Seminare zu Inklusion und politische Teilhabe

Zum wiederholten Mal galt bei meinen Seminaren an der Ludwig-Schlaich-Akademie das Motto „Miteinander und voneinander lernen“ – zwei Mitarbeiter*innen der Remstal Werkstätten stellten ihre Arbeit über die Geschichte des Nationalsozialismus vor.

Schwierige Situation für Mitarbeitende

Krankheitsfälle und Quarantäne, eine hohe Belastung in den Einrichtungen – die Bedingungen sind schwierig für alle Mitarbeitende. Dies gilt auch für die angehenden Heilerziehungspfleger*innen, die neben dem praktischen Teil Unterricht an der Ludwig-Schlaich-Akademie haben. Diese aktuelle Probleme waren auch Thema beim Unterricht, bei dem es um Inklusion und politische Teilhabe ging.

Expert*innen zur Geschichte zu Gast

Ein wunderbares Beispiel für Inklusion sind zwei Mitarbeiter*innen, die sich seit Jahren intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Nach dem Besuch der Gedenkstätte Grafeneck entstand der Wunsch, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch entstand Lernmaterial, das gemeinsam mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg erstellt wurde. Mittlerweile referieren die beiden auch an der Diakonie Stetten und in einer Ausstellung im Stadtmuseum Schorndorf, bei der es um die sogenannte „Euthanasie“ – der Ermordung von Menschen aus Behinderteneinrichtungen geht.

Miteinander und voneinander lernen

Die Studierenden waren begeistert von der Präsentation der beiden, die über die Geschichte ebenso eindrucksvoll berichteten wie über ihre Arbeit als Referent*innen. Anschließend präsentierten die Studierenden ihre Arbeit, die Begriffe wie Menschenrechte oder Demokratie in leichter Sprache anschaulich darstellen sollten. Genauso wichtig war aber auch der Austausch über Politik und Geschichte hinaus – so erzählte ein Referent über seine Mitwirken bei Groove Inclusion, der inklusive Bigband aus dem Unteren Remstal.

Corona und Wahlen – meine Veranstaltungen 2021

Die Corona-Pandemie stand auch dieses Jahr im Mittelpunkt. Sie verursachte Kursausfälle, brachte mit Online-Seminarreihen und Gesprächen aber neue tolle Möglichkeiten. Das Thema war auch bei den Seminarthemen bestimmend. Der andere Schwerpunkt waren die Landtags- und Bundestagswahlen.

Wir mischen mit – Veranstaltungen zur Landtags- und Bundestagswahl

Für Menschen mit Behinderungen habe ich zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Das Projekt zur Landtagswahl verlief anders als geplant, mit Online-Angeboten und einem Schreibwettbewerb konnten wir viele Leute erreichen. Ein neuer Partner und mit einer Online-Gesprächsreihe eine neue Methode waren die Höhepunkte der Zusammenarbeit mit der VHS und der BHZ Stuttgart. Diese habe ich auch zur Bundestagswahl mit einigen schönen Veranstaltungen fortgesetzt.

Seminare für Bundesfreiwillige und Auszubildende

Im Frühjahr habe ich einige mehrtägige Seminare für junge Erwachsene durchgeführt, die ihren Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Es war eine Herausforderung, da die Seminare online stattfanden, der interessanten Gesprächen tat dies kein Abbruch. Große Freude machten mir auch der Unterricht angehende Arbeitserzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen an der Ludwig-Schlaich-Akademie.

Bildungswerkstätten und Akademien

Trotz einiger coronabedingter Absagen war auch in diesem Jahr die Mehrheit meiner über 150 Veranstaltungen Seminare für die Bildungswerkstätten und Akademien der Schiller-VHS Ludwigs-burg, VHS Unteres Remstal, VHS Unterland und VHS Backnang. Schwerpunkt waren dabei internationale Politik und Gesellschaft. Um gesellschaftliche Entwicklung ging es auch bei zwei Online-Veranstaltungsreihen für die Schiller-VHS.

Im neuen Jahr geht es weiter

Mit aktualisiertem Programm und neuem Schwung geht es nächstes Jahr weiter. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmer*innen und Partner*innen für die angenehme Zusammenarbeit und wünsche allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr.

Verschwörungstheorien – wer glaubt denn sowas?

Bei Seminaren für die Bildungswerkstätten und einer Fortbildung am Berufsbildungswerk Waiblingen ging es um Verschwörungstheorien. Auch in meinem Blog zur Corona-Krise beschäftige ich mich häufiger mit dem Thema.

Projekt STARK beim Berufsbildungszentrum Waiblingen

Das Berufsbildungszentrum Waiblingen bildet junge Menschen mit besonderem Förderbedarf in mehr als 30 Berufen aus. Im Rahmen des Projekts STARK – , die Buchstaben stehen für Soziales, Toleranz, Arbeitswelt, Realität und Klima – gibt es zahlreiche Aktivitäten, die zum Erfahren von Demokratie einladen. Ich konnte an einen Workshop für Mitarbeitende der Berufsbildungswerk und der Diakonie Stetten mitwirken. Der Workshop fand in Kooperation mit der VHS Unteres Remstal statt.

Verschwörungstheorien in Corona-Zeiten

Beim Workshop und den Seminaren betonten die Teilnehmer*innen, dass sie gerade in Corona-Zeiten oft mit Verschwörungstheorien konfrontiert sind. In Krisenzeiten sind die einfachen Erklärungen und Schuldzuweisungen an bestimmte Gruppen besonders populär.
Dank sozialer Medien verbreiten sich Falschmeldungen und Hassnachrichten schneller denn je, Verschwörungstheorien haben aber eine lange, traurige Tradition.

Strategien gegen Verschwörungstheorien

Umso wichtiger sind deshalb Strategien im Umgang mit Verschwörungstheorien. Da die Mitarbeiten-den des Berufsbildungswerks im Alltag häufig mit Falschinformationen zu tun haben, nahm die Diskussion breiten Raum ein. Vorgestellt wurden unterschiedliche Ansätze, die von Ignorieren hin zu Anzeigen reichen. Besonders der Umgang mit Personen, die an Verschwörungstheorien glauben, erfordert ein sensibles Vorgehen.

Informationen in meinem Blog Corona-Krise

Es gibt zahlreichen gute Quellen, die Tipps für den Umgang mit Verschwörungstheorien anbieten. Einige davon stelle ich in meinem Blog zur Corona-Krise vor. Auch in verschiedenen Seminaren zum Thema Gesellschaft bleibt das Thema aktuell.

Engagierte Bundesfreiwillige – bei der Arbeit und Seminaren

In Online-Seminaren für das Bildungszentrum Karlsruhe ging es um politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen.

Zehn Jahre Bundesfreiwilligendienst

Seit zehn Jahren gibt es den Bundesfreiwilligendienst als Ersatz für den abgeschafften Zivildienst. Rund 80.000 junge Menschen jährlich engagieren sich seither für soziale oder ökologische Ziele. Das sind weit mehr als ursprünglich erwartet. Für unsere Gesellschaft, die Einrichtungen aber auch die jungen Menschen selbst ist diese Zeit oft ein großer Gewinn.

Politische Bildungsseminare für Bundesfreiwillige

Während dieser Zeit müssen die jungen Erwachsenen auch Seminare belegen. Schon bei Präsenzseminaren hält sich die Begeisterung für politische Bildung oft in Grenzen, umso erfreulicher wie engagiert zumindest einige bei den Online-Seminaren waren, die ich in den letzten Wochen durchgeführt habe.

Aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Teilnehmer*innen konnten mitbestimmen, welche Themen sie behandeln wollen. Entsprechend vielseitig waren die Themen: von der Corona-Krise, die Gesundheitspolitik, Umwelt- und Tierschutz zum Grundeinkommen und der Zukunft der Arbeit war fast alles dabei.

„Nicht so schlimm wie befürchtet“

Fünf Tage Online-Seminar sind eine Herausforderung – für mich aber natürlich auch die Teillnehmer*innen. Rückmeldungen wie „Nicht so schlimm wie befürchtet“ haben mich deshalb gefreut. Noch mehr freut mich, dass fast alle mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Bei so engagierten Jugendlichen können wir optimistisch in die Zukunft schauen.

Angebote für junge Erwachsene

In Ergänzung zu meinen Seminaren für Volkshochschulen und Menschen mit Behinderungen liegt mir Angebote für junge Erwachsenen sehr am Herzen. Neben den Bildungszentren arbeite ich auch für die Ludwig-Schlaich-Akademie und das Internationale Forum Burg Liebenzell. Meine Angebote finden Sie hier.

2020 – das Jahr der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 war auch für mich durch die Corona-Pandemie geprägt: zahlreiche geplante Seminare sind ausgefallen, Corona war das bestimmende Thema bei vielen Seminaren. Dank zahlreicher Online-Seminare sind aber immerhin 137 Veranstaltungen und Seminare zustande gekommen.

Seminare bei Bildungswerkstätten und Akademien

Die meisten Seminare hatte ich wieder bei den Bildungswerkstätten und Akademien von Volkshochschulen. Zum ersten Mal war ich für das Studium Generale der VHS Ludwigsburg tätig, außerdem für die Schiller-VHS Ludwigsburg, VHS Backnang, VHS Unterland und VHS Unteres Remstal. In besonderer Erinnerung ist mir ein Seminar für die Bildungswerkstatt Schwieberdingen geblieben, bei dem wir aktuell auf die Ergebnisse des EU-Gipfeltreffens eingehen konnten.

Veranstaltungen für junge Erwachsene und Menschen mit Behinderung

Bei den Seminaren für Bundesfreiwillige in Karlsruhe und die VHS Unteres Remstal ging es um die Situation junger Menschen in der Gesellschaft. Das schönste Erlebnis bei meinen Seminaren für die Studierenden der Ludwig-Schlaich-Akademie war die Zusammenarbeit mit Klient*innen der Remstal Werkstätten – miteinander und voneinander lernen. Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für inklusive Veranstaltungen für das Wahljahr 2021.

Online in Kontakt bleiben

Begeistert war ich wie engagiert und flexibel meine Partner*innen auf die Krise reagiert haben und Online-Angebote möglich gemacht haben. Neben einzelnen Online-Seminaren ist auch die Seminarreihe zum gesellschaftlichen Wandel ein schöner Erfolg und wird im nächsten Semester fortgesetzt. So sehr ich hoffe, dass bald wieder Präsenzseminare stattfinden können, bleiben Online-Angebote eine gute Möglichkeit in Kontakt zu kommen. Hierzu dienen auch meine Blogs zu verschiedenen Themen. Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Teilnehmer*innen meiner Seminare für die angenehme Zusammenarbeit und wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Miteinander und voneinander lernen

Auf der Internetseite der Diakonie Stetten ist mein Bericht über eine Veranstaltung an der Ludwig-Schlaich-Akademie erschienen.

Gemeinsames Seminar mit Studierenden und Menschen mit Behinderungen

Bereits seit vielen Jahren biete ich politische Bildungsseminare an der Diakonie Stetten.
Seit vergangenem Jahr arbeite ich auch für die Ludwig-Schlaich-Akademie, eine Bildungseinrichtung für sozial-pflegerische Berufsfelder. Die Studierenden und Menschen mit Behinderungen zusammenzubringen war deshalb eine besondere Freude und ein kleiner Beitrag zur Inklusion. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Reden und Schreiben über eine tolle Veranstaltung

Ich war einer der Autoren des Artikels über diese tolle Veranstaltung, die nun auf der Internetseite der Diakonie Stetten erschienen ist: Miteinander und voneinander lernen. Damit konnte ich meine Schwerpunkte Reden und Schreiben ein weiteres Mal verbinden. Weitere Beispiele finden Sie bei meinen Arbeitsproben.

Berichte über meine Veranstaltungen

Der Artikel erscheint auch der Seite Presse. Hier finden Sie weitere Artikel, die in Medien über meine Veranstaltungen erschienen sind. Besonders zu meinen Veranstaltungen über Wahlen haben Journalist/innen einige Artikel verfasst. Ein Höhepunkt war der Radiobericht zum Infotag der Diakonie Stetten zu den Europa- und Kommunalwahlen 2019.

Miteinander lernen: Studierende und Klient/innen im Austausch

Bei einem Seminar an der Ludwig-Schlaich-Akademie ging es um die Nazi-Zeit, Menschenrechte und Teilhabe – und das gemeinsame Lernen von Studierenden und den Menschen mit Behinderungen, die sie betreuen.

Teilhabe und Inklusion im Fokus der Ausbildung

Nach der Umstellung des Systems sind bei der Ausbildung der Heilerziehungspfleger/innen Teilhabe und Inklusion stärker im Fokus. In einem zweitägigen Workshop mit dem Schulleiter Bernd Nikoleit haben wir Menschen- und Grundrechte sowie das Bundesteilhabegesetz behandelt.
Im ersten Teil des Seminars erarbeiteten die Studierenden einzelne Aspekte dieser Themen und führten Interviews durch, um das Wissen der Bevölkerung zu testen. Der Höhepunkt war dann der Nachmittag des zweiten Tags, an dem sich Studierende und Klient/innen zum Austausch trafen.

Beeindruckendes Projekt über Grafeneck

Mit Unterstützung von Christa Rommel, Referentin für Bildung und Qualifizierung, berichteten zwei Mitarbeiter der Remstal Werkstätten über ihr Projekt zur Tötungsanstalt Grafeneck. Dort wurden während der Nazizeit über 10.000 Menschen mit Behinderung, darunter über 300 Menschen der Diakonie Stetten, grausam ermordet. Nach dem Besuch der Gedenkstätte entstand der Wunsch, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch entstand Lernmaterial, das gemeinsam mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg erstellt wurde.

Aus der Geschichte lernen – Teilhabe für alle ermöglichen

Die Studierenden waren sehr beeindruckt von der tollen Arbeit und Präsentation der beiden. Anschließend wurden die Rollen getauscht. Die Studierenden berichteten über ihre Gespräche, die Mitarbeiter/innen hörten aufmerksam zu. Auch wenn die interviewten Menschen nur wenig über die Situation von Menschen mit Behinderungen wussten, die Forderung nach mehr Teilhabe unterstützen alle.

Gemeinsames Lernen und gemeinsamer Einsatz für Inklusion

Die Präsentation der beiden Mitarbeiter/innen zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich mit den Gräueltaten dieser Zeit auseinanderzusetzen. Die Diskussion über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zeigte, dass es zur Inklusion – der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen – noch ein weiter Weg ist. Es lohnt sich aber dafür zu kämpfen!
So gab es trotz des ernsten Themas viele erfreute Gesichter – auch bei mir. Da ich bisher Menschen mit Behinderungen und die Studierenden immer nur getrennt unterrichtet hatte konnte ich sie nun zusammenbringen – auch dies ein kleiner Beitrag zur Inklusion.

Die Krisen der EU, Wahlen und die Zukunft unserer Gesellschaft

Seminare zum Brexit und dem bedingungslosen Grundeinkommen waren die letzten von insgesamt 172 Seminare und Veranstaltungen, die ich dieses Jahr absolviert habe. Thematisch war fast alles dabei: Die Krisen der Europäischen Union, die Europa- und Kommunalwahlen sowie Themen aus meinen Schwerpunktthemen Wirtschaft und Gesellschaft.

Bildungswerkstätten und Akademien – Bildung für Wissensdurstige

Es freut mich sehr, dass die Idee der Akademien und Bildungswerkstätten immer besser ankommen. Neben den Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg, den Akademien der VHS Unterland und des Kolping Bildungswerks war ich dieses Jahr auch in der neuen Bildungswerkstatt der VHS Backnang und den Remstal-Akademien der VHS Unteres Remstal dabei.

Vorträge und Seminare über die Europäische Union

Die Europäische Union war der Schwerpunkt meiner Seminare und Vorträge für einige Volkshochschulen. Sehr gefreut hat mich das große Interesse meiner Vorträge beim Pädagogisch-Kulturellen Centrum Freudental und der Arbeiterwohlfahrt Bietigheim-Bissingen.

Teilhabe fördern – Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen

Die Europa- und Kommunalwahlen sowie der Klimawandel standen im Mittelpunkt meiner Seminare für die Diakonie Stetten, die Johannes Diakonie Mosbach und die Paulinenpflege Backnang. Höhepunkt war der Aktionstag zu den Wahlen an der Ludwig-Schlaich-Akademie, bei dem sich rund 150 Teilnehmer/innen über verschiedene Aspekte der Wahlen informierten.

Seminare für Multiplikator/innen – inklusive politische Bildung ermöglichen

Bei einem Workshop für das Weiterbildungszentrum Ingelheim stand die Frage im Mittelpunkt, wie inklusive politische Bildung gelingen kann. Seit Anfang des Jahres bin ich für die Ludwig-Schlaich-Akademie tätig, die Menschen in sozial-pflegerischen Berufsfeldern ausbildet. Dies ist für mich eine manchmal herausfordernde aber sehr wichtige Zielgruppe, denn die Auszubildenden können maßgeblich dazu beitragen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

Seminare für junge Erwachsene – Gesellschaft, Migration und die USA

Bei den Seminaren für junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren, ging es vor allem um gesellschaftliche Themen. Bunt und spannend waren die Seminare für das Internationale Forum Burg Liebenzell. Adressaten waren Schüler/innen, Studierende und Soldat/innen und auch bei den Themen war alles dabei: Migration, Europa und die USA. Hier kam auch mein Planspiel „Der lange Weg ins Weiße Haus“ zum Einsatz.

Die Themen werden auch 2020 nicht ausgehen. Ich freue mich auf viele spannende Veranstaltungen. Jetzt wünsche ich den Teilnehmer/innen meiner Veranstaltungen und meinen Partner/innen schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr.

Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft?

Meine neuen Angebote aus dem Themenbereich Gesellschaft treffen auf großes Interesse bei den Akademien und Bildungswerkstatt der Volkshochschulen.

Gesellschaftlicher Wandel und die Folgen

Im neuen Seminar „Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft?“ steht der gesellschaftliche Wandel im Mittelpunkt. Diesen Wandel hat es immer gegeben, viele sehen durch die größer werdenden Unterschiede den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Besonders eklatant ist häufig die Konfrontation im Internet. in einem weiteren Seminar geht es deshalb um den Hass und die Verrohung im Internet. Bei beiden Seminaren werden neben negativen Entwicklungen auch hoffnungsvolle Punkte vorgestellt, wie die ungebrochene Bereitschaft vieler Menschen Zivilcourage zu zeigen und sich für andere einzusetzen.

Ich in der Gesellschaft – Seminar für junge Erwachsene  

Erfreulich groß ist die Bereitschaft junger Menschen sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts oder eines Freiwilligen Sozialen Jahrs für die Gesellschaft zu engagieren. Im Rahmen eines Seminars für Freiwillige für die VHS Unteres Remstal geht es um verschiedene aktuelle Aspekte der gesellschaftlichen Entwicklung. Weitere Angebote für jungen Erwachsenen finden Sie hier.

Die Jugend von heute und die Diskussion um den Klimawandel

Die „Friday for Future“-Bewegung und die Proteste gegen Uploadfilter zeigen, dass sich die junge Erwachsene in die Politik einmischen. Diese Entwicklung wird im Seminar „Die Jugend von heute“ thematisiert. Ebenfalls neu im Programm ist ein Seminar zum Klimawandel. Mehr Informationen und weitere Angebote finden Sei im Bereich Gesellschaft. Ich freue mich über Ihre E-Mail oder Ihren Anruf (07183/931562).

Die Ludwig-Schlaich-Akademie – Kompetenz für Menschen in sozialen Berufen

Die Ludwig-Schlaich-Akademie ist eine zertifizierte Bildungseinrichtung für Menschen in sozial-pflegerischen Berufsfeldern in Waiblingen. Viele Menschen, die für die Diakonie Stetten arbeiten, wurden und werden hier ausgebildet. Nachdem ich bereits seit 20 Jahren für die Diakonie arbeite, bin ich seit Februar als Gastdozent an den Schulen für Heilerziehungspfleger/innen und Arbeitserzieher/innen tätig.

Fachkräfte entscheidend für das Gelingen politischer Inklusion

Eine wichtige Erkenntnis meiner Arbeit im Bereich der politischen Inklusion ist die enorme Bedeutung von Fachkräften für das Gelingen politischer Inklusion (siehe diesen Artikel). Ich freue mich deshalb sehr über die Möglichkeit, angehende Fachkräfte über politische Themen zu schulen und für ihr eigenes Leben und die Situation der von ihnen betreuten Menschen zu sensibilisieren.

Mit den Sommerferien ist jetzt Zeit für ein erstes Fazit: Nicht alle Schüler/innen teilen meine Begeisterung für Politik und auch die Notwendigkeit, eine Klausur zu schreiben, war für mich ungewohnt, dennoch überwiegend die positiven Erfahrungen.

Arbeitserzieher/innen – Menschen den Weg in den Beruf ermöglichen

Das Berufsbild Arbeitserzieher/innen ist noch relativ unbekannt, in den immer komplexeren Arbeitsabläufen aber auch immer wichtiger. bieten qualifizierte Hilfe an, wenn es darum geht, benachteiligten bzw. behinderten Menschen den Weg in Arbeit und Beruf zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie hier. Seit April unterrichte ich eine sehr motivierte Gruppe im Fach Gemeinschaftskunde, ab Herbst kommt noch eine weitere Klasse hinzu.

Heilerziehungspfleger/innen – Begleitung von behinderten Menschen 

Heilerziehungspflegerinnen/ Heilerziehungspfleger sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte in der Behindertenhilfe. Ihr Aufgabenfeld umfasst Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung von Menschen mit Behinderungen. Weitere Informationen finden Sie hier. Hier habe ich bei zwei Klassen Sozialkunde unterrichtet.

Politische Inklusion im Fokus

Das System bei den Heilerziehungspfleger/innen wird umgestellt. Die Teilnehmer/innen müssen Seminare zu verschiedenen Kompetenzbereichen belegen. Ein großer Wert wird dabei auf verschiedene Aspekte der Inklusion und die Begleitung von Bildungsprozessen gelegt. Ich freue mich, dass ich mich bei diesen Themen mit meinen Erfahrungen einbringen kann.

Jetzt sind in der Akademie – wie bei den meisten anderen Partnern – erst mal Sommerferien.