Zeitwende – der Ukraine-Krieg als Schwerpunkt des neuen Programms

Der Ukraine-Krieg ist ein Schwerpunkt meines Programms für das 2. Halbjahr 2022. Unter der Rubrik „Zeitenwende“ habe ich dazu einige neue Seminare im Angebot. Die Entwicklungen haben Einfluss auf fast alle Themen, die ich anbiete.

Zeitenwende – der Ukraine-Krieg und die Folgen

In einer neuen Reihe Zeitenwende betrachte ich die Folgen des Ukraine-Kriegs für unterschiedliche Aspekte – die Europäische Union, die internationale Politik, die Wirtschaft, unsere Gesellschaft und Geschichte mit einem Vergleich zu anderen Epochenbrüchen. Darüber hinaus verändert das Thema auch viele Seminare grundlegend.

Ein Blick auf verschiedene Staaten

Irland habe ich als neues Land in der Rubrik Staaten und Regionen im Fokus aufgenommen. Die bewährten Seminare zu anderen Staaten werden fortlaufend aktualisiert, u.a. Frankreich nach und Italien vor der Wahl.
In der Rubrik Internationale Politik ist die USA vor (bzw. ab November nach) der Kongresswahl im Fokus – ist Joe Biden bereits am Ende? Eng verbunden mit dem Thema USA ist das neue Seminare zu Populismus weltweit.

Sorgen um unser Geld

Im neuen Seminar EU und das Geld geht es um die Rettungspakete und die Geldpolitik der Europäische Zentralbank. Diese stehen auch im Mittelpunkt der überarbeiteten Themen „Unser Geld“ und „Globalisierung“ im der Rubrik Wirtschaft. Die Inflation hat auch enorme Folgen für die Gesellschaft – die Sorgen und die Unzufriedenheit wachsen.

Zweifel an der Demokratie

Dennoch hat mich eine Zahl erschreckt, die bereits vor dem Ukraine-Krieg ermittelt wurde: ein Drittel der Deutschen hält Deutschland für eine Scheindemokratie – Grund genug im Bereich Demokratie und Wahlen ein Seminar anzubieten.
Um die Probleme in unserer Gesellschaft geht es auch in der Rubrik Gesellschaft. Wieder und aktualisiert aufgenommen habe ich hier ein Seminar über die mächtige Idee der Nation.

Zeitenwenden damals und heute

Bereits in den letzten Jahrzehnten wurde immer wieder von Zeitenwenden oder Epochenbrüchen gesprochen. In einem neuen Seminar der Rubrik Geschichte geht es um Unterschiede und Ähnlichkeiten.

Aktuelle Politik

Bereits in den letzten Jahrzehnten wurde immer wieder von Zeitenwenden oder Epochenbrüchen gesprochen. In einem neuen Seminar der Rubrik Geschichte geht es um Unterschiede und Ähnlichkeiten. Mit vielen Bildungswerkstätten und Akademien vereinbare ich als Thema „Aktuelle Politik“ – so können wir die Themen auch kurzfristig festlegen. Außerdem freue ich mich immer über Vorschläge der Teilnehmenden, denn die sind meistens die besten!
Ich freue mich auf spannende Seminare im zweiten Halbjahr.

Die Tragödie in Afghanistan – schon vergessen?

In einem Seminar für eine Bildungswerkstatt der Schiller-VHS Ludwigsburg ging es um die Tragödie in Afghanistan – und das geringe Interesse, das dieses Thema mittlerweile in der öffentlichen Wahrnehmung hat.

Jahrzehntelanger Krieg

Afghanistans Geschichte ist durch Kriege geprägt – und das Scheitern von Großmächten. Noch vor der Unabhängigkeit scheiterten die Briten, in den 1980er Jahren schaffte es dann die Sowjetunion nicht, das Land dauerhaft zu befrieden. Es folgte die Machtübernahme der Taliban und nach dem 11. September 2001 der fast 20jährige Versuch westlicher Mächte, Afghanistan in eine bessere Zukunft zu führen.

Gründe für das Scheitern des Westens

Intensiv diskutiert wurde, warum die Taliban im letzten Jahr wieder die Macht übernehmen konnte. Zu nennen sind hier die korrupte Zentralregierung, Fehler des Westens bei Zielsetzung und Durchführung der Mission und krasse Fehleinschätzungen über die Fähigkeiten der Taliban. Besonders spannend war dabei, dass eine Teilnehmerin ihre Erlebnisse als Entwicklungshelferin einbrachte.

Afghanistan – schon kein Thema mehr?

Beim Blick auf die Zukunft stellte ich einen Artikel von Navid Kermani vor, der beklagt, dass Afghanistan kein Thema mehr ist. Er sieht ein weites Feld zwischen Nichtstun und Krieg führen – nämlich Politik. Auch die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass trotz der katastrophalen Politik der Taliban humanitäre Hilfe aufrecht erhalten werden muss.

Der Mut der Frauen von Kabul

Weniger überzeugt waren die Teilnehmer*innen von der Hoffnung, die Tobias Matern in der Süddeutschen Zeitung zum Ausdruck brachte: Der Mut der Frauen von Kabul. Haben 20 Jahre Frauenrechte, Schule und erste Schritte zur Selbstermächtigung etwas verändert? Zweifel bleiben, aber auch ein wenig Hoffnung.

Wichtiges Thema in meinen Seminaren und meinen Blogs

Es war ein schwieriges und trauriges Thema, aber es zeigte die Besonderheit der Bildungswerkstätten: eine offene und gute Diskussion, bei der sich alle einbringen können.
Auch wenn Afghanistan angesichts des Ukraine-Kriegs und anderer Ereignisse fast in Vergessenheit geraten ist, behandele ich es in verschiedenen Themen meines Bereichs Internationale Politik. In meinem Blog Politik verstehen habe ich einige Artikel verfasst, unter über den Artikel von Tobias Matern.

Der Westen als Wertegemeinschaft?

Der Historiker Heinrich August Winkler prägte die Definition, dass der „Westen“ kein geographischer Begriff, sondern die Beschreibung einer Wertegemeinschaft ist. Durch Donald Trump und das Scheitern in Afghanistan hat diese Gemeinschaft bittere Rückschläge erlitten. In meinen Seminaren und Blogs geht es um die Folgen des Ukraine-Krieg für den Westen.

Der Westen als Vorbild für die Welt?

In einer Bildungswerkstatt hatte ich zum ersten Mal mein neues Seminar „Der Westen als Vorbild für die Welt“. Dabei geht um die Frage, ob der Westen überhaupt noch Vorbildfunktion und Anziehungskraft hat? Welche Veränderungen ergeben sich durch den Ukraine-Krieg.

Der Krieg in der Ukraine

Der Ukraine-Krieg ist das wichtigste Thema meiner letzten und auch nächsten Seminare ist der Krieg in der Ukraine. Ein Seminar über den Ukraine-Krieg biete ich nun auch für meine Zielgruppe Menschen mit Behinderung. Dargestellt werden dabei Ursachen, Verlauf und die Folgen des Krieges.

Westliche Staaten im Fokus

Der Ukraine-Krieg stand auch bei meinem Seminar über die französische Präsidentschaftswahl im Mittelpunkt. Doch anders als vermutet schafften mit Marine Le Pen und Mechalon rechte und linke Gegner von Präsident Macron gute Ergebnisse im ersten Wahlgang. Durch ihre Nähe zu Putin schienen beide fast schon abgeschrieben. Es wird spannend, denn ein Wahlsieg Le Pens hätte nicht nur für Frankreich weitreichende Folgen. In weiteren Seminare über westliche Staaten behandele ich den nächsten Wochen Italien und die USA.

Blogartikel über den Westen

In meinem Blog zu den Krisen Europas geht es in einigen Beiträgen um den Westen, u.a. dem Mythos Westen, der Frage, ob Putin den Westen stärkt. Außerdem stelle ich Artikel von Andreas Reckwitz und Dirk Kurbjuweit vor.

Krieg in Europa

„Wir sind in einer anderen Welt aufgewacht“. Außenministerin Annalena Baerbock hat es auf den Punkt gebracht, nachdem Russland die Ukraine überfallen hat. Auch für mich war und ist es ein Schock und immer noch schwer zu verstehen.

Bisherige Seminare über Russland

Bereits in den letzten Wochen hatte ich einige Seminare zu dem Thema. Dabei war mir wichtig die russische Seite zu betrachten, so die nachvollziehbare Sorge um die Osterweiterung der NATO. Zweifellos ist auch der Westen mitverantwortlich für Unstimmigkeiten, den gewaltsamen Einmarsch im der Ukraine lässt sich aber durch nichts rechtfertigen.

Weitreichende Folgen des Krieges

Schon jetzt hat der Krieg furchtbare Folgen für die Menschen in der Ukraine. Es gab Tote und Verletzte, Hunderttausende sind auf der Flucht. Auch für uns wird der Krieg Folgen haben – von noch weiter steigenden Energiepreisen bis zur Frage, wie man zukünftig mit Russland umgeht.

Schwerpunkt im kommenden Semester

Das Thema wird auch das im März beginnende Semester dominieren. Bei aller Emotionalität wird es beim Seminare „Russland und die EU“ darum gehen, Grundlagen und Lösungsmöglichkeiten des Konflikts aufzuzeigen. Auch bei andere Seminaren wird der Konflikt eine Rolle spielen, u.a. beim neuen Themea „Der Westen als Vorbild für die Welt“? Darüber hinaus behandele ich das Thema auf Wunsch der Teilnehmer*innen natürlich auch unabhängig vom gewählten Thema.

Meinungen und Informationen in meinen Blogs

Das Thema bestimmt auch meine Blogs. In Europa in der Krise und Politik verstehen finden Sie Informationen und Positionen zu den verschiedenen Aspekten des Konflikts.

China – Partner und Rivale der EU

Es ist das am meisten nachgefragte Seminar in meinem Themenschwerpunkt Staaten im Fokus – China. Thematisiert wird die Entwicklung Chinas und das Verhältnis zur Europäischen Union.

Auf dem Weg zur Nummer 1

Der Aufstieg ist atemberaubend. Innerhalb von Jahrzehnten hat sich China von Armenhaus zu einem der wirtschaftsstärksten Länder entwickelt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die USA als stärkste Wirtschaftsmacht ablöst und auch politisch und militärisch steigt der Einfluss. Nicht erfüllt hat sich die Hoffnung, dass mit dem Handel auch Wandel einhergeht.

Partner und Rivale der EU

Die Europäische Union hoffte lange auf diesen „Wandel durch Handel“. Heute sieht die EU als einen „systemischen Rivalen, der alternative Regierungsmodelle befördert“. Dennoch bleibt China für EU und vor allem für Deutschland ein wichtiger Handelspartner, auf den man kaum verzichten kann. Intensiv diskutiert wurde deshalb, wie wir unsere Werte verteidigen können, aber China als Partner nicht verlieren.

Staaten und Regionen im Fokus

Die Rubrik „Staaten und Regionen im Fokus“ bietet noch weitere interessante Seminarthemen, wie z.B.: Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen, der Wandel von Italien vom Sorgenkind zum Musterland und die besorgniserregende Entwicklung in einigen osteuropäischen Staaten.

Informationen und Positionen – Blogs zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die seminarfreie Zeit habe ich genutzt, meine Blogs zu erweitern und zu überarbeiten. Unter dem Motto „Informationen und Positionen“ informiere ich über interessante Berichte.

Blogs zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Zu meinen Schwerpunktthemen habe ich Blogs erstellt, in denen ich auf aktuelle Themen in diesen Bereichen eingehe. Außerdem verweise ich auf Einträge aus meinen Blogs zu aktuellen Ereignissen.
In Politik verstehen finden Sie aktuell Beiträge zu der Tragödie in Afghanistan.
Um aktuelle wirtschaftliche und soziale Themen geht es in Wirtschaft verstehen.
Gesellschaftliche Entwicklungen – nicht nur rund um Corona – behandele ich in Gesellschaft verstehen.

Politische Bildung für Menschen mit Behinderungen

Ein besonderes wichtiges Anliegen sind mir Menschen mit Behinderungen. Dazu habe ich den Blog Inklusive politische Bildung, in dem ich über aktuelle Themen berichte. Im August geht es um einen ZEIT-Artikel über behinderte Menschen an der Hochschule und die Paralympics.

Blogs zu aktuellen Themen

Die Europäische Union kommt aus den Krisen nicht heraus. Deshalb bleibt der Blog Europa in der Krise wohl noch lange aktuell. Im August ging es um das Demokratiedefizit, die Klimakrise, die internationale Mindestbesteuerung und den digitale Euro.

Auch die Corona-Krise beschäftigt uns wohl noch eine Weile. Im Blog über die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen geht es in diesem Monat um die Kosten der Pandemie und Anreize für eine Impfung.

Die Bundestagswahl 2021 – mitmischen und mitmachen

Meine Seminare zur Bundestagswahl begleite ich durch einen Blog. Hier finden Sie Informationen vor allem für meine Zielgruppe Menschen mit Behinderungen – ein Blick lohnt sich aber für alle Interessierte. Im August geht es vor allem um Informationen verschiedener Organisationen zur Wahl.

Seminare

Natürlich biete ich auch weiterhin Seminare zu diesen Themen. Vorschläge finden Sie in meiner Seminarliste.

Die Tragödie in Afghanistan

Es war ein Schock für die Welt, aber vor allem für viele Menschen in Afghanistan. Innerhalb weniger Tage überrannten die Taliban Afghanistan und übernahmen die Macht. Fast 20 Jahre nach dem 11. September und der anschließenden Intervention westlicher Staaten ist das Vorhaben, Stabilität und Demokratie nach Afghanistan zu bringen, krachend gescheitert.

Blogeinträge „Die Tragödie in Afghanistan“

In meinem neuen Blog Politik verstehen habe ich einige Einträge zu den Ereignissen erfasst. Darin geht es um Berichte und Analysen zum Konflikt und den möglichen Folgen. In einem Beitrag über das Versagen des Westens geht es auch um einen Bericht auf ARTE, in dem verzweifelte Ortkräfte auf Unterstützung der Deutschen hoffen – oft vergebens. In den nächsten Tagen werden noch weitere Einträge folgen.

Ergänzung und Erweiterung meiner Seminarthemen

Natürlich wird das Thema auch Einfluss auf meine Seminare im Bereich Internationale Politik haben. Der amerikanische Präsident Joe Biden ist in der Kritik und auch die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Westens haben einen Dämpfer bekommen. Ich habe auch ein neues Seminar zu Afghanistan aufgenommen. In der Rubrik Europäische Union wird das Thema als in weiteres Zeichen für die Uneinigkeit in der Asyl- und Außenpolitik behandelt.

Driftet die EU (wieder) auseinander?

Bei zwei Seminaren für Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg ging um die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Osterweiterung. Zwischen 2004 und 2013 sind 13 mittel- und osteuropäischen Staaten der EU beigetreten.

Polen und Ungarn bauen den Rechtsstaat ab

Die schlimmste Entwicklung nehmen derzeit Polen und Ungarn. Mit den systematischen Angriffen auf Justiz, Medien und die Opposition untergraben sie die Grundlagen, auf denen die EU basiert. Mit den Gesetzentwürfen gegen sexuelle Minderheiten haben die Maßnahmen einen traurigen Höhepunkt erreicht. Endlich reagieren auch EU-Kommission und andere EU-Staaten und stellen sich dem entgegen.

Wirtschaftlicher Aufschwung in vielen Ländern

Beim Seminar ging es aber auch um positive Aspekte: Einige Beitrittsländer sind wirtschaftlich gut vorangekommen, z.B. das digitale Wunderland Estland, von dessen Fortschritte bei der Digitalisierung Deutschland nur träumen kann. Aber auch hier ist ein Blick auf die Probleme wichtig. Rumänien kommt nicht voran, die massive Abwanderung vor allem junger Menschen trägt dazu bei.

EU Bürger*innen zweiter Klasse?

Die schrumpfende Bevölkerung ist auch ein gesellschaftliches Problem und Grund für die Unzufriedenheit. Viele Erwartungen wurden nicht erfüllt, an vielen Menschen ist der erhoffte Aufschwung vorbei gegangen. Diese Unzufriedenheit machen sich Populisten zunutze und konnte in Abgrenzung zum Westen Stimmen gewinnen.

Gemeinsam die Spaltung überwinden

Alles in allem überwiegen die Vorteile der Osterweiterung – letztlich gab es keine ernsthafte Alternative. Die Europäische Union ist zumindest wirtschaftlich ein Machtfaktor weltweit. Zur Überwindung der Spaltung sind alle Seiten aufgerufen – es gibt kein Grund für westliche Arroganz. Oppositionsbewegungen in Ungarn und Polen machen auch Hoffnung auf einen Wandel.

Staaten und Regionen im Fokus

In meiner Rubrik Staaten und Regionen im Fokus gibt es noch weitere Länder, deren Verhältnis zur EU aufzeigt und analysiert wird. Mit dem systematischen Abbau von Grundrechten habe ich mich auch schon mehrfach in meinem Blog Europa in der Krise beschäftigt.

Neue Angebote – Bundestagswahl im Fokus

Mein aktualisiertes Programm ist nun online. Die Bundestagswahl und die Themen der Wahl sind die Schwerpunkte meiner Arbeit, aber auch in meinen anderen Themenbereichen biete ich neue Themen. Gerne passe ich die Themen, Dauer und die Gestaltung auf Ihre Bedürfnisse an. Ich biete die Seminare auch online oder als Seminarreihen an.

Wer wird Nachfolger*in von Angela Merkel?

Meine Angebote vor der Bundestagswahl finden Sie hier. Das Thema bleibt natürlich auch nach der Wahl am 26. September aktuell. Unter dem Titel „Deutschland nach der Wahl“ geht es um die Themen und Personen der neuen Regierung.

Joe Biden verändert die USA und die Welt

In hohem Tempo hat der neue amerikanische Präsident hat national und international Veränderungen angestoßen. Diese stehen im Mittelpunkt eines neuen Seminars im Bereich internationale Politik. Die Veränderungen betreffen auch Themen in den Bereichen Wirtschaft und Europäische Union – hier habe ich das Thema „Transatlantische Beziehungen“ angepasst.

Probleme unserer Gesellschaft – aber früher war nicht alles besser!

Die Rückmeldungen der Online-Themenwerkstatt haben mich auf ein neues Thema im Bereich Gesellschaft gebracht: (Wie) kann das deutsche Bildungssystem besser werden? Bereits bestehende Angebot zu gesellschaftlichen Themen werden fortlaufend aktualisiert. Dies gilt natürlich auch für die Corona-Krise: Hier können Sie wählen zwischen einem Überblick und politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen. Trotz aller Probleme – früher war nicht alles besser! Dieses Thema habe ich im Bereich Geschichte neu aufgenommen.

Die Europäische Union in der Corona-Krise

Endlich wieder Präsenzseminare! Ein Seminar für die Bildungswerkstatt Bietigheim der Schiller-VHS Ludwigsburg war mein erstes Präsenzseminar in diesem Jahr– natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln. Auch beim Thema ging es um Corona: Wie kommt die Europäische Union durch die Corona-Krise?

Solidarität nach holprigem Start

Am Anfang schaute jedes Land nach sich, Italien fühlte sich von den Partnern im Stich gelassen. Dies änderte sich aber, ein umfassendes Rettungsprogramm soll die am meisten betroffenen Staaten unterstützen und auch Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Digitalisierung voranbringen. Erstmals nimmt die EU dafür Kredite auf – ein Thema, das intensive Diskussionen auslöste.

Die Impfstrategie – doch nicht so schlecht?

Intensiv diskutiert wurde auch über die Impfstrategie der EU. Anfang des Jahres gab es heftige Kritik, da die EU-Staaten beim Impfen weit hinter anderen Ländern lagen. Auch hier war mir eine ausgewogene Darstellung wichtig: Die Staaten sind für die Durchführung der Impfkampagnen verantwortlich und damit auch für die meisten Fehler verantwortlich. Außerdem hat die EU im Bereich Gesundheit und Forschung zahlreiche Aktivitäten angestoßen, um zukünftige Krisen besser zu meistern.

Mehr Zusammenarbeit oder Auseinanderbrechen?

Laut Meinungsumfragen hat das Vertrauen der Bürger*innen in die EU weiter nachgelassen und mehr nationale Eigenständigkeit fordern. Andere fordern das Gegenteil – (noch) mehr Zusammenarbeit, da Nationalstaaten solche Krisen nicht alleine bewältigen können.

Corona- und EU-Krisen bleiben aktuell

Sicher ist, dass uns beide Krisen noch lange beschäftigen werden. Dies zeigt sich auch in meinem überarbeiteten Programm: In der Rubrik Folgen der Corona-Krise werden die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen behandelt, in Europäische Union geht es um unterschiedlichen Politikfelder und Aspekte der EU.