Engagierte Bundesfreiwillige – bei der Arbeit und Seminaren

In Online-Seminaren für das Bildungszentrum Karlsruhe ging es um politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen.

Zehn Jahre Bundesfreiwilligendienst

Seit zehn Jahren gibt es den Bundesfreiwilligendienst als Ersatz für den abgeschafften Zivildienst. Rund 80.000 junge Menschen jährlich engagieren sich seither für soziale oder ökologische Ziele. Das sind weit mehr als ursprünglich erwartet. Für unsere Gesellschaft, die Einrichtungen aber auch die jungen Menschen selbst ist diese Zeit oft ein großer Gewinn.

Politische Bildungsseminare für Bundesfreiwillige

Während dieser Zeit müssen die jungen Erwachsenen auch Seminare belegen. Schon bei Präsenzseminaren hält sich die Begeisterung für politische Bildung oft in Grenzen, umso erfreulicher wie engagiert zumindest einige bei den Online-Seminaren waren, die ich in den letzten Wochen durchgeführt habe.

Aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Teilnehmer*innen konnten mitbestimmen, welche Themen sie behandeln wollen. Entsprechend vielseitig waren die Themen: von der Corona-Krise, die Gesundheitspolitik, Umwelt- und Tierschutz zum Grundeinkommen und der Zukunft der Arbeit war fast alles dabei.

„Nicht so schlimm wie befürchtet“

Fünf Tage Online-Seminar sind eine Herausforderung – für mich aber natürlich auch die Teillnehmer*innen. Rückmeldungen wie „Nicht so schlimm wie befürchtet“ haben mich deshalb gefreut. Noch mehr freut mich, dass fast alle mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Bei so engagierten Jugendlichen können wir optimistisch in die Zukunft schauen.

Angebote für junge Erwachsene

In Ergänzung zu meinen Seminaren für Volkshochschulen und Menschen mit Behinderungen liegt mir Angebote für junge Erwachsenen sehr am Herzen. Neben den Bildungszentren arbeite ich auch für die Ludwig-Schlaich-Akademie und das Internationale Forum Burg Liebenzell. Meine Angebote finden Sie hier.

50 Jahre VHS Unteres Remstal – Nie war sie so wertvoll wie heute

Kurz nach meinem eigenen 50. Geburtstag hat auch die VHS Unteres Remstal ihren 50. Geburtstag gefeiert. Coronabedingt war auch diese Feier nicht wie geplant, es gab aber eine spannende Podiumsdiskussion mit dem passenden Titel: Nie war sie so wertvoll wie heute!

Langjährige Zusammenarbeit

Meine Arbeit als Dozent für politische Erwachsenenbildung hat mit der VHS Unteres Remstal und ich bin froh und dankbar, dass diese Zusammenarbeit bis heute anhält.
In der Jubiläumsmagazin unter dem Titel „Mittendrin. Für alle da“ stehen meine Glückwünsche bei einem Bericht über die Remstalakademien.

Hier wird Neugierde gefördert und belohnt

Die Remstalakademien wurden in den letzten Jahren ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Trotz Corona ist die Zahl der Akademien gestiegen, mittlerweile gibt es auch eine Online-Akademie. Die Fachbereichsleiterin Karin Beckmann bringt die Bedeutung von Erwachsenenbildung auch auf den Punkt: „Ich bin überzeugt: Was Hänschen nicht lernt, können Hans und Hannelore immer noch lernen! Auch und besonders an der vhs!“

Politische Bildung für Menschen mit Behinderungen

Mein Schwerpunkt für Menschen mit Behinderung hat seinen Ursprung in der Arbeit für die VHS Unteres Remstal. Als wir vor über 20 Jahren angefangen haben, kannte ich den Begriff „Politische Inklusion“ noch gar nicht. Mittlerweile haben wir in Zusammenarbeit mit der Diakonie Stetten zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, aktuell läuft unser Projekt „Unsere Heimat Baden-Württemberg und die Landtagswahlen

Wir fragen nach – Politiker*innen im Gespräch zur Landtagswahl

Im Rahmen meiner Aktivitäten zur Landtagswahl habe ich vier Online-Gespräche zur Landtagswahl geführt. Es war alles dabei: Von der Handtasche von Gertrud Kretschmann, der Arbeit eines Verkehrsministers bis hin zur Frage, warum Menschen mit einem ordentlichen Beruf unbedingt in den Landtag wollen.

Willi Halder blickt zurück auf 10 Jahre Landtag

Für das Projekt der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten sprachen wir mit Willi Halder. Er ist seit 2011 Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Waiblingen und hört nun auf.
Er berichtete von seiner Arbeit (viel reden) und den Erfahrungen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann „ein angenehmer und hochgebildeter Mensch, er denkt zuerst, bevor er spricht.“ Auch Kretschmanns Frau Gerlinde schätzt er sehr – und einmal hat er auch einen ganzen Abend auf ihre Handtasche aufgepasst. Von den Bürger*innen wünscht er sich mehr Einmischung. Sie sollen keine Scheu haben, sich bei Politiker*innen zu melden und ihre Probleme und Vorschläge vorzubringen.

Gesprächsreihe der VHS Stuttgart

In einer Veranstaltungsreihe für die VHS Stuttgart leitete ich Gespräche mit Kandidat*innen der drei größten Fraktionen. Die Veranstaltungen begannen mit einer Einführung und der Sammlung der Fragen. Nach etwa einer Stunde haben sich dann die Politiker*innen zugeschaltet.

Ruth Schagemann – ein Politikneuling möchte in den Landtag

Ruth Schagemann ist Architektin und kandidiert für die CDU im Wahlkreis Stuttgart. Sie ist erst vor kurzer Zeit in die CDU eingetreten und möchte nun in den Landtag. Über eine Stunde entwickelte sich ein spannendes Gespräch über Architektur, Barrierefreiheit und der Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit.

Winfried Hermann – ein grünes Urgestein will es nochmal wissen

Schon lange im politischen Geschäft ist Winfried Hermann. Er saß bereits 1984 im Landtag, war Bundestagsabgeordneter und ist seit 2011 Verkehrsminister. „Viel erreicht und noch viel zu tun“ war das Fazit der Diskussion, in der Hermann auf die zahlreichen Beschwerden über unzureichende Zugverbindungen, falsch parkende Autos und rücksichtslose Radfahrer einging.

Sascha Meßmer – Erfahrungen aus der Wirtschaft einbringen

Beim letzten Gespräch mit Sascha Meßmer stand das Thema Wirtschaft im Mittelpunkt. Sascha Meßmer arbeitet als Wirtschaftsförderer in Böblingen und versucht dort, Unternehmen und Mitarbeiter*innen zusammenbringen. Das möchte er jetzt auch im Landtag für die SPD machen. Die Fragen der Teilnehmer*innen behandelten auch um den Arbeitsmarkt: Wie können es Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt schaffen?

Weitere Angebote nach der Landtagswahl

Mich hat sehr gefreut, wie geduldig die Kandidatinnen die Fragen der Menschen mit Behinderungen beantwortet haben. Diese Gespräche möchten wir auch nach der Wahl weiterführen. Ein Seminar über die Folgen der Wahl im Rahmen unseres Projekts ist bereits vereinbart, weitere Termine werden folgen.

Über Wahlen, Linsen und Spätzle

Im Rahmen eines Projekts zur Landtagswahl für die VHS Unteres Remstal und die Diakonie Stetten habe ich am Mittwoch zwei Seminare durchgeführt. Mit dabei waren Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Standorten und unterschiedlichen Alters – Auszubildende, Mitarbeiter*innen von Werkstätten und Bewohner*innen von Wohngruppen.

Über Badener und Württemberger

In ersten Teil ging es um Baden-Württemberg und den Eigenheiten der Menschen. Die Teilnehmer*innen nannten die Lieblingsspeisen wie Maustauschen und Linsen und Spätzle, über die Dialekte hin zum Fleiß und der Sparsamkeit. Zur Sprache kam auch die Rolle Baden-Württemberg als eins von 16 Bundesländer.

Warum, wie und wen wählen

Auch beim zweiten Teil waren die Teilnehmer*innen mit großem Eifer dabei. Fragen nach „warum wählen“ (wichtig) beantworteten sie ebenso souverän wie die Fragen nach dem Wahlvorgang und den Parteien. Für alle, die sich in Ruhe mit den Wahlen anschauen wollen, habe ich Videos in unserem Youtube-Kanal erstellt.

Gespräche zur Landtagswahl

In den nächsten Wochen folgen noch Gespräche mit Abgeordneten und Kandidat*innen innerhalb des Projekts und für die VHS Stuttgart. Einen Überblick über meine Aktivitäten zur Landtagswahl finden Sie hier. Über die Seminare hat die Diakonie Stetten eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt

Zum Abschluss meiner zehnteiligen Online-Themen-Werkstatt für die Schiller-VHS Ludwigsburg ging es um die Frage „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“

Online-Themenwerkstatt über gesellschaftlichen Zusammenhalt

In der Seminarreihe wurden unterschiedliche Aspekte von Gesellschaft vorgestellt und diskutiert: Wie lässt sich die Gesellschaft Deutschlands beschreiben, wie hat sich unsere Gesellschaft gewandelt, welche Probleme haben wir heute? Einen breiten Raum nahm die Debatte über die Folgen der Corona-Krise ein.

Präsentationen, Diskussionen und ein begleitender Blog

Die Termine wurden mit dem Webkonferenzsystem ZOOM durchgeführt. Neben der Vorstellung von Inhalten wurde viel diskutiert. Begleitend zur Seminarreihe habe ich einen Blog erstellt, in dem den Teilnehmer*innen weitere Informationen und Videos zur Verfügung standen. Erfreulicherweise haben die Teilnehmer*innen auch rege die Möglichkeit genutzt, eigene Themenwünsche einzubringen.

Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Beim letzten Termin ging es um den gesellschaftlichen Zusammenhält. Eine aktuelle Bertelmann Studie zeigt, dass die Zufriedenheit relativ hoch und stabil ist und zu Beginn der Corona-Krise sogar zugenommen hat. Die von den Forscher*innen definierten Kriterien – Verbundenheit, soziale Beziehungen und Gemeinwohlorientierung – bildeten auch den Ausgangspunkt für die abschließende Diskussion.

Erziehung, Bildung, Werte – und Kants Kategorischer Imperativ

Die Teilnehmer*innen nannten zahlreiche Punkte, die zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen könnten: Erziehung, Bildung, Werte wie Akzeptanz und Offenheit gegenüber anderen Menschen oder als wichtige Eigenschaften Zuhören. Auch Kants Kategorischer Imperativ wurde zitiert: Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ oder in der einfacheren Form: „Was du nicht willst, was man dir tut – das füg auch keinem andren zu.“

Fortsetzung folgt

Die Online-Themenwerkstatt wird im Sommersemester unter dem Titel „Gespaltene Gesellschaft, gespaltene Politik“ fortgesetzt. Natürlich sind auch weitere Interessent*innen willkommen – hier können Sie sich anmelden. Die Themen der Seminarreihe werden auch in anderen Seminarangeboten behandelt – vor allem in den Rubriken Gesellschaft und Corona-Krise.

Infotainment rund um Baden-Württemberg und die Landtagswahlen

Am 29. Januar startete das Projekt „Unsere Heimat Baden-Württemberg und die Landtagswahlen“. Das Projekt ist im Rahmen einer Kooperation der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal entstanden und wird vom Sozialministerium Baden-Württemberg unterstützt. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Diakonie Stetten und der VHS Unteres Remstal habe ich das Projekt entwickelt und bin bei der Durchführung beteiligt.

Langjährige Kooperation für mehr Teilhabe

Bereits in der Vergangenheit haben wir zahlreiche Veranstaltungen zu den Wahlen veranstaltet. Eigentlich sollte ein großer Aktionstag im Mittelpunkt stehen, bedingt durch die Corona-Krise wird alles nun anders. Aber wir machen das Beste daraus und setzen auf digitale Medien.

Internetseite „Einfach wählen gehen“

Auf der Internetseite „Einfach wählen gehen“ bieten wir Informationen in Leichter Sprache rund um die Landtagswahl und Baden-Württemberg. Die Besonderheiten sind dabei Videos in Gebärdensprache und ein dreidimensionales Puzzle, das Studierende der Ludwig-Schlaich-Akademie gerade erstellen. Bei einem Schreibwettbewerb geht es um die Frage, was den Menschen zum Thema Heimat einfällt.

Youtube-Kanal mit eigenen Videos und Playlisten

Auf unserem Youtube-Kanal bieten wir eigene Videos zu unseren Aktivitäten und Playlisten mit interessanten Videos zu unseren Schwerpunktthemen – auch hier soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Auch hier lohnt sich ein Wiederkommen – bereits nächste Woche folgen tolle Videos vom Bau des Puzzles.

Online-Seminare und Gespräche

Auch wenn ich die Hoffnung auf Präsenztermine noch nicht ganz aufgegeben habe, stehen in den nächsten Wochen Online-Termine im Mittelpunkt, zunächst zwei Online-Seminar und ein Online-Gespräche mit einem Abgeordneten.

Mitmachen und mitmischen bei der Landtagswahl – mit Online-Angeboten

Einfach wählen gehen – unter diesem Motto stehen meine vielfältigen Angebote zur Landtagswahl. Sie dienen dem Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Aufgrund der Corona-Pandemie sind leider keine Präsenzangebote möglich – zur Not geht es aber auch online, wie sich bei den ersten Aktivitäten zeigt.

Online-Seminar für das BHZ Stuttgart

Das bhz Stuttgart e.V. ist Träger vielfältiger Angebote für Menschen mit Behinderung. Im Auftrag der VHS Stuttgart habe ich ein Seminar gestaltet, bei dem rund 20 Teilnehmer*innen online dabei waren. Nach anfänglicher Unsicherheit mit dem ungewohnten Medium war es so lebhaft wie bei „normalen“ Seminaren – eine Fortsetzung ist schon vereinbart.

Youtube-Kanal und Internetseite für das Projekt Heimat Baden-Württemberg  

Auch beim Projekt „Unsere Heimat Baden-Württemberg“ setzen wir auf Online-Angebote. Das Projekt wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der VHS Unteres Remstal und der Diakonie Stetten durchgeführt und vom Sozialministerium Baden-Württemberg unterstützt. Auf unserem Youtube-Kanal sind bereit Videos in Gebärdensprache, außerdem gibt es Playlisten zu den Schwerpunkten unseres Projekts. In wenigen Tagen folgt die Homepage www.einfach-waehlen-gehen.de.

Blog zur Landtagswahl

Über Themen rund um die Wahl und Baden-Württemberg berichte ich weiterhin in meinem Blog zur Landtagswahl – aktuell. In den letzten Beiträgen geht es um tolle Internetseiten und Materialien in leichter Sprache.

2021 – Wahlen, Corona-Krise und die Zeit nach Donald Trump

In meinen Seminarangeboten biete ich neue und bewährte Seminare. Bei den neuen Angeboten geht es um die Wahlen 2021, die Folgen der Corona-Krise und die Zeit nach Trump. Dank der Teilnehmer*innen wird die Liste fortlaufend aktualisiert – ich freue mich auf Ihre Vorschläge.

Wahlen 2021 – wir mischen mit!

Mit den Landtagswahlen im März und den Bundestagswahlen im September stehen gleich zwei wichtige Wahlen an. Auf Hochtouren laufen die Planungen für das Projekt „Heimat Baden-Württemberg und die Landtagswahlen“, das ich in Kooperation mit der Diakonie Stetten und VHS Unteres Remstal plane. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie müssen wir einige Elemente online durchführen.

Folgen der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie wird auch 2021 noch einiges durcheinander wirbeln. Thematisch werde ich die Seminare im Bereich Corona-Krise fortlaufend aktualisieren. Einfluss hat die Corona-Pandemie natürlich auch auf die anderen Themen. Im Themengebiet Wirtschaft geht es um die Frage, wie es mit der Globalisierung weitergeht und die zunehmende Verschuldung. Die Sorge um Grundrechte und Verschwörungstheorien sind Themen im Bereich Gesellschaft.

Die Zeit nach Trump

Am 20. Januar 2021 wird Joe Biden als neuer Präsident vereidigt und löst Donald Trump ab. In der Rubrik Internationale Politik geht es um die USA nach der Wahl und die Frage nach der Zukunft des Projekts „Westen“. Die transatlantischen Beziehungen sind Thema in der Rubrik Staaten im Fokus. Im Seminar „Trumpismus ohne Trump“ geht es um die Frage nach der Zukunft des Politikstils.

Früher war nicht alles besser

Nicht zuletzt während der Corona-Krise verweisen viele auf die gute alte Zeit. In einem neuen Seminar im Bereich Geschichte geht es um die häufige falsche Wahrnehmung, dass früher alles besser war.

Online-Seminare und Blogs

Natürlich hoffe ich, dass bald wieder ohne Einschränkungen Präsenzseminaren stattfinden können. Online-Angebote sind aber nicht nur in Corona-Zeiten eine wichtige Ergänzung und Möglichkeit miteinander in Kontakt zu kommen. Deswegen biete ich alle Seminare auch online an und werde auch die Blogs weiterführen.

2020 – das Jahr der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 war auch für mich durch die Corona-Pandemie geprägt: zahlreiche geplante Seminare sind ausgefallen, Corona war das bestimmende Thema bei vielen Seminaren. Dank zahlreicher Online-Seminare sind aber immerhin 137 Veranstaltungen und Seminare zustande gekommen.

Seminare bei Bildungswerkstätten und Akademien

Die meisten Seminare hatte ich wieder bei den Bildungswerkstätten und Akademien von Volkshochschulen. Zum ersten Mal war ich für das Studium Generale der VHS Ludwigsburg tätig, außerdem für die Schiller-VHS Ludwigsburg, VHS Backnang, VHS Unterland und VHS Unteres Remstal. In besonderer Erinnerung ist mir ein Seminar für die Bildungswerkstatt Schwieberdingen geblieben, bei dem wir aktuell auf die Ergebnisse des EU-Gipfeltreffens eingehen konnten.

Veranstaltungen für junge Erwachsene und Menschen mit Behinderung

Bei den Seminaren für Bundesfreiwillige in Karlsruhe und die VHS Unteres Remstal ging es um die Situation junger Menschen in der Gesellschaft. Das schönste Erlebnis bei meinen Seminaren für die Studierenden der Ludwig-Schlaich-Akademie war die Zusammenarbeit mit Klient*innen der Remstal Werkstätten – miteinander und voneinander lernen. Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für inklusive Veranstaltungen für das Wahljahr 2021.

Online in Kontakt bleiben

Begeistert war ich wie engagiert und flexibel meine Partner*innen auf die Krise reagiert haben und Online-Angebote möglich gemacht haben. Neben einzelnen Online-Seminaren ist auch die Seminarreihe zum gesellschaftlichen Wandel ein schöner Erfolg und wird im nächsten Semester fortgesetzt. So sehr ich hoffe, dass bald wieder Präsenzseminare stattfinden können, bleiben Online-Angebote eine gute Möglichkeit in Kontakt zu kommen. Hierzu dienen auch meine Blogs zu verschiedenen Themen. Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Teilnehmer*innen meiner Seminare für die angenehme Zusammenarbeit und wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Techgiganten – die Macht von Amazon, Facebook und Co.

Mein Seminar über die Macht der Techgiganten Amazon, Apple, Google, Facebook und Microsoft für die VHS Ludwigsburg musste aufgrund der Pandemie bereits zweimal verschoben werden. Nun hat es endlich stattgefunden – mit neuer Brisanz, denn dank der Corona-Krise ist die Macht und der Wert der Unternehmen sogar noch größer geworden.

Das Zeitalter der Techgiganten

Die Börsenwerte der Unternehmen sind enorm: Die Marktkapitalisierung von Apple, Amazon, Microsoft und Alphabet (Google) liegt mittlerweile über einer Billion Dollar. Ähnlich dominant ist die Stellung in den jeweiligen Branchen, so haben Amazon den Handel umgekrempelt und Facebook dominiert bei sozialen Medien.

Einfluss auf andere Branchen

Längst beschränkt sich der Einfluss nicht auf das ursprüngliche Kerngeschäft. Alle Unternehmen sind auch in anderen Bereichen tätig, Google forscht im Bereich Gesundheit, Verkehr und künstliche Intelligenz, Facebook plant sogar eine eigene Währung.

Maßnahmen gegen die Dominanz

Intensiv diskutiert wurde im Seminar, was die Bürger*innen tun können. Aufgrund der Dominanz ist es gar nicht so einfach, oft scheitert es aber auch an der Bequemlichkeit. „Bio-Surfen“, d.h. ein sorgsamer und reflektierter Umgang mit den Daten und die Suche nach Alternativen zu den anderen anbieten.

Einfluss auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Das Thema bleibt natürlich auch aktuell. Es beeinflusst auch Seminare im Bereich Wirtschaft, der internationalen Politik und die Gesellschaft. Gerne biete ich die Seminare auch online an!