Einfach wählen gehen – Seminare zur Kommunal- und Europawahl 2019

Ein erfreulich großes Interesse hatten meine beiden ersten Seminare zur Kommunal- und Europawahl in leichter Sprache in Waiblingen und Backnang

Seminare in Waiblingen und Backnang

Das Seminar für die Remstal Werkstatt der Diakonie Stetten fand im Rahmen des Fortbildungsprogramm und dauerte einen Vormittag. Für die Backnanger Werkstätten der Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege Winnenden wurde extra der Speisesaal geräumt, damit die über 40 Teilnehmer/innen Platz hatten. Auch nach den einstündigen Seminaren hatten noch einige Teilnehmer/innen Fragen.

Kommunalpolitik – Politik vor der Haustüre

Nach einer Einführung über Wahlen ging es um die Kommunalpolitik. Es beginnt morgens mit dem Aufstehen – die Kommune ist verantwortlich, dass das Licht angeht, das Wasser aus dem Wasserhahn kommt, Busse fahren. Ein großer Teil der „staatlichen Handlungen“ geht von den Kommunen aus, deshalb ist mitmachen und mitmischen besonders wichtig.

Das Wahlsystem – kompliziert, aber wählerfreundlich

Einige Teilnehmer/innen haben gestöhnt. Es sind bis zur fünf Wahlen: Ortschafts-, Gemeinderat-, Kreisrat, Regionalversammlung, Europaparlament. Dazu ist die Sache mit häufeln (kumulieren) und mischen (panaschieren) auch noch ziemlich kompliziert.
Aber mitmachen ist wichtig: „Weil sonst andere für uns bestimmen“, „weil es unser Recht ist“ waren Gründe, die die Teilnehmer/innen nannten. Außerdem: man darf sich helfen lassen und eine halbe Stunde für die Demokratie kann man schon mal investieren.

Kommunalwahlen im Seminarprogramm

Einige Bildungswerkstätten haben sich für das Thema entschieden. Hier geht es dann vertieft um die Rolle der Kommunen, aktuelle Herausforderungen und Zukunftsaussichten. Weitere Angebote aus dem Bereich Demokratie und Wahlen finden Sie hier.

Die Krisen und die Zukunft der Europäischen Union

In zwei Vorträgen von Jürgen Lutz ging es um die Flüchtlingskrise, den Brexit und Vorschläge für die Zukunft der EU

Wohin steuert die EU?

Über 30 Interessierte sind der Einladung der Arbeiterwohlfahrt Bietigheim-Bissingen gefolgt und sind zu meinem Vortrag über die Zukunft der EU gekommen.
Nach einem Überblick über die Krisen und Vorschläge zur Zukunft der EU stand der Brexit im Mittelpunkt. Hierzu gab es auch zahlreichen Fragen der Teilnehmer/innen.
Trotz des derzeitigen Chaos bleibt die Hoffnung auf ein Abkommen, das die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien regelt. Dieses könnte auch ein Modell für andere Länder sein, z.B. die Ukraine oder die Türkei. In der Bietigheimer Zeitung ist ein Bericht zu dieser Veranstaltung erschienen.

Europa und die Flüchtlinge

Der letzte Vortrag der Reihe Politik.Live für die Schiller-VHS Ludwigsburg hatte den Titel „Europa und die Flüchtlinge -Herausforderung für Europas Grenzen und die Politik“.
Nach einem Überblick über Fluchtursachen und die Verteilung der Flüchtlinge weltweit stand die europäische Asylpolitik im Fokus. Trotz zahlreicher Bemühungen ist die EU noch weit von einer gemeinsamen und solidarischen Asylpolitik entfernt.

Seminarschwerpunkt Europa

Auch bei den Bildungswerkstätten und Akademien der Volkshochschulen Ludwigsburg, Backnang und Unterland stößt das Thema Europa derzeit auf großes Interesse. Mit dem Brexit, dem Handelskonflikt mit den USA und den Europawahlen gibt es auch viel Diskussionsstoff. Hier finden Sie weitere Informationen zu meinen Themenschwerpunkten Die Zukunft der EU und Europäische Staaten im Fokus.

Klimawandel – Was ist das und was können wir dagegen tun?

Bei einem Seminar der Remstal Werkstätten ging es um das Thema Klimawandel: Interessierte Teilnehmer/innen, engagierte Diskussionen und viele Ideen, was wir selber tun können.

Woher kommt der Klimawandel?

Im ersten Teil ging es um die Grundlagen: Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima, was ist der Treibhauseffekt, warum können Kohlendioxid und Methan gefährlich für das Klima sein? Die Folgen des Klimawandels spüren wir alle: Die letzten vier Jahre waren die heißesten seit der Beginn der Wetteraufzeichnung.

Was kann der Staat tun? Was können wir tun?

Die Fahrverbote für Dieselautos in Stuttgart wurden heiß diskutiert als es um die Rolle des Staates ging.  Viele Ideen hatten die Teilnehmer/innen bei der Frage, was wir selber tun können: Weniger Sachen wegwerfen, lokale Produkte kaufen, ab und zu auf Fleisch verzichten, nur das kaufen, was man wirklich braucht, Licht ausmachen, wenn man den Raum verlässt… Alles kleine Dinge, die unseren Lebensstil nicht einschränken und trotzdem helfen können.

Besuch in der Wilhelma und Infoplakate

Zur Seminarreihe gehörte auch noch ein Besuch in der Wilhelma mit Regenwaldhaus und weiteren Erklärungen zum Klimawandel. An einem weiteren Tag wurden Infoplakate gestaltet – damit profierten auch andere Mitarbeiter/innen von den Informationen, die bei der
Toll finde ich auch, dass einige Teilnehmer/innen beim Thema dabei bleiben und genauer schauen wollen, wo und wie an der Diakonie Stetten etwas für den Klimaschutz getan werden kann.

Die Hüterin des Euros und die Ursprünge der deutschen Demokratie

Bei einer Studienfahrt der VHS Backnang nach Frankfurt besuchten die Teilnehmer/innen die Europäische Zentralbank und die historische Altstadt.

Die Europäische Zentralbank – die Hüterin des Euro

Der erste Termin des Tages führte die Gruppe zur Europäischen Zentralbank. Schon von weitem sind die eindrucksvollen Zwillingstürme und die historische Markthalle zu sehen, in der die Europäische Zentralbank seit November 2014 residiert. Ein stabiler Euro und Preisstabilität im Euroraum – dies sind die wichtigsten Ziele der Europäischen Zentralbank. Nach dem Vortrag wurden die Maßnahmen, vor allem die Niedrigzinspolitik, kritisch diskutiert.

Mehr als Hochhäuser und Banken – Frankfurts Innenstadt

Nach einer Mittagspause folgte eine historische Stadtführung durch die Frankfurter Innenstadt. Besonders beeindruckend war die „Neue Altstadt“, die in den letzten Jahren wiederaufgebaut wurde. Aufgrund der Kälte waren die Teilnehmer/innen froh, dass ein großer Teil der Führung in der Paulskirche stattfand. Heute ein Museum, war die Paulskirche der Ort, an dem 1848 Parlamentarier eine Verfassung erarbeitet. Auch wenn die Revolution damals scheiterte, gingen einige Ideen in das Grundgesetz ein.

Trotz der Kälte was es für alle Teilnehmer/innen ein interessanter Ausflug. Gerne konzipiere ich auch für Sie eine Studienfahrt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Seminare: Wahlen, die Welt in unruhigen Zeiten, Staaten im Fokus und die Zukunft des Sozialsystems

Die Kommentatoren sind sich einig: 2018 war ein unruhiges Jahr und 2019 wird wohl nicht besser. In jedem Fall gibt es genügend Stoff für Diskussionen. Mein aktualisiertes Seminarangebot bezieht sich bei den Bildungswerkstätten und Akademien bereits auf die Planung des 2. Halbjahrs 2019, gerne können Sie diese Themen aber sofort wählen.

Weltweite Unsicherheit als prägendes Phänomen

„Die Welt in Unordnung“ ist weiterhin ein bestimmendes Thema im Bereich Internationales. Donald Trumps Politik hat weitreichende Folgen für die internationale Zusammenarbeit. Da sich bereits erste Kandidat/innen in Stellung bringen, wird auch das Thema „US-Präsidentschaftswahl 2020“ relevant, da sich bereits erste Kandidat/innen in Stellung bringen. Mit Deutschland als nicht-ständigem Mitglied im UN-Sicherheitsrat verspricht auch das Thema „Vereinte Nationen“ spannend zu werden.

Die Europäische Union in unruhigen Zeiten

Unruhige Zeiten durchläuft auch die Europäische Union – wie geht es weiter mit dem Brexit, dem Euro und nicht zuletzt der Flüchtlingskrise? Im Schwerpunt Zukunft der EU geht es auch um die Europawahl am 26. Mai, in dessen Folge es dann auch eine neue Kommission und einen neuen Ratspräsidenten geben wird.

Neuer Schwerpunkt „Staaten im Fokus“

In einer neuen Reihe stehen einzelne Staaten im Mittelpunkt: Welche Themen bestimmen die Innen- und Außenpolitik? In welchem Verhältnis stehen die Staaten zur Europäischen Union? Im Angebot sind Großbritannien, Irland, Frankreich, Russland, Griechenland, Türkei und Italien – auf Wunsch kann ich auch andere Länder anbieten oder Länder bei einem Seminar verbinden.

Europa- und Kommunalwahlen und Demokratie

Am 26. Mai 2019 finden in Baden-Württemberg auch Kommunalwahlen statt. Der Blick auf die Politik vor der Haustüre ist für die Teilhabe meiner Zielgruppe Menschen mit Behinderungen ebenso relevant wie für den Bereich Demokratie und Wahlen. Dort habe ich anlässlich der Weimarer Verfassung auch das Thema „100 Jahre Demokratie in Deutschland“ aufgenommen.

Zukunft des Sozialsystems und der Gesellschaft

Im Themenbereich Wirtschafts- und Sozialpolitik bleibt das Thema Strafzölle aktuell. Neu hinzu kommt die Frage, ob wir uns unseren Sozialstaat noch leisten können. Demographischer Wandel. Der gesellschaftliche Wandel geht über die Demographie hinaus – „Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft?“ ist deshalb die Frage im neuen Seminar im Bereich Gesellschaft.

Ich freue mich auf viele spannende Seminare im neuen Jahr. Allen Teilnehmer/innen und Partner/innen wünsche ich ein friedliches und gutes neue Jahr.

EU-Krisen, Handelskonflikte und die Förderung der Teilhabe

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Für meine Partner/innen habe ich 150 Veranstaltungen zu unterschiedlichen politischen Themen durchgeführt.

Seminare für Volkhochschulen

Ein Seminar über das bedingungslose Grundeinkommen für die Bildungswerkstatt Freiberg war am Dienstag meine letzte Veranstaltung in diesem Jahr. Seminare für die Bildungswerkstätten der Volkshochschulen Ludwigsburg und Backnang, die Akademien der VHS Unterland und die Akademie 50+ des Kolping Bildungswerks waren auch dieses Jahr Schwerpunkte meiner Arbeit. Für Volkshochschulen habe ich auch einige Vorträge gehalten und eine Vernissage eröffnet.

Junge Erwachsene für Politik begeistern

Ein Highlight für meine Zielgruppe junge Erwachsene war ein einwöchiges Seminar für das Bildungszentrum Karlsruhe im Januar, an dem Bundesfreiwillige aus vier Ländern teilgenommen haben. Weitere Seminare für Schüler/innen und Studierende habe ich für die Burg Liebenzell und die Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Politische Teilhabe fördern

Bei den Seminaren an der Diakonie Stetten, der Paulinenpflege und der Stadt Karlsruhe standen Demokratie und Mitbestimmung im Mittelpunkt. Für die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Unterstützung von Fachkräften und Multilpliator/innen besonders wichtig. Sehr gefreut habe ich mich deshalb über ein Seminar für Sonderpädagog/innen für die Landeszentrale für politische Bildung.

Die Welt in unsicheren Zeiten

Thematisch waren bei meinen Seminaren – wie in der Politik – die vielen internationalen Krisen bestimmend: die weiterhin schwelenden Krisen der EU, die Handelskonflikte und ein US-Präsident, der mit seiner Politik für Verwirrung und Unsicherheit sorgt. Diese Themen werden auch 2019 aktuell sein.

Ein herzliches Dankeschön an alle Partner/innen sowie den Teilnehmer/innen meiner Seminare. Ich wünsche allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Politik für alle – Demokratie bedeutet mitbestimmen

Was bedeutet Demokratie? Wer macht die Politik? Welche Möglichkeiten gibt es mitzubestimmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am 3. Dezember – dem Internationalen Tag der Behinderten – rund 20 Werkstatträte und Frauenbeauftragte der Hagsfelder Werkstätten. Sie waren der Einladung der Karlsruher Behindertenbeauftragten ins Karlsruher Rathaus gefolgt.

Engagierte Kämpfer/innen für die Interessen anderer

Bereits die Vorstellungsrunde zeigte wie wichtig Demokratie im Alltag ist: Die Werkstatträte und Frauenbeauftragten berichteten, wie sie sich mit viel Engagement für die Interesse ihrer Kolleg/innen einsetzen. Ihre Beispiele zeigten auch, dass manchmal viel Geduld notwendig ist, aber auch manche Wünsche nicht umgesetzt werden können.

Demokratie als Herrschaft des Volkes

Ebenso engagiert beteiligten sich die Teilnehmer/innen bei der Diskussion über die Bedeutung von Demokratie: Mitbestimmung, Meinungsfreiheit und Interessen wahrnehmen waren einige der genannten Punkten. Die Teilnehmer/innen selbst sind gute Beispiele, dass Demokratie auf engagierte Bürger/innen bauen kann und muss.

Kommunalwahl als Möglichkeit zum mitbestimmen

Bei der Vorstellung unterschiedlicher politischer Ebene lag der Schwerpunkt auf der kommunalen Ebene, denn hier haben die Bürger/innen am 26. Mai 2019 die Möglichkeit Einfluss darauf zu nehmen, was vor der Haustüre geschieht. Die Teilnehmer/innen sammelten einige Ideen, wie bereits im Vorfeld der Wahlen Einfluss genommen werden kann. Vereinbart wurde, Kandidat/innen einzuladen und dabei Probleme wie den öffentlichen Nahverkehr zu thematisieren.

Ansteckende Begeisterung fürs mitmischen

Es war toll zu sehen, wie engagiert die Teilnehmer/innen nicht nur im Seminar waren, sondern sich auch im Alltag für andere Menschen einsetzen. Die Begeisterung fürs mitmachen und mitmischen werden sie auch in ihren Betrieben  weitertragen– so funktioniert Demokratie!
Auf den Seite Teilhabe fördern finden Sie meine Angebote für Menschen mit Behinderungen – ich freue mich auf Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre Mail.

Alles dreht sich ums Geld

Bitcoin, Europäische Zentralbank und neue Sorgen um den Euro – in einigen meiner Seminare geht es um das Thema Geld.

Vom Bitcoin zur Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank

Bei einem langen Abend der VHS Backnang ging es um verschiedene Aspekte: die Bedeutung des Geldes, die Verschuldungskrise hin zur Politik der Europäische Zentralbank. Auch einige Bildungswerkstätten haben sich dieses Thema gewünscht. Wie in allen Seminaren lege ich großen Wert auf eine ausgewogene Darstellung. Die Probleme sind vielschichtig, einseitige Schuldzuweisungen halte ich deswegen für falsch.

Die Europäische Zentralbank – die Hüterin des Euro

Einen breiten Raum nimmt bei der Diskussion auch die Politik der Europäischen Zentralbank. So umstritten die Politik auch ist, so unstrittig ist, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Euro-Krise geleistet hat. Am 23. Januar 2019 leite ich eine Studienfahrt nach Frankfurt, bei der wir neben dem Besuch im Euro-Tower auch die Altstadt von Frankfurt besuchen werden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Wieder da – die Sorgen um den Euro

In einigen Seminaren ging es auch um den umstrittenen Haushaltsentwurf von Italien – einer der vielen aktuellen Krisen der Europäischen Union. Auch dem Euro drohet dadurch neues Ungemach. Diese aktuellen Entwicklungen und die Reformvorschläge werden in meinem neuen Seminar „Wieder da?! Die Sorgen um den Euro“ thematisiert.

Seminare zur Wirtschaftspolitik

Natürlich geht es bei meinem anderen Seminaren aus dem Bereich  Wirtschaft ums Geld. Gerne konzipiere ich eine Veranstaltung nach Ihrem Interesse. Ich freue mich über Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre  Nachricht.

Die Freiheit, schwimmen zu lernen

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Rappenau und der Flüchtlingsbeauftragten hat die VHS Unterland eine Ausstellung zum Thema „Freiheit und ich“ organisiert. Bei der Eröffnung habe ich den Eintragsvortrag gehalten.

Die Ausstellung „Freiheit und ich“

Im Mittelpunkt der Ausstellung „Freiheit und ich“ der Nemetschek-Stiftung stehen die im Grundgesetz verankerten Freiheitsrechte. An fünf Stationen können sich die Besucher/innen mit unterschiedlichen Aspekten von Freiheit auseinandersetzen, gemeinsam diskutieren und die eigene Haltung reflektieren. Scheinbare Selbstverständlichkeiten wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit oder Glaubensfreiheit werden in Frage gestellt, wodurch sich Raum für neue Blickwinkel eröffnet.

Schwimmen lernen und zur Schule gehen

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Frei und der Direktorin der VHS Unterland Loana Huth folgte das Highlight des Abends. Drei junge Mädchen, die mit ihren Familien aus dem Irak und Afghanistan geflüchtet sind, berichteten über ihre Vorstellung von Freiheit berichteten: „Schwimmen lernen“, „in die Schule gehen“, „sich mit Jungs und Mädchen treffen“ und „heiraten zu dürfen, wen man will“ waren die Antworten. Beeindruckend und bewundernswert auch die guten Deutschkenntnisse der drei, denen man bei ihren Zielen (eine hat den Berufswunsch Anwältin oder Ärztin) nur alles Gute wünschen kann.

Freiheit zwischen Ausübung und Einschränkungen

Im Mittelpunkt meines Beitrags standen die Hoffnungen auf Freiheit nach dem friedlichen Wandel 1989/90. Viele der Hoffnungen haben sich nicht erfüllt: Die Zahl der Flüchtlinge und Kriege ist auf einem traurigen Höhepunkt, sogar innerhalb Europas gibt es Zweifel an der Demokratie.
Auch in Deutschland gibt es einen veränderten Blick auf Freiheit, wie die Debatte um das Spannungsverhältnis Freiheit und Sicherheit sowie die Grenzen der Meinungsfreiheit zeigen. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung folgte eine spannende Diskussion über die Freiheit und deren Grenzen.

Die Fortsetzung der Freiheitsgeschichte schreiben wir jeden Tag selber

Angesichts dieser Entwicklung kann man den Autor/innen der Ausstellung nur zustimmen: Die Fortsetzung der Freiheitsgeschichte schreiben wir jeden Tag selber. Es ist eine beeindruckende Ausstellung, deren Besuch sich lohnt. Die Ausstellung ist noch bis 30. November im Rathaus von Bad Rappenau zu besichtigen.
Über die Veranstaltung berichten auch die VHS Unterland und das Netzwerk „Gemeinsam in Bad Rappenau“ auf ihren Internetauftritten.

Demokratie ist schwierig und anstrengend

Trotz des schönen Herbstwetters sind am Sonntag 20 Teilnehmer/innen der Einladung des Pädagogisch-Kulturellen Centrums Freudental gefolgt und haben an meinem Seminar zum Thema „Volkes Willen – Demokratie als Herrschaft des Volkes“ teilgenommen.

Die Ehemalige Synagoge als Ort der Begegnung, des Gedenkens und Lernens

Die Ehemalige Synagoge ist ein bedeutender Ort der Geschichte und Kultur unseres Landes in Freudental. Das Pädagogisch-Kulturelle Centrum bietet vielfältige Veranstaltungen, die auf die Lernziele Demokratie und Toleranz ausgerichtet sind. Nachdem ich 2017 bei der Mitgliederversammlung einen Beitrag über die Nation leisten durfte, habe ich mich sehr über die Einladung zur Reihe „Gärten der Wissenschaft“ gefreut.

Demokratie als Herrschaft des Volkes

Nach einigen Definitionen ging es zu Beginn um die Frage, wie Demokratie gelingen kann. Die internationale Lage ist wichtig, ebenso die effektive Kontrolle von Macht sowie eine aktive Bürgergesellschaft. Kontrovers diskutierten die Teilnehmer/innen, ob und wie die Marktwirtschaft ein Erfolgsfaktor ist.

(Wie) kann unsere Demokratie verbessert werden?

Die Weimarer Republik ist gescheitert, weil die Erfolgsfaktoren nicht gegeben waren. Zum Schluss war es eine Demokratie ohne Demokraten. Deutlich besser ist die Lage in der Bundesrepublik, aber auch hier gibt es Kritikpunkte. Dies zeigten auch die zahlreichen Beiträge der Teilnehmer/innen.

Besser als alles, was bisher ausprobiert wurde

Trotz aller Probleme –Demokratien haben sich als wandlungs- und leistungsfähig erwiesen und vielen Menschen Freiheit und Wohlstand gebracht. Die Demokratie ist besser als alles, was bisher ausprobiert wurde, wie Churchill feststellte. Noch treffender formulierte es ein Teilnehmer: „Demokratie ist schwierig und anstrengend.“

Seminare zu Demokratie und Wahlen

Neben diesem Thema biete ich im Themenbereich Demokratie und Wahlen Seminare zur Kommunal- und Europawahl sowie rechte Parteien. Gerne konzipiere ich das Thema nach Ihren Bedürfnissen. Ich freue mich über Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre Mail.