Spanien, die EU und die Migration

Im Juli hatte ich in meinem Blog über das neue EU-Asylrecht berichtet. Der Ansturm auf die spanische Enklave Anfang des Monats löste heftige Reaktionen aus. In meinen Blogs und Seminaren behandelte ich die Themen ausführlicher.

Menschenleben zählen kaum mehr

Einige Autoren argumentieren, dass es in der Berichterstattung kaum mehr um die getöteten Menschen ging. Löste 2015 das Bild eines getöteten Jungen noch großes Mitgefühl aus, wurde jetzt der „humanistische Anspruch bis zur Unkenntlichkeit gesenkt“. Heribert Prantl argumentiert, dass die „Verdammten dieser Erde“ nun geflüchtete Menschen sind.

Ist Europa durch Migration erpressbar?

In einigen Artikeln geht es um die Erpressbarkeit der Europäischen Union. Dies zeigte sich bereits in der Vergangenheit durch die Türkei und Belarus. Im Fall von Ceuta zeigte Marokko, dass sein Verhalten und seine Grenzkontrollen entscheidend sind für die Fluchtbewegung. Zurecht verweisen einige Kommentator*innen darauf hin, dass kurz nach der Einigung über das EU-Asylrecht schon wieder heftig gestritten wurde.

Spanien – Vorbild bei Fußball, Wachstum und Migration?

Besonders heftig wurde Spanien kritisiert, obwohl Spanien die Krise schnell lösen konnte. In einem Blogbeitrag stelle ich vor, dass Zeitungen ganz unterschiedlicher politischer Ausrichtung zum Schluss kommen, dass Spanien beim Wachstum EU- vorne liegt und die Migration einen entscheidenden Beitrag geleistet hat.
Über Spanien habe ich neues Seminar in der Rubrik Staaten im Fokus. Dabei geht es um die aktuelle spanische Politk und die Frage, ob und wie Spanien neben Fußball und Wachstum auch als Vorbild in der Migrationspolitik dienen kann.

Seminare zu Migration

Um das Thema Migration geht es in verschiedenen Seminaren, In meinen Seminaren zur Europäischen Union biete ich ein Seminar „Die EU und die Flüchtlinge“. Außerdem behandele ich das Thema in den Angeboten zu Demokratie und Wahlen und Gesellschaft.

50 Jahre Beutelsbacher Konsens – was heißt hier neutral?

Vor 50 Jahren trafen sich auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung in Beutelsbach Fachleute, um über Leitlinien der politischen Bildung zu diskutieren. Die damals festgelegten Grundsätze – Verzicht auf Überwältigung, Herstellung von Kontroversität, Befähigung zur demokratischen Teilhabe – sind noch heute Standard für die Bildungsarbeit – und heftig diskutiert. In meinem Blog stelle ich wichtige Informationen vor.

Der Beutelsbacher Konsens ist wichtiger denn je


Anlässlich des Jubiläums haben die Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale Dossiers herausgegeben. Der Konsens ist heute wichtiger denn je, argumentiert die Direktorin der Landeszentrale Sibylle Thelen . Aus dem Dossier der Bundeszentrale stelle ich den Beitrag „Wie politisch dürfen Lehrkräfte sein?“ ausführlicher vor.

Ein Begriff macht Karriere

Die AfD hat einiges dazu beigetragen, dass der Begriff „Beutelsbacher Konsens“ wieder in aller Munde ist. Allerdings interpretiert die AfD die Regeln auf fragwürdige Weise: Neutral heißt nicht wertneutral, im Gegenteil sind Lehrkräfte sogar verpflichtet, bei menschenverachtenden Äußerungen einzugreifen. Ebenso wenig bedeutet das Kontroversitätsgebot, dass alle Ansichten als gleichwertig zu betrachten sind. Auch hier setzen Grundgesetz und Menschenrechte Grenzen.

Die AfD und die Neutralität

Jan Böhmermann zeigt in seinem Magazin Royale, wie engagierte Lehrer*innen eingeschüchtert werden und wenig Unterstützung von Schulleitung und Behörden bekommen. Lilith Volkert beklagt in ihren Artikeln was „in vorauseilendem Gehorsam“ bereits jetzt geschieht und was nach einer Regierungsübernahme der AfD in einzelnen Bundesländern droht.

Demokratie lernen als Daueraufgabe

In ihrer Rede zeigt die LpB-Direktorin Thelen, dass der Beutelsbacher Konsens wichtige Impulse über die politische Bildung hinausgeben kann: Journalismus, die Wissenschaft, aber auch dem Diskurs in allen Bereichen des Lebens. Demokratie lernen ist eine Daueraufgabe.

Seminare und Workshop

Der Beutelsbacher Konsens ist auch für meine Arbeit wichtig. Ich habe das Thema „Beutelsbacher Konsens – Was heißt hier schon neutral?“ in meine Seminarliste aufgenommen. Im Bereich Demokratie biete ich Seminare über die Wahlen im Osten und den Gefahren für die Demokratie. Besonders freue ich mich, dass ich im Herbst an einem Workshop der Landeszentrale und der VHS Unteres Remstal einen Workshop gestalten kann, bei dem es um die Bedeutung des Beutelsbacher Konsenses in der Erwachsenenbildung geht. Hier können Sie sich anmelden: VHS Unteres Remstal.

Eine weitere Reise um die Welt geht zu Ende

ATRIO Leonberg

Mit einem Rückblick auf das Semester und positiven Nachrichten ging die Seminarreihe „Reise um die Welt“ zu Ende. Schon seit einigen Jahren gestalte ich Seminarreihen im Auftrag von VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg.

Vielfalt und die schönste Nebensache der Welt

Schwerpunkt in diesem Semester war das Thema Vielfalt. Beim ersten Termin ging es um die Zuwanderung nach Deutschland. Auch bei ATRIO arbeiten viele Menschen mit ausländischen Wurzeln. Diese Vielfalt zeigt sich auch bei der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft war die Mannschaft nicht sehr erfolgreich, das Seminar zum Thema Sport zeigte aber, wie wichtig Sport sein kann– als Fan und einige auch als Aktive in einem Sportverein.

Die glücklichsten Menschen der Welt und ein furchtbarer Krieg

Wir warfen wieder einen Blick auf andere Länder. Während es beim Seminar über Skandinavien um viele positive Dinge ging, erzählte ein Teilnehmer aus der Ukraine vom furchtbaren Krieg in seinem Heimatland. Er berichtete uns über die Schönheit des Landes, seine Lieblingsmusik und seine Lieblingstiere.

Abschluss mit positiven Nachrichten

Beim letzten Termin blickten wir auf die Länder der letzten Reihen – und einige positive Nachrichten: Grüne Energien in Afrika, mehr Schutz für den Regenwald oder der kostenlose Nahverkehr in einigen europäischen Städten. Bei der Planung des nächsten Semesters hat mich gefreut, dass bei vielen Teilnehmenden mittlerweile „Seminar mit Jürgen“ als Beschreibung reicht – dennoch haben wir uns wieder Ziele gesetzt – es soll um Kultur, Landschaften, Sprachen und nicht zuletzt Essen in verschiedenen Regionen gehen.

Angebote für mehr Teilhabe

Auf der Seite Teilhabe fördern habe ich weitere Angebote zusammengestellt. Ich freue mich auf Ihre Ideen. In meinem Blog zur Inklusion berichte ich über Neuigkeiten und Positionen zu diesem Bereich.

Unser Sozialstaat im Umbau

Die Bundesregierung hat in den letzten Wochen umfangreiche Veränderungen des Sozialstaats vorgeschlagen. In meinen Seminaren und Blogs stelle ich die Reformvorschläge vor.

Größte Reformvorhaben seit Schröder

Es sind die größten und umfangreichsten Reformvorhaben seit der Agenda 2010. Mit ihrem 34-Punkte-Plan und Vorschlägen für Rente, Gesundheit und Pflege hat die Bundesregierung zahlreiche Veränderungen auf den Weg gebracht. Einen Überblick finden Sie in Eintrag in meinem Blog. In meinem Seminar „Reformen des Sozialstaats“ in Backnang ging es um die Grundlagen des Sozialstaats und die Einordnung der Reformvorschläge. Beim Seminar zur Wirtschaftspolitik in Erdmannhausen habe ich die Investitions- und Reformprogramme vorgestellt.

Lob und Kritik

Für die Reformvorschläge gab es Lob, besonders die Vorschläge der Rentenkommission wurden als guter Kompromiss beschrieben. Andere sahen wichtige Impulse und ein Zeichen der Handlungsfähigkeit der Mitte. Aber es hagelte auch Kritik, vor allem an der bereits beschlossenen Gesundheitsreform. In meinen Blogs stelle ich einen Artikel mit dem treffenden Titel „Mit Misstrauen schafft man keine Aufbruchstimmung“ vor. Da von vielen Einsparungen Frauen betroffen sind, geht es in einem weiteren Artikel um die Frage „Was tut die Frauenministerin eigentlich für Frauen?“

Weitere Veränderungen stehen an

Die Umsetzung der Reformen wird dauern, außerdem sind weitere Veränderungen angekündigt. In meinen Seminaren zur Wirtschafts- und Sozialpolitik werde ich diese Entwicklung begleiten. In einem weiteren Seminar geht es um die steigende Ungleichheit. Hierzu stelle ich in meinem Blog ein Interview vor, in dem Thomas Pikkety mehr Umverteilung fordert.

Der Sozialstaat ist wichtig

In einem Punkt sind sich die meisten einig: der Sozialstaat ist wichtig. Mein Seminar endete deshalb auch mit zwei Zitaten von Kanzlern der Vergangenheit. Helmut Kohl betonte, dass sich die Menschlichkeit einer Gesellschaft auch darin zeigt, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht. Helmut Schmidt bezeichnete den Sozialstaat als die größte Errungenschaft des 20. Jahrhundert.

Trumps Politik und die Folgen – neue Vorschläge in meinem Seminarprogramm

In meinen aktualisierten Seminarangeboten habe ich einige Vorschläge für neue Seminare. Donald Trump und die Folgen seiner Politik werden dabei weiterhin prägend sein. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge – und spannende Seminare im zweiten Halbjahr 2026.

Die EU in schwierigen Zeiten

In der Kategorie Staaten und Regionen steht Frankreich im Mittelpunkt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr werden Radikalen von rechts und links gute Chancen eingeräumt. Ein Seminar bei meinen Reisen um die Welt habe ich zum Anlass genommen, Skandinavien – und die laut Umfragen glücklichsten Menschen der Welt – ins Programm aufzunehmen. In der Rubrik Europäische Union ist das Thema „Die EU und die Populisten“ neu. Weiterhin aktuell und von vielen Gruppen gewünscht ist das Thema „Die EU vor der Zerreißprobe“.

Internationale Politik -ein Dämpfer für Trump?

Bei den Zwischenwahlen in den USA könnte Donald Trump einen Dämpfer erhalten – möglicherwiese mit Folgen für die ganze Welt. Als weiteres Thema habe ich in der Rubrik Internationales das Thema BRICS aufgenommen. Die Staatengemeinschaft unter anderem mit China, Indien und Russland wird immer mehr ein ernstzunehmender Konkurrent für den Westen – nicht zuletzt aufgrund der Schwäche des Westens.

Wirtschaft und Soziales im Zeichen der Reformen

Aktuell wird in Deutschland heftig über Reformen gestritten – in Seminaren über die Rente und den Sozialstaat gehe ich auf die Vorschläge ein. Neu im Bereich Wirtschaft ist ein Blick auf die Ökonomin Maja Göpel mit ihren Forderungen „Die Welt neu zu denken“. Neue Brisanz hat das Thema Techgiganten, das ich grundlegend überarbeitet habe.

Schicksalswahlen in Ostdeutschland

In der Rubrik Demokratie und Wahlen blicke ich auf die Wahlen in Ostdeutschland im Herbst. In einem Seminar zur Wahl des Bundespräsidenten Anfang 2027 biete ich einen Blick auf die bisherigen Bundespräsidenten und auf das neue Staatsoberhaupt – möglicherweise erstmals eine Frau. In einem weiteren Seminar geht es um die Rolle von Medien als die vierte Gewalt im Staat.

Was ist schon neutral – und die schönste Nebensache der Welt

Zwei außergewöhnliche Vorschläge habe ich im Bereich Gesellschaft. Im Herbst jährt sich die Regeln der Politischen Bildung zum 50. Mal – der Beutelsbacher Konsens. Ich werde an einem Kongress dabei sein und biete in einem Programm ein Seminar mit der Frage „Was heißt hier schon neutral“. Die Fußball-WM ist bald vorbei, das Spannungsfeld Politik und Staat bleibt aber spannend und damit ein hoffentlich interessanter Vorschlag.

75 Jahre Baden-Württemberg

Baden-Württemberg wird 2027 75 Jahre alt. Grund genug, im Bereich Geschichte auf Geschichten, Land und Leute zu werfen. Weniger erfreulich, aber auch ein wichtiges Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte war der „Deutsche Hebst“ 1977. In einem Seminar geht es um die dramatischen Ereignisse und die Folgen für heute.

Ihre Vorschläge

…sind die besten! Ich hoffe, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist. Die Erfahrung zeigt, dass die besten Ideen von den Gruppen kommen. Ich freue mich deshalb über Ihre Ideen und Vorschläge. Selbstverständlich biete ich alle Themen auch in abgeänderter Version an. Bis zur Sommerpause finden nur noch wenige Seminare statt, ab Herbst freue ich mich dann wieder über spannende Seminare in unruhigen Zeiten!

Sport – die schönste Nebensache der Welt?

Die Fußball-Weltmeisterschaft beschäftigt mich nicht nur als Fußball-Fan, sondern auch bei meiner Arbeit. Entgegen aller Beteuerungen hat Fußball und Sport oft auch mit der Politik zu tun. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf unterschiedliche Aspekte ein.

Sport und Inklusion

Der Limeshof der Nikolauspflege ist eine Einrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene mit zusätzlichen Beeinträchtigungen am grünen Stadtrand von Welzheim. Hier gibt es eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, eine Fördergruppe, unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen sowie den Bereich der Offenen Angebote. Im Rahmen dieser Angebote hatte ich meinen erstes Seminar über Sport und Politik. In der Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmenden Gründe, warum sie Sport treiben: Ausgleich, Gesundheit, aber auch der Spaß mit anderen gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie berichten auch, dass es Menschen mit Behinderung immer noch schwer haben, im Verein Sport zu treiben.

Sport und Politik in meinen Seminaren

Im weiteren Verlauf ging es um Sport und Politik. Anhand von Ereignissen wie den Olympischen Spielen in Berlin zeigte ich auf, dass Herrscher Spiele missbrauchen können. Aber es gibt auch positive Beispiele, wie das Wunder von Bern, als der Sieg mitgeholfen hat, einem ganzen Land Hoffnung zu geben. Beim Sommermärchen 2006 präsentierte sich Deutschland als toller Gastgeber und begeisterte viele Menschen. Auch die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft wird überschattet durch die Politik von Donald Trump und dem fragwürdigen Verhalten von FIFA-Präsident Infantino.

Sport und Politik in meinem Blog

In meinem Blog stelle ich einige interessante Artikel zur Fußball-WM vor. In Willkommen im Abseits steht Gastgeber im Mittelpunkt. Politik spielte schon immer eine Rolle, wie der Artikel Das ganze Leben in 90 Minuten zeigt. Aus der Seele gesprochen hat mir ein Artikel, in dem der Autor betont, dass Fußballer sich politisch äußern können, wenn sie wollen – und es wirklich nicht schlechter machen können als der FIFA Präsident.

Weitere Seminare folgen

Beim nächsten Stammtisch an der Diakonie Stetten werden wir uns auch mit dem Thema beschäftigen, außerdem plane ich es bei meinem Einsatz für das Bildungszentrum Karlsruhe. Das Thema Sport und Politik bleibt auch nach der Fußball-WM aktuell, z.B. durch die Diskussion um die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Ich habe das Thema deshalb in mein neues Seminarprogramm aufgenommen und freue mich auf Ihr Interesse.

Skandinavien – ein Seminar über die glücklichsten Menschen der Welt

Bei einer weiteren Station unserer Reise um die Welt für ATRIO Leonberg ging es um die glücklichsten Menschen. Glaubt man den Umfragen, leben diese in den nördlichen Staaten Europas – Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Das Thema Skandinavien habe ich auch in mein aktualisiertes Seminarprogramm aufgenommen.

Tolle Landschaften, gewöhnungsbedürftiges Essen, schwierige Sprachen

Zu Beginn habe ich die Länder vorgestellt. Aus Island konnte ich eigene Bilder der traumhaften Landschaften präsentieren. Entsetze Blicke gab es bei den Fotos über die Spezialitäten Gammelhai und gekochter Schafskopf.
Unseren nördlichen Nachbarn Dänemark hatten einige Teilnehmende schon besucht: Kopenhagen mit den vielen Fahrrädern und der kleinen Meerjungfrau und Lego waren hier die wichtigsten Themen. Eine Teilnehmerin berichtete mit Begeisterung von ihrem Besuch in Norwegen. Die Polarlichter im Norden und die Fjorde waren ihr besonders in Erinnerung geblieben. Bei Schweden nannten viele ABBA und die aus Deutschland stammende Königin Silvia. Zum Schluss behandelten wir Finnland – dem Land der Tausend Seen und einer Sprache, die sich deutlich von den anderen nördlichen Staaten unterscheidet.

Ein Vorbild für den Rest der Welt?!

Mit einem Video über Geschichte und Besonderheiten endete unser Seminar. Viele Dinge – der Zusammenhalt der Menschen, der gut ausgebaute Sozialstaat – können ein Vorbild für uns und den Rest der Welt sein. Wir haben auch über die Probleme geredet: über die Bedrohung durch Russland und der USA; die Anspruch auf Grönland erheben, obwohl die Insel zu Dänemark gehört.

Die Reise geht weiter

Beim nächsten Mal geht es um ein Lied mit mehr Problemen – die Ukraine. Ein Teilnehmer aus der Ukraine wird dabei auch seine persönlichen Erfahrungen beschreiben. Weitere Informationen zum Konzept der Reise um die Welt finden Sie hier. Eine Beschreibung meines neuen Seminarvorschlag zu Skandinavien finden ich in meinem aktualisierten Seminarangebot.

Der Kampf um Freihandel, Zölle und die Vormachtstellung

Seit seinem Amtsantritt überzieht Donald Trump andere Staaten mit Zöllen bzw. droht mit der Erhöhung. Auch China nutzt seine Macht aus und hält sich nicht immer an die Regeln des Freihandels. Den Kampf um den freien Handel und die Frage, wie Deutschland und Europa darauf reagieren soll, thematisiere ich in meinen Seminaren.

Ist der Freihandel am Ende?

In der letzten Woche hatte ich zwei Seminare, bei denen es um Freihandel und Zölle ging. Beim Seminar zum Freihandel zeige ich anhand der Geschichte auf, dass (mächtige) Staaten immer wieder auf Protektionismus gesetzt haben, um ihre Interessen durchzusetzen. Hier beziehe ich mich auf einen Vortrag, den ich in meinem Blog zur Wirtschaft vorstelle. Mit den Zöllen ging es seit dem 2. Weltkrieg stetig bergab, bis Trump sie zu seinem Lieblingswort erklärt hat. Im Seminar zur Zollpolitik zeige ich auf, warum Trump bisher gescheitert ist.

Die Rivalität zwischen China und den USA

Der Handelskonflikt ist nur ein Aspekt der Rivalität zwischen den USA und China. In meinen Seminaren zur internationalen Politik wird dies thematisiert. Herfried Münkler sieht die Wiederkehr der Imperien, andere sprechen von der internationalen Unordnung. Außerdem biete ich Seminare mit Fokus auf China und die USA kurz vor den Zwischenwahlen.

Die EU vor der Zerreißprobe?

Wenn zwei sich streiten, leidet in diesem Fall der Dritte – die EU und insbesondere Deutschland leiden unter dem Konflikt. Die Europäer sind auf unterschiedliche Weise von beiden Großmächten abhängig und sehen sich auch im Innern Probleme gegenüber – im Seminar „Die EU vor der Zerreißprobe“ gehe ich auf diese Problematik ein. Es gibt auch hoffnungsvolle Signale: Ein selbstbewussteres Auftreten im Handelsstreit, die Abwahl von Viktor Orban oder die Freihandelsabkommen.

Neue Seminarreihen „Stammtisch“ und „Reise um die Welt“

Nach den Veranstaltungen zur Landtagswahl gehen meine Seminare für Menschen mit Behinderungen weiter. In dieser Woche starteten zwei Reihen – die bereits bewährte Reihe „Reise um die Welt“ für ATRIO Leonberg und der Stammtisch für die Diakonie Stetten – beide in Kooperation mit Volkshochschulen.

Politischer Stammtisch – Jetzt reden wir!

Bei diesem neuen Format sollen alle zu Wort kommen. Die Teilnehmenden können über die Themen mitbestimmen, Fragen stellen und mitreden. Ein Thema soll im Mittelpunkt stehen, die Teilnehmenden können aber auch am Abend ihre eigenen Themen einbringen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen der Easy Uni angeboten, einer Kooperation zwischen der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal.

Über den Iran-Krieg reden

Am ersten Abend ging es um den Iran-Krieg. Zunächst habe ich die Vorgeschichte, Hintergründe und wichtige Aspekte des Krieges erklärt. Es ging auch um die Folgen bei uns – die Teilnehmenden befürchten, dass alles immer teurer wird. Mindestens genauso wichtig war mir, über den Krieg zu reden. Die Teilnehmenden berichteten, dass sie die Fernsehberichte belasten. Hier ist es besser, nicht zu viele Nachrichten und Bilder zu schauen.

Viele Ideen für die nächsten Stammtische

Die Teilnehmenden haben schon viele Ideen für unsere nächsten Termine. m Juni soll es passend zur Fußball-Weltmeisterschaft um Sport und Politik gehen, im Herbst dann um die US-Wahlen und Donald Trump. Bei jedem Abend wird aber auch Zeit bleiben, andere Themen zu diskutieren.

Reise um die Welt geht in die nächste Runde

Die Teilnehmenden bei ATRIO dürfen auch mitbestimmen – und haben sich für eine weitere Reise um die Welt entschieden. Die Veranstaltungsreihe wird von der VHS Stuttgart und ATRIO Leonberg organisiert. Schwerpunkt wird dieses Mal die Zuwanderung nach Deutschland. In einem ersten Überblick habe ich aufgezeigt, dass es in Deutschland schon immer Zu- und Abwanderung gegeben haben. Einige Teilnehmenden oder ihre Eltern sind in den vergangenen Jahren zu uns gekommen. Diese Länder werden ebenso wie die genannten Lieblingsurlaubsländer in den folgenden Seminaren im Mittelpunkt stehen.

Teilhabe fördern

Auf meiner Seite Teilhabe fördern finden Sie weitere Vorschläge. Prinzipiell sind aber natürlich alle Themen meiner Seminarangebote in angepasster Form auch für Menschen mit Behinderungen denkbar. Ich freue mich auf Ihre Ideen.

Der Krieg im Iran und die Folgen

Mit der Ankündigung eines zweiwöchigen Waffenstillstands gibt es wieder etwas Hoffnung beim Krieg in Iran, die Situation bleibt aber angespannt. Auf die Angriffe der USA und Israel reagierte der Iran mit Angriffen auf Nachbarstaaten und der Blockade der Straße von Hormus. Der Krieg hat weltweit massive wirtschaftliche Folgen – von der menschlichen Tragödie in den betroffenen Gebieten ganz zu schweigen. In meinen Seminaren und Blogs gehe ich auf die Ereignisse ein.

Der Iran-Krieg in meinen Seminaren

Ich habe ein neues Thema über den Iran-Krieg in der Rubrik Internationale Politik aufgenommen. Bereits vor den Osterferien war der Iran-Krieg Thema meiner Seminare, u.a. bei Seminaren zu den transatlantischen Beziehungen, dem neuen Seminar „Recht des Stärkeren“ und der Rolle der Europäischen Union. Das Thema wird auch bei den anstehenden Seminaren und einem Stammtisch für die Diakonie Stetten wird das Thema zur Sprache kommen.

Der Iran-Krieg in meinen Blogs

Um den Iran-Krieg geht es auch in einigen Beiträgen meiner Blogs.
In Politik verstehen im März stelle ich ein Pro und Contra zum Vorgehen vor. Ein weiterer Artikel fordert eindeutig „Merz gehört an die Seite des Völkerrechts. Außerdem präsentiere ich ein Video, in dem das Völkerrecht erklärt wird. Aktuell habe ich noch einen Beitrag über zwei Analysen zum Waffenstillstand hinzugefügt. In Wirtschaft verstehen geht es um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. In einem Artikel wird zurecht gefragt: Wie wär’s mit Energiesparen? In meinem Blog zu Europa beschreibe ich die veränderte Rolle der EU im Iran-Krieg -vom Vermittler zum Zuschauer.