneinander lernen

Auf der Internetseite der Diakonie Stetten ist mein Bericht über eine Veranstaltung an der Ludwig-Schlaich-Akademie erschienen.

Gemeinsames Seminar mit Studierenden und Menschen mit Behinderungen

Bereits seit vielen Jahren biete ich politische Bildungsseminare an der Diakonie Stetten.
Seit vergangenem Jahr arbeite ich auch für die Ludwig-Schlaich-Akademie, eine Bildungseinrichtung für sozial-pflegerische Berufsfelder. Die Studierenden und Menschen mit Behinderungen zusammenzubringen war deshalb eine besondere Freude und ein kleiner Beitrag zur Inklusion. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Reden und Schreiben über eine tolle Veranstaltung

Ich war einer der Autoren des Artikels über diese tolle Veranstaltung, die nun auf der Internetseite der Diakonie Stetten erschienen ist: Miteinander und voneinander lernen. Damit konnte ich meine Schwerpunkte Reden und Schreiben ein weiteres Mal verbinden. Weitere Beispiele finden Sie bei meinen Arbeitsproben.

Berichte über meine Veranstaltungen

Der Artikel erscheint auch der Seite Presse. Hier finden Sie weitere Artikel, die in Medien über meine Veranstaltungen erschienen sind. Besonders zu meinen Veranstaltungen über Wahlen haben Journalist/innen einige Artikel verfasst. Ein Höhepunkt war der Radiobericht zum Infotag der Diakonie Stetten zu den Europa- und Kommunalwahlen 2019.

Miteinander lernen: Studierende und Klient/innen im Austausch

Bei einem Seminar an der Ludwig-Schlaich-Akademie ging es um die Nazi-Zeit, Menschenrechte und Teilhabe – und das gemeinsame Lernen von Studierenden und den Menschen mit Behinderungen, die sie betreuen.

Teilhabe und Inklusion im Fokus der Ausbildung

Nach der Umstellung des Systems sind bei der Ausbildung der Heilerziehungspfleger/innen Teilhabe und Inklusion stärker im Fokus. In einem zweitägigen Workshop mit dem Schulleiter Bernd Nikoleit haben wir Menschen- und Grundrechte sowie das Bundesteilhabegesetz behandelt.
Im ersten Teil des Seminars erarbeiteten die Studierenden einzelne Aspekte dieser Themen und führten Interviews durch, um das Wissen der Bevölkerung zu testen. Der Höhepunkt war dann der Nachmittag des zweiten Tags, an dem sich Studierende und Klient/innen zum Austausch trafen.

Beeindruckendes Projekt über Grafeneck

Mit Unterstützung von Christa Rommel, Referentin für Bildung und Qualifizierung, berichteten zwei Mitarbeiter der Remstal Werkstätten über ihr Projekt zur Tötungsanstalt Grafeneck. Dort wurden während der Nazizeit über 10.000 Menschen mit Behinderung, darunter über 300 Menschen der Diakonie Stetten, grausam ermordet. Nach dem Besuch der Gedenkstätte entstand der Wunsch, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch entstand Lernmaterial, das gemeinsam mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg erstellt wurde.

Aus der Geschichte lernen – Teilhabe für alle ermöglichen

Die Studierenden waren sehr beeindruckt von der tollen Arbeit und Präsentation der beiden. Anschließend wurden die Rollen getauscht. Die Studierenden berichteten über ihre Gespräche, die Mitarbeiter/innen hörten aufmerksam zu. Auch wenn die interviewten Menschen nur wenig über die Situation von Menschen mit Behinderungen wussten, die Forderung nach mehr Teilhabe unterstützen alle.

Gemeinsames Lernen und gemeinsamer Einsatz für Inklusion

Die Präsentation der beiden Mitarbeiter/innen zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich mit den Gräueltaten dieser Zeit auseinanderzusetzen. Die Diskussion über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zeigte, dass es zur Inklusion – der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen – noch ein weiter Weg ist. Es lohnt sich aber dafür zu kämpfen!
So gab es trotz des ernsten Themas viele erfreute Gesichter – auch bei mir. Da ich bisher Menschen mit Behinderungen und die Studierenden immer nur getrennt unterrichtet hatte konnte ich sie nun zusammenbringen – auch dies ein kleiner Beitrag zur Inklusion.

Die Krisen der EU, Wahlen und die Zukunft unserer Gesellschaft

Seminare zum Brexit und dem bedingungslosen Grundeinkommen waren die letzten von insgesamt 172 Seminare und Veranstaltungen, die ich dieses Jahr absolviert habe. Thematisch war fast alles dabei: Die Krisen der Europäischen Union, die Europa- und Kommunalwahlen sowie Themen aus meinen Schwerpunktthemen Wirtschaft und Gesellschaft.

Bildungswerkstätten und Akademien – Bildung für Wissensdurstige

Es freut mich sehr, dass die Idee der Akademien und Bildungswerkstätten immer besser ankommen. Neben den Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg, den Akademien der VHS Unterland und des Kolping Bildungswerks war ich dieses Jahr auch in der neuen Bildungswerkstatt der VHS Backnang und den Remstal-Akademien der VHS Unteres Remstal dabei.

Vorträge und Seminare über die Europäische Union

Die Europäische Union war der Schwerpunkt meiner Seminare und Vorträge für einige Volkshochschulen. Sehr gefreut hat mich das große Interesse meiner Vorträge beim Pädagogisch-Kulturellen Centrum Freudental und der Arbeiterwohlfahrt Bietigheim-Bissingen.

Teilhabe fördern – Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen

Die Europa- und Kommunalwahlen sowie der Klimawandel standen im Mittelpunkt meiner Seminare für die Diakonie Stetten, die Johannes Diakonie Mosbach und die Paulinenpflege Backnang. Höhepunkt war der Aktionstag zu den Wahlen an der Ludwig-Schlaich-Akademie, bei dem sich rund 150 Teilnehmer/innen über verschiedene Aspekte der Wahlen informierten.

Seminare für Multiplikator/innen – inklusive politische Bildung ermöglichen

Bei einem Workshop für das Weiterbildungszentrum Ingelheim stand die Frage im Mittelpunkt, wie inklusive politische Bildung gelingen kann. Seit Anfang des Jahres bin ich für die Ludwig-Schlaich-Akademie tätig, die Menschen in sozial-pflegerischen Berufsfeldern ausbildet. Dies ist für mich eine manchmal herausfordernde aber sehr wichtige Zielgruppe, denn die Auszubildenden können maßgeblich dazu beitragen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

Seminare für junge Erwachsene – Gesellschaft, Migration und die USA

Bei den Seminaren für junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren, ging es vor allem um gesellschaftliche Themen. Bunt und spannend waren die Seminare für das Internationale Forum Burg Liebenzell. Adressaten waren Schüler/innen, Studierende und Soldat/innen und auch bei den Themen war alles dabei: Migration, Europa und die USA. Hier kam auch mein Planspiel „Der lange Weg ins Weiße Haus“ zum Einsatz.

Die Themen werden auch 2020 nicht ausgehen. Ich freue mich auf viele spannende Veranstaltungen. Jetzt wünsche ich den Teilnehmer/innen meiner Veranstaltungen und meinen Partner/innen schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr.

Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft?

Meine neuen Angebote aus dem Themenbereich Gesellschaft treffen auf großes Interesse bei den Akademien und Bildungswerkstatt der Volkshochschulen.

Gesellschaftlicher Wandel und die Folgen

Im neuen Seminar „Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft?“ steht der gesellschaftliche Wandel im Mittelpunkt. Diesen Wandel hat es immer gegeben, viele sehen durch die größer werdenden Unterschiede den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Besonders eklatant ist häufig die Konfrontation im Internet. in einem weiteren Seminar geht es deshalb um den Hass und die Verrohung im Internet. Bei beiden Seminaren werden neben negativen Entwicklungen auch hoffnungsvolle Punkte vorgestellt, wie die ungebrochene Bereitschaft vieler Menschen Zivilcourage zu zeigen und sich für andere einzusetzen.

Ich in der Gesellschaft – Seminar für junge Erwachsene  

Erfreulich groß ist die Bereitschaft junger Menschen sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts oder eines Freiwilligen Sozialen Jahrs für die Gesellschaft zu engagieren. Im Rahmen eines Seminars für Freiwillige für die VHS Unteres Remstal geht es um verschiedene aktuelle Aspekte der gesellschaftlichen Entwicklung. Weitere Angebote für jungen Erwachsenen finden Sie hier.

Die Jugend von heute und die Diskussion um den Klimawandel

Die „Friday for Future“-Bewegung und die Proteste gegen Uploadfilter zeigen, dass sich die junge Erwachsene in die Politik einmischen. Diese Entwicklung wird im Seminar „Die Jugend von heute“ thematisiert. Ebenfalls neu im Programm ist ein Seminar zum Klimawandel. Mehr Informationen und weitere Angebote finden Sei im Bereich Gesellschaft. Ich freue mich über Ihre E-Mail oder Ihren Anruf (07183/931562).

Die Ludwig-Schlaich-Akademie – Kompetenz für Menschen in sozialen Berufen

Die Ludwig-Schlaich-Akademie ist eine zertifizierte Bildungseinrichtung für Menschen in sozial-pflegerischen Berufsfeldern in Waiblingen. Viele Menschen, die für die Diakonie Stetten arbeiten, wurden und werden hier ausgebildet. Nachdem ich bereits seit 20 Jahren für die Diakonie arbeite, bin ich seit Februar als Gastdozent an den Schulen für Heilerziehungspfleger/innen und Arbeitserzieher/innen tätig.

Fachkräfte entscheidend für das Gelingen politischer Inklusion

Eine wichtige Erkenntnis meiner Arbeit im Bereich der politischen Inklusion ist die enorme Bedeutung von Fachkräften für das Gelingen politischer Inklusion (siehe diesen Artikel). Ich freue mich deshalb sehr über die Möglichkeit, angehende Fachkräfte über politische Themen zu schulen und für ihr eigenes Leben und die Situation der von ihnen betreuten Menschen zu sensibilisieren.

Mit den Sommerferien ist jetzt Zeit für ein erstes Fazit: Nicht alle Schüler/innen teilen meine Begeisterung für Politik und auch die Notwendigkeit, eine Klausur zu schreiben, war für mich ungewohnt, dennoch überwiegend die positiven Erfahrungen.

Arbeitserzieher/innen – Menschen den Weg in den Beruf ermöglichen

Das Berufsbild Arbeitserzieher/innen ist noch relativ unbekannt, in den immer komplexeren Arbeitsabläufen aber auch immer wichtiger. bieten qualifizierte Hilfe an, wenn es darum geht, benachteiligten bzw. behinderten Menschen den Weg in Arbeit und Beruf zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie hier. Seit April unterrichte ich eine sehr motivierte Gruppe im Fach Gemeinschaftskunde, ab Herbst kommt noch eine weitere Klasse hinzu.

Heilerziehungspfleger/innen – Begleitung von behinderten Menschen 

Heilerziehungspflegerinnen/ Heilerziehungspfleger sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte in der Behindertenhilfe. Ihr Aufgabenfeld umfasst Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung von Menschen mit Behinderungen. Weitere Informationen finden Sie hier. Hier habe ich bei zwei Klassen Sozialkunde unterrichtet.

Politische Inklusion im Fokus

Das System bei den Heilerziehungspfleger/innen wird umgestellt. Die Teilnehmer/innen müssen Seminare zu verschiedenen Kompetenzbereichen belegen. Ein großer Wert wird dabei auf verschiedene Aspekte der Inklusion und die Begleitung von Bildungsprozessen gelegt. Ich freue mich, dass ich mich bei diesen Themen mit meinen Erfahrungen einbringen kann.

Jetzt sind in der Akademie – wie bei den meisten anderen Partnern – erst mal Sommerferien.

Der lange Weg ins Weiße Haus

Bei einem Seminar mit Soldat/innen für das Internationale Forum Burg Liebenzell kam erstmals mein Planspiel „Der lange Weg ins Weiße Haus“ zum Einsatz.

Das US-Wahlsystem verstehen

Vor dem Planspiel wurde das Regierungs- und Wahlsystem ausführlich erklärt. Besonders das Prinzip der Wahlmänner und der lange Vorwahlprozess führten zu einigen Diskussionen.
Beim Planspiel schlüpften die Teilnehmer/innen in die Rollen von Präsidentschaftskandidat/innen, Medien und Bürger/innen. Bei den getrennten Vorwahlen der Republikaner und Demokraten stellten sich die Kandidat/innen den Fragen und der anschließenden Wahl. Die beiden Sieger – Donald Trump für die Republikaner und Bernie Sanders für die Demokraten – lieferten sich dann eine heiße Diskussion beim Duell um die Präsidentschaft. Weitere Informationen über das Planspiel finden Sie hier.

Die US-Präsidentschaftswahlen 2020

Der Kampf um das wohl mächtigste Amt der Welt ist auch Teil meiner aktualisierten Themenliste und der Angebote für Menschen mit Behinderung. Obwohl erst im November 2020 gewählt wird, ist der Wahlkampf bereits in vollem Gange: Über 20 Kandidat/innen möchten auf Seiten der Demokraten Spitzenkandidat werden, ein weiterer Vorteil für Donald Trump, der wohl ohne große Probleme erneut Kandidat der Republikaner werden wird.

Die Politik von Donald Trump und die Folgen

Donald Trumps Politik wird auch bei weiteren Seminarangeboten thematisiert: Beim Schwerpunkt Staaten im Fokus geht es um die Frage, ob wir beim Verhältnis zwischen den EU und der USA am Ende einer jahrzehntelangen Freundschaft stehen. Im Bereich Wirtschafts- und Sozialpolitik bleiben Trumps Strafzölle und Protektionismus ein wichtiges Thema.

EU-Krisen, Handelskonflikte und die Förderung der Teilhabe

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Für meine Partner/innen habe ich 150 Veranstaltungen zu unterschiedlichen politischen Themen durchgeführt.

Seminare für Volkhochschulen

Ein Seminar über das bedingungslose Grundeinkommen für die Bildungswerkstatt Freiberg war am Dienstag meine letzte Veranstaltung in diesem Jahr. Seminare für die Bildungswerkstätten der Volkshochschulen Ludwigsburg und Backnang, die Akademien der VHS Unterland und die Akademie 50+ des Kolping Bildungswerks waren auch dieses Jahr Schwerpunkte meiner Arbeit. Für Volkshochschulen habe ich auch einige Vorträge gehalten und eine Vernissage eröffnet.

Junge Erwachsene für Politik begeistern

Ein Highlight für meine Zielgruppe junge Erwachsene war ein einwöchiges Seminar für das Bildungszentrum Karlsruhe im Januar, an dem Bundesfreiwillige aus vier Ländern teilgenommen haben. Weitere Seminare für Schüler/innen und Studierende habe ich für die Burg Liebenzell und die Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Politische Teilhabe fördern

Bei den Seminaren an der Diakonie Stetten, der Paulinenpflege und der Stadt Karlsruhe standen Demokratie und Mitbestimmung im Mittelpunkt. Für die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Unterstützung von Fachkräften und Multilplikator/innen besonders wichtig. Sehr gefreut habe ich mich deshalb über ein Seminar für Sonderpädagog/innen für die Landeszentrale für politische Bildung.

Die Welt in unsicheren Zeiten

Thematisch waren bei meinen Seminaren – wie in der Politik – die vielen internationalen Krisen bestimmend: die weiterhin schwelenden Krisen der EU, die Handelskonflikte und ein US-Präsident, der mit seiner Politik für Verwirrung und Unsicherheit sorgt. Diese Themen werden auch 2019 aktuell sein.

Ein herzliches Dankeschön an alle Partner/innen sowie den Teilnehmer/innen meiner Seminare. Ich wünsche allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gegen Hass – mit politischer Bildung und Theater

Nach dem schönen gemeinsamen Seminar zum Thema Gesundheit und Menschenrechte habe ich mit der Theaterpädagogin Karin Rothärmel-Roos ein weiteres Mal politische Bildung mit themenzentriertem Theater verbunden. Beim Seminar zu Hate Speech für das Internationalen Forum Liebenzell nahmen 25 Achtklässler/innen einer Realschule aus Staubenhardt teil.

Hate Speech und Ausgrenzung begegnen

Hate Speech wird definiert als Hass auf Menschen, (nur) weil sie einer bestimmten Gruppe angehören. Nach meiner Einführung über Formen und Strategien des Hasses erarbeiteten die Schüler/innen Szenen, in denen es um die Ausgrenzung einzelner ging – für viele eine emotionale Erfahrung, wie die anschließende Auswertung zeigte.

Gegenstrategien – Was können wir, was kann der Staat tun?

Auch beim Aufzeigen von Gegenstrategien haben wir Elemente der politischen Bildung mit themenzentriertem Theater verbunden. Die Schüler/innen erarbeiteten Szenen, in dem sich ein Akteur mit der zuvor ausgegrenzten Person solidarisierte. Dazu präsentierte ich die vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg empfohlenen Strategien, um Hass im Internet zu begegnen. Diese reichen von ignorieren, argumentieren, moralisieren hin zu Strafanzeigen bei schwerwiegenden Fällen.
Am Beispiel der eingestellten Ermittlungen gegen die Rapper Farin Bang und Kollegah gab es intensive Diskussionen über die Grenzen der Meinungs- und Kunstfreiheit sowie die Rolle des Staates.

Seminarangebote zu Hass in der Gesellschaft und Demokratie im Alltag

Unter dem Titel „Hass im Internet und im realen Leben – verroht unsere Gesellschaft? habe ich das Thema in meine aktualisierte Seminarliste übernommen.
Gemeinsam mit Karin Rothärmel-Roos biete ich außerdem Seminare, in denen politische Bildung und themenzentriertes Theater verbunden werden. Einen Vorschlag zu Demokratie im Alltag finden Sie hier. Gerne erarbeiten wir auch zu anderen Themen ein auf Ihre Einrichtung abgestimmtes Konzept.

Demokratie im Alltag – ich mische mit!

Politische Bildung und themenzentriertes Theater – gemeinsam mit meiner Kollegin Karin Rothärmel-Roos biete ich ein Seminar über Demokratie im Alltag. Gemeinsam wollen wir zeigen, wie jede/r von uns mitmischen kann.

Verbindung von politischer Bildung und themenzentriertem Theater

Karin Rothärmel-Roos ist Theaterpädagogin und zertifizierte Trainerin für themenzentriertes Theater. Bei dieser Methode werden vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen Themen in Theatersequenzen umgesetzt. Hier finden Sie weitere Informationen zu Karin Rothärmel-Roos und ihrer Arbeit.
Das Seminarangebot besteht aus drei Blöcken und kombiniert Elemente der politischen Bildung mit Methoden des themenzentrierten Theaters.

Wie kann ich mich einmischen?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der beiden ersten Blöcke. Im politischen Teil geht es um Beteiligungsmöglichkeit von der Mitbestimmung vor Ort über Behörden hin zur großen Politik
Im zweiten Block wird das Thema mit Methoden des themenzentrierten Theaters bearbeitet: Mit Übungen zur Körpersprache, Stimme und Ausdrucksweise wird die eigene Präsenz gestärkt.

Demokratische Grundformen nachspielen

Im letzten Block werden wir demokratische Grundformen nachspielen und üben, wie Themen erfolgreich präsentiert werden können.
Dabei sind unterschiedliche thematische Schwerpunkte denkbar. Für das Internationale Forum Burg Liebenzell haben Karin Rothärmel-Roos und ich gemeinsam ein Seminar zum Thema „Gesundheit ist ein Menschenrecht“ gestaltet.

Mischen Sie sich ein!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei Karin Rothärmel-Roos (karin.rothaermel@unity-mail.de, Tel: 07159 / 920194) oder Jürgen Lutz (Juergen@lutz-redenundschreiben.de, Tel: 07183 / 931562). Gerne erarbeiten wir Ihnen einen Vorschlag, der für Ihre Zielgruppe und Ihre Interessen passt.

Hat Deutschland überhaupt große Probleme?

Es war ein außergewöhnliches Seminar, das ich für das Bildungszentrum Karlsruhe durchgeführt habe. Teilgenommen haben 13 junge Erwachsene aus vier Ländern, die derzeit im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts für sozialen Einrichtungen in Deutschland arbeiten.

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland

Ziel war, dass die Teilnehmer/innen mehr über das Leben in Deutschland erfahren. Die jungen Erwachsenen aus Uganda, Bosnien, Kolumbien und Argentinien zeigten großes Interesse und auch Bewunderung für Deutschland. Hinzu kamen viele Themenwünsche, die von Flüchtlingen über die Gründe des wirtschaftlichen Erfolgs hin zur Frage reichte, ob Deutschland überhaupt größere Probleme hat.

Sorgen um Korruption und die Zukunft in den Heimatländern

Angesichts der vielen Probleme, die die Teilnehmer/innen bei der Präsentation über ihre Heimatländer berichteten, fiel mir die Antwort auf wirklich große Probleme in Deutschland schwer. Alle klagten über Korruption und sorgten sich um ihre Zukunft. Sie berichteten aber auch über positive Dinge, u.a. wie das arme und kleine Uganda sich um mehr als eine Million Flüchtlinge kümmert und die Hoffnung auf Frieden in Kolumbien nach einem langen Bürgerkrieg.

Viel Spaß und viel positive Energie

Der Spaß kam in dieser Woche nicht zu kurz. Die Argentinier servierten zum Abschluss ihrer Präsentation das Nationalgetränk Mate – ein Kräutertee – und eine Einführung in den Tangotanz. Auch bei den Bosnierinnen wurde getanzt, hinzu kamen eindrucksvolle Videos der Heimatländer.
Es waren tolle Teilnehmer/innen, die sich auch außerhalb des Seminars gut verstanden haben mit viel positiver Energie, wie eine Teilnehmerin treffend feststellte.