Neue Seminare: Die Zukunft Europas, Trump, Kommunalwahlen und Hass im Internet

Ein Seminar über die Zukunft der Gesellschaft in dieser Woche war das letzte von über 50 Seminaren für die Volkshochschulen Ludwigsburg, Unterland, Backnang und Unteres Remstal in diesem Semester. Für das Herbstsemester stehen bereits einige Termine in Bildungswerkstätten und Seminaren fest (siehe Termine). Da bei den Volkshochschulen bereits die Planung für 2019 beginnt, habe ich meine Seminarangebote aktualisiert. Die Angebote gelten aber natürlich ab sofort.

Schwerpunkt ‚Die Zukunft Europas‘

Neu beim Themenschwerpunkt „Zukunft Europas“ sind Seminare zu den Sorgen um den Euro und die Europawahl 2019. Im Seminar „Vereint in Vielfalt“ werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der EU-Staaten thematisiert.

Trump prägt Angebote bei Internationales und Wirtschaft

Die Politik von Donald Trump prägt die neuen Angebote im Bereich Internationales und Wirtschaft. In den neuen Seminaren geht es um Strafzölle, Protektionismus und unfairen Handel und „Die Welt in Unordnung“ mit einem Blick auf die zahlreichen Kriege und Konflikte weltweit.

Politik vor der Haustüre – die Kommunalwahl 2019 in Baden-Württemberg

In der Rubrik Demokratie stehen die Kommunalwahlen 2019 im Mittelpunkt. In diesem Seminar werfen wir einen Blick auf die Bedeutung der Kommunen und den Einfluss auf das Leben der Menschen, sowie die vielfältigen Einflussmöglichkeiten der Bürger/innen auf die Politik vor der Haustüre. Die Kommunalwahl steht auch im Mittelpunkt meiner überarbeiteten Angebote für Menschen mit Behinderungen.

Hass im Internet und im realen Leben

„Shitstorms“ und „Hatespeech“ sind Ausdrücke für die Verbreitung von Hass im Internet und sozialen Medien. Aber auch in der realen Welt gibt es immer wieder Feindseligkeiten gegen Menschen, die die vermeintlich falsche Meinung, Hautfarbe, Religion oder Nationalität haben. Gründe genug, diesem Phänomen in einem Seminar im Bereich Gesellschaft genauer nachzugehen.

Natürlich biete ich auch weiterhin meine bisherigen Themen an und passe die Angebote auf Ihre Bedürfnisse an – ich freue mich über Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre Nachricht.

Mehr möglich machen, weniger behindern – das Bundesteilhabegesetz

Es gibt noch viele Unsicherheit, da einige Elemente des Bundesteilhabegesetzes noch nicht in Kraft sind oder noch umgesetzt werden müssen.
Umso erfreulicher, dass rund 60 Interessierte in die Kantine der Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege Winnenden gekommen sind, um sich über das Gesetz und die Folgen zu informieren.  Das Seminar wurde in Kooperation zwischen der VHS Backnang und der Paulinenpflege Winnenden angeboten.

Mehr möglich machen, weniger behindern – das Bundesteilhabegesetz

Was bedeutet „Bund“, was bedeutet „Teilhabe“, was bedeutet „Gesetz“ – von Anfang an waren die Teilnehmer/innen aktiv dabei, als es galt, sich erst mal über den Namen des Gesetzes Gedanken zu machen. Viele erinnerten sich an das letzte Seminar zur Bundestagswahl und wussten, dass letztlich Regierung und Bundestag für die Gesetze zuständig sind. Weniger bekannt war, dass auch Interessenvertreter mitreden können und sollen.

Verbesserungen bei Arbeit, Wohnen und Beratung

Im zweiten Teil ging es um die geplanten Verbesserungen: Werkstatträte erhalten mehr Macht, Menschen dürfen mehr sparen und sollen selbstbestimmt entscheiden dürfen, wo und wie sie wohnen. Eine unabhängige Beratung soll dafür sorgen, dass optimale individuelle Lösungen gefunden werden.  Das Gesetz allein wird nicht ausreichen – letztlich ist es Aufgabe der ganzen Gesellschaft, dass eine gleichberechtigte Teilhabe möglich wird.

Für Rechte einsetzen – auch im Alltag

In den zahlreichen Wortmeldungen berichteten die Teilnehmer/innen über Sorgen und Probleme im Alltag. Deutlich wurde, dass Regeln auch im Alltag wichtig sind – das Recht auf Privatsphäre müssen auch Eltern beachten und beim Abwasch sind auch mal die Jungs der Wohngemeinschaft dran!
Es war eine weitere schöne Veranstaltung! Die Kooperation zwischen Volkshochschule und den Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege Winnenden wird 2019 mit einem Seminar zur Kommunalwahl 2019 fortgesetzt. Weitere Angebote für Menschen mit Behinderungen finden Sie hier.

Die 68er – eine Generation verändert die Gesellschaft!?

Keine Generation hat einen so legendären Ruf wie die 68er, die vor 50 Jahren auf die Straßen gingen, um die Gesellschaft zu verändern.
Über die Erfolge wird noch heute heftig gestritten: Ist es eine „Generation der Gescheiterten“ wie Kurt Sontheimer behauptet oder hat sie „zur Vertiefung des demokratischen Engagements in der Gesellschaft beigetragen“ wie Richard von Weizsäcker analysierte?

Seminar über politische und kulturelle (Miss)erfolge

Es sind genügend Gründe, sich in einem Seminar mit diesem Thema zu beschäftigen. Mit den Wirkungen von neuen sozialen Bewegungen beschäftigte ich mich bereits während meines Studiums, daher habe ich mich sehr gefreut, dass sich einige Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg für dieses Thema entschieden haben. Natürlich werden im Seminar unterschiedliche Sichtweisen vorgestellt. Weitgehend Einigkeit herrscht aber bei der Einschätzung, dass der Einfluss auf die Kultur wesentlich größer war und ist als die politischen Erfolge.

Nach 68 war fast nichts mehr so wie vorher

Über die Wirkung, die die 68er Bewegung heute hat, wird heftig gestritten: Manche sehen in Bürgerinitiativen, Mitbestimmung und einem kritischen Umgang mit Autoritäten sichtbare Erfolge, andere beklagen den gesellschaftlichen Werteverlust oder bezweifeln den Einfluss auf die Gesellschaft insgesamt. Treffend stellt Peter Frei fest: „1968 war nicht das Jahr, das alles verändert hat, dazu war viel zu viel bereits im Gang. Aber nach ‚68′ war fast nichts mehr so wie vorher. Und in diesem Sinne war ‚68′ überall.“

Die Zukunft der EU – wir müssen reden!

2018 wird das Jahr der Entscheidungen für die Europäische Union. Um einen geordneten Austritt Großbritanniens zu erreichen, muss in den nächsten Wochen ein Abkommen erreicht werden, mit dem alle Seiten leben können. Bei den Treffen der Staats- und Regierungschefs im März und Juni sind außerdem Entscheidungen über die Euro- und Flüchtlingskrise angekündigt.

Informationen und Diskussionen über die EU

Wichtig ist jedoch, dass nicht nur Politiker/innen diskutieren, sondern auch die Bürger/innen einbezogen werden. Die überparteiliche und unabhängige Europa-Union lädt unter dem Titel „Und jetzt, Europa? Wir müssen reden“ zu Bürgerdialogen ein. Mit meinen Seminaren und Veranstaltungen möchte  auch ich zur Information und Diskussion über die EU beitragen.

Vortragsreihe an der Schiller-VHS Ludwigsburg

Fast 20 Teilnehmer/innen waren beim letzten Termin meiner Vortragsreihe zur Lage der EU. In Bietigheim-Bissingen stand das Thema „Europa und die Flüchtlinge“ im Mittelpunkt. Neben den interessanten Diskussionen habe ich mich besonders über die Rückmeldung eines Teilnehmers gefreut, der meine objektive und neutrale Darstellungsform gelobt hat. Gerade bei einem solch heiß diskutierten Thema ist das sehr wichtig. Zuvor waren der Brexit und die Euro-Krise Themen bei Vorträgen in Marbach und Ditzingen.

Quo vadis Europäische Union?

In einigen Bildungswerkstätten habe ich bereits Seminare über die Zukunft der EU durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Szenarien der Kommission sowie die Vorschläge des Kommissionspräsidenten Juncker, des französischen Präsidenten Macron und den Festlegungen des Koalitionsvertrags in Deutschland. Analysiert und diskutiert werden dabei die Folgen für einzelne Politikbereiche.

Seminare zu Brexit, Flüchtlings- und Eurokrise und den Folgen durch Trump

Die Europäische Union ist derzeit mit zahlreichen Krisen und Herausforderungen konfrontiert – zu viele, um sie in ein Seminar ausführlich zu behandeln. In meinem Themenschwerpunkt Die Zukunft der EU biete ich deshalb Seminare zu einzelnen Aspekten.
Gerne erstelle ich für Ihre Einrichtung einen passenden Vorschlag – rufen Sie mich an (07183/931562) oder senden Sie mir eine E-Mail.

Das bedingungsloses Grundeinkommen – ein Mittel für eine bessere Gesellschaft?

Bei meinem ersten Seminar zu diesem Thema beantworteten die Teilnehmer/innen der Bildungswerkstatt in Bietigheim-Bissingen diese Frage mit nein. Auch die Frage, ob eine monatliche Zahlung an alle Bürger/innen ohne Gegenleistung und ohne Bedarfsprüfung wünschenswert und gerecht ist, wurde klar vereint. Eine interessante und lohnenswerte Diskussion war es trotzdem!

Befürworter aus unterschiedlichen politischen Lagern

Die Idee ist schon alt, in der jüngsten Zeit wird sie aber wieder intensiv diskutiert: Jedem Bürger einen fixen monatlichen Betrag auszuzahlen, der das Überleben sichert. In Deutschland wurde die Idee vor allem durch Götz Werner, dem Gründer der dm-Drogeriemarktkette, bekannt. Befürworter (und erbitterte Gegner) mit ganz unterschiedlichen Begründungen und Finanzierungsideen gibt es aber bei unterschiedlichen Parteien. Wie immer werden bei meinen Seminaren beide Seiten beleuchtet, u.a. wird die Finanzierung, Umsetzung und Frage der Gerechtigkeit analysiert.

Notwendige Debatte um die Arbeitswelt von morgen

Das Grundeinkommen wird wohl in absehbarer Zeit nicht eingeführt, die Debatte über Aspekte ist dennoch wichtig, vor allem zur Zukunft der Arbeitswelt.
Befürworter begründen ihre Forderung damit, dass aufgrund der Robotisierung das Ziel der Vollbeschäftigung in der Zukunft nicht mehr erreicht werden kann. Darf man aber Menschen sagen, dass sie nicht gebraucht werden und sie dafür mit einer Stillhalteprämie ausstatten? Ebenso wichtig ist die Frage nach der Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit und Familienzeiten.

Die Diskussion geht weiter – auch in meinen Seminaren

Einige Bildungswerkstätten haben der Schiller-Volkshochschule Ludwigsburg haben das Thema gewählt, außerdem bietet ich für die VHS Backnang am 26. April einen langen Abend. Weitere Informationen finden Sie hier.
Gerne konzipiere ich auch für Ihre Einrichtung ein passendes Seminar – ich freue mich auf Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre E-Mail.

Brexit, Trump, Bundestagswahl und die Zukunft der Arbeitswelt – neue Seminarthemen 2018

2017 war geprägt von vielen Problemen: Ein unberechenbarer Präsident im Weißen Haus, viele Konflikte und Kriege weltweit, in Deutschland gibt es noch immer keine Regierung sowie die Gefahren durch den internationalen Terrorismus. Diese Themen werden uns auch 2018 begleiten und in meinen Seminaren behandelt.

Brexit, Macron und Trump – Probleme und Chancen für Europa

2018 wird entscheidend für die Zukunft Europäische Union. Gelingt mit Großbritannien ein Abkommen, mit dem alle Seiten leben können? Was wird aus den Vorschlägen von Macron? Welche Folgen hat die Politik von Donald Trump? Diese Themen prägen und verändern meinen Schwerpunkt „Die Zukunft der EU“. Neu hinzugekommen sind Seminar zur Politik von Donald Trump und die Pläne für eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik – wird Europa zu einer Militärmacht? Neu in der Rubrik „Internationale Politik“ ist ein Seminar zu den Vereinten Nationen.

Die Zukunft unserer Arbeitswelt

Ohne den Hinweis auf „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ kommt kaum ein Politiker und Wirtschaftsvertreter derzeit aus, wenn es um die Zukunft des Arbeitsmarkts geht. Meistens geschieht dies mit dem Hinweis auf den drohenden Verlust von Arbeitsplätzen. Grund genug, sich dieses Phänomen in einem Seminar genauer anzuschauen. Weiterhin aktuell bei Wirtschaft und Soziales sind die Themen Globalisierung und Grundeinkommen, die von vielen Bildungswerkstätten gewählt wurden.

Nach der Bundestagswahl – wie geht es weiter in Deutschland?

Noch immer gibt es keine Regierung in Deutschland und ein Ende der Verhandlungen ist nicht absehbar. Die aktuellen Entwicklungen sowie die Vorhaben der neuen Regierung – sobald diese feststehen – stehen im Mittelpunkt des Seminars zur Bundestagswahl. Neu im Bereich Demokratie und Wahlen ist auch ein Seminar zur Demokratie – neben der Bedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürger/innen steht hier die Frage im Mittelpunkt, wie die gelebte Demokratie verbessert werden könnte.

Gesellschaft – die Situation von Menschen mit Behinderungen

Neu im Bereich Gesellschaft ist ein Seminarangebot über Menschen mit Behinderungen. Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz sind Beispiele für Initiativen, mit denen die Situation behinderter Menschen verbessert wird. Für mich ist dieses Thema ein besonders wichtiges Anliegen und hoffe, dass das Thema auch bei den Bildungswerkstätten auf Interesse trifft.

Mein aktualisiertes Seminarangebot finden Sie hier. Die besten Ideen kamen und kommen von den Teilnehmer/innen der Bildungswerkstätten. Gerne gehe ich auf Vorschläge ein und biete Seminare an.
Die Angebote gelten natürlich auch für alle anderen Interessierten.
Ich freue mich auf spannende Seminare und Diskussionen.

Mit guten Nachrichten geht das Jahr zu Ende

Ein Seminar zum Thema „Gute Nachrichten“ für die Bildungswerkstatt Freiberg war die letzte von über 100 Veranstaltungen, die ich 2017 für meine Partner bei Volkshochschulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Jugendbildungseinrichtungen durchgeführt habe.

Bildungswerkstätten: Viele Krisen, Globalisierung – und gute Nachrichten

Beim Seminar über gute Nachrichten geht es neben der Darstellung um die Frage, wer für die Dominanz schlechter Nachrichten verantwortlich ist – die Medien, die Politik oder sind die Menschen ins Unglück verliebt, wie es der Wissenschaftler Hans Rosling ausdrückt?
Bei den meisten Seminaren für die Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg und der VHS Backnang sowie den Akademien der VHS Unterland standen aber Probleme und Krisen im Mittelpunkt. Davon gab es auch in diesem Jahr genug: die Krisen der EU, den Folgen der US-Präsidentschaftswahl sowie wirtschaftliche Themen wie Globalisierung und Alternativen zum Kapitalismus.
Bei meinen Abendseminaren für verschiedene Volkshochschulen ging es um internationale und europäische Themen.

Die Jugend von heute interessiert sich für Politik

Die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf! Das ist zumindest der Eindruck meiner Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene.
Für junge Erwachsene, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts bzw. des Freiwilligen Sozialen Jahrs tätig sind, habe ich im Auftrag des Bildungszentrums Karlsruhe und der VHS Unteres Remstal Seminare durchgeführt. Junge Menschen stehen auch im Fokus des Internationalen Forums Burg Liebenzell. Vorteil dieser mehrtätigen Veranstaltungen ist, dass auch längere Methoden zum Einsatz kommen können, so z.B. die Kombination mit themenzentriertem Theater.

Studienfahrten – Politik live erleben in Straßburg, Brüssel und Karlsruhe

Studienfahrten sind eine gute Möglichkeit Politiker/innen kennenzulernen und Politik besser zu verstehen.
Die Europäische Union stand im Mittelpunkt der Fahrten nach Straßburg und Brüssel, die ich für die Landeszentrale für politische Bildung und das Europa Zentrum Baden-Württemberg durchgeführt habe. Schön, wenn auch nicht reibungslos war der Besuch in Karlsruhe mit dem Bundesverfas-sungsgericht und der Cezanne-Ausstellung.

Einfach wählen gehen – Veranstaltungen zur Bundestagswahl

Tolle Erlebnisse waren die Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung, die ich für Volkshochschulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durchgeführt habe. An den Seminaren, Podiumsdiskussionen und dem Aktionstag haben über 750 Menschen teilgenommen – und hoffentlich auch bei der Bundestagswahl gewählt.
Zum Thema Politische Inklusion habe ich auch einen Artikel für die Zeitschrift Erwachsenenbildung und eine Analyse für die Landeszentrale für politische Bildung verfasst.

Ein herzliches Dankeschön an die Partner/innen, die mich bei der Organisation und Durchführung unterstützt haben und natürlich den Teilnehmer/innen.
Die Themen werden auch 2018 nicht ausgehen – ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Jetzt wünsche ich aber allen erst mal frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein friedliches neues Jahr.

Ein Tag in Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht und Cezanne-Ausstellung

Politische Termine mit einer Stadtbesichtigung zu verbinden ist eine gute Kombination, um Interessierte für einen Tagesausflug zu gewinnen. Nachdem ich in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Backnang und Unteres Remstal mit Straßburg die Kombination bereits mehrmals erfolgreich angeboten habe, stand nun Karlsruhe auf dem Programm. Es kam anders als gedacht, aber war dennoch für alle Beteiligte ein schöner Tag.

Ein salomonisches Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Es genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung und bestimmt durch seine Entscheidungen maßgeblich die Politik in Deutschland – das Bundesverfassungsgericht ist eines der wichtigsten Organe in Deutschland. Die Besonderheit des Besuchs war, dass wir live bei einer Urteilsverkündung unter dem Vorsitz von Andreas Voßkuhle, dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, dabei sein konnten.
Es ging dabei um eine Klage der Kommunen gegen die Landesregierung von Sachsen-Anhalt – ein typischer Fall für die Arbeit des Gerichts. Ebenso typisch war, dass die Klage zwar abgewiesen wurde, die Bedeutung der Kommunen aber ausdrücklich hervorgehoben wurde. Die Verkündung war geprägt von vielen Paragraphen und Juristendeutsch, ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Im Rathaus lebt die Demokratie“ bringt aber Licht ins Dunkel.

Es kann nicht alles klappen – Cezanne-Ausstellung statt Stadtführung

Für den Nachmittag war eine Stadtführung unter dem Titel „Straße der Demokratie“ geplant, die wichtige Stationen Karlsruhes als Stadt der Demokratie zeigt. Leider ist die Stadtführerin nicht erschienen, eine Alternative war aber schnell gefunden. Die meisten Teilnehmer/innen besuchten die beeindruckende Ausstellung über Cezanne in der Kunsthalle, andere genossen einen Spaziergang durch die Karlsruher Innenstadt.

Besuche des Landtags von Baden-Württemberg und der Europäischen Zentralbank

Mit einem Besuch des Landtags von Baden-Württemberg wird die Reihe der VHS Backnang am 9. Mai 2018 fortgesetzt. Im Herbst geht es dann nach Frankfurt zur Europäischen Zentralbank, der genaue Termin steht noch nicht fest.
Haben Sie auch Interesse an einer Studienfahrt? Gerne unterbreite ich Ihnen einen Vorschlag: Telefon 07183/931562 oder per E-Mail.

Bildung auf den Punkt gebracht – die Akademien der VHS Unterland

„Bildung auf den Punkt gebracht“. Das ist das Motto der VHS Unterland. Mit 33 Außenstellen und über 50.000 Unterrichtseinheiten pro Jahr in 5 Programmbereichen ist sie die größte öffentlich geförderte Weiterbildungseinrichtung des Landkreises Heilbronn.

Gemeinsam neue Wissensgebiete erkunden

Seit diesem Semester arbeite ich für die Akademien, die in einigen Außenstellen angeboten werden. Sie zielen auf Teilnehmer/innen, die gemeinsam neue Wissensgebiete erkunden wollen. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Themengebiet oder eine Epoche, die aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet wird.

Friede, Freiheit und Streit-Kultur in Europa

In Bad Wimpfen heißt das Motto des Semesters „Für Frieden und Freiheit – Streit-Kultur in Europa und im Zwischenmenschlichen“. Das Paradebeispiel für Friede und Freiheit, aber auch gelegentlichen Streit ist die Europäische Union. Entsprechend ging es in meinem Seminar um die Frage, ob und wie der EU ein Ausweg aus den aktuellen Krisen gelingt. Da auch nach vier Stunden viel Diskussionsstoff übrig blieb, werden wir das Thema im nächsten Semester fortsetzen.

Ein Jahr US-Präsident Trump

Ähnlich lebhaft ging es in der Akademie Bad Rappenau zu, die sich die USA als Semesterthema gewählt hat. Meine Aufgabe war, eine Bilanz nach einem Jahr US-Präsident Donald Trump zu ziehen. Auch wenn es mir angesichts mancher Äußerungen von Trump schwerfällt, war auch hier eine möglichst objektive und faire Analyse wichtiges Ziel.

Fortsetzung folgt – mit der Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union

Es waren zwei schöne Seminare – eine tolle organisatorische Unterstützung der Außendienstleiterinnen und interessierte und diskussionsfreudige Teilnehmer/innen. Im nächsten Semester geht es weiter. Für die Akademie Zabergäu geht es gleich zweimal um Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union – ich freue mich drauf!
Gerne biete ich diese Themen auch für Ihre Einrichtung an – ich freue mich auf Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre E-Mail.
Weitere Informationen zu den Akademien finden Sie auf der Homepage der VHS Unterland.

Zwischen Krisen und Visionen – wohin entwickelt sich die Europäische Union?

Die nächsten Monate dürften entscheidend für die Zukunft Europas sein. Im März 2019 verlässt mit Großbritannien erstmals ein Staat die EU. Die Flüchtlings- und Eurokrise sind trotz Fortschritten noch nicht gelöst. Gleichzeitig gibt es viele Vorschläge, wie es weitergehen könnte, so die Szenarien der Kommission, die Vorschläge von Kommissionspräsident Juncker und nicht zuletzt der französische Präsident Macron, der eine Neugründung Europas fordert. Genügend Stoff für weitere Seminare gibt es auf jeden Fall.

Wer Visionen hat, muss zum Arzt?!

Helmut Schmidt hat angeblich mal gesagt: „Wer Vision hat, muss zum Arzt“. Angesichts der derzeitigen Situation der EU sind Visionen aber wichtig, denn „einfach weiter so“ ist kaum möglich. Von den fünf Szenarien, die die Europäische Kommission für die zukünftige Entwicklung erstellt hat, erhält diese Option die geringste Zustimmung. Kommissionspräsident Juncker werden Vorlieben für das Modell „Mehr Europa“ nachgesagt. Die konkretesten Vorschläge kommen vom französischen Präsidenten Macron, der „eine Neugründung Europas“ fordert. Auch wenn man Macron nicht in allen Punkten zustimmen muss, hat er die Debatte belebt. Politiker/innen und Bürger/innen müssen die Frage beantworten, wohin sich die Integration entwickeln soll.

Quo vadis Europäische Union?

Einige Bildungswerkstätten haben sich für das nächste Semester das Thema „Quo vadis Europäische Union“ ausgesucht, auch der Brexit ist weiterhin ein beliebtes Thema. Darin werden die Vorschläge der Kommission, sowie von Juncker und Macron ausführlich vorgestellt. Diskutiert werden soll dabei auch, welches Europa sich die Teilnehmer/innen wünschen.
Bei der Ferien-Bildungswerkstatt im Februar 2018 in Bietigheim-Bissingen werden die Zukunftsthemen dann ausführlich besprochen– nach der gelungenen Premiere im Sommer freue ich mich auf viele Interessent/innen.
Weitere Informationen zu meinem Schwerpunkt „Zukunft der EU“ finden Sie hier.