Mit guten Nachrichten geht das Jahr zu Ende

Ein Seminar zum Thema „Gute Nachrichten“ für die Bildungswerkstatt Freiberg war die letzte von über 100 Veranstaltungen, die ich 2017 für meine Partner bei Volkshochschulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Jugendbildungseinrichtungen durchgeführt habe.

Bildungswerkstätten: Viele Krisen, Globalisierung – und gute Nachrichten

Beim Seminar über gute Nachrichten geht es neben der Darstellung um die Frage, wer für die Dominanz schlechter Nachrichten verantwortlich ist – die Medien, die Politik oder sind die Menschen ins Unglück verliebt, wie es der Wissenschaftler Hans Rosling ausdrückt?
Bei den meisten Seminaren für die Bildungswerkstätten der Schiller-VHS Ludwigsburg und der VHS Backnang sowie den Akademien der VHS Unterland standen aber Probleme und Krisen im Mittelpunkt. Davon gab es auch in diesem Jahr genug: die Krisen der EU, den Folgen der US-Präsidentschaftswahl sowie wirtschaftliche Themen wie Globalisierung und Alternativen zum Kapitalismus.
Bei meinen Abendseminaren für verschiedene Volkshochschulen ging es um internationale und europäische Themen.

Die Jugend von heute interessiert sich für Politik

Die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf! Das ist zumindest der Eindruck meiner Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene.
Für junge Erwachsene, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts bzw. des Freiwilligen Sozialen Jahrs tätig sind, habe ich im Auftrag des Bildungszentrums Karlsruhe und der VHS Unteres Remstal Seminare durchgeführt. Junge Menschen stehen auch im Fokus des Internationalen Forums Burg Liebenzell. Vorteil dieser mehrtätigen Veranstaltungen ist, dass auch längere Methoden zum Einsatz kommen können, so z.B. die Kombination mit themenzentriertem Theater.

Studienfahrten – Politik live erleben in Straßburg, Brüssel und Karlsruhe

Studienfahrten sind eine gute Möglichkeit Politiker/innen kennenzulernen und Politik besser zu verstehen.
Die Europäische Union stand im Mittelpunkt der Fahrten nach Straßburg und Brüssel, die ich für die Landeszentrale für politische Bildung und das Europa Zentrum Baden-Württemberg durchgeführt habe. Schön, wenn auch nicht reibungslos war der Besuch in Karlsruhe mit dem Bundesverfas-sungsgericht und der Cezanne-Ausstellung.

Einfach wählen gehen – Veranstaltungen zur Bundestagswahl

Tolle Erlebnisse waren die Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung, die ich für Volkshochschulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durchgeführt habe. An den Seminaren, Podiumsdiskussionen und dem Aktionstag haben über 750 Menschen teilgenommen – und hoffentlich auch bei der Bundestagswahl gewählt.
Zum Thema Politische Inklusion habe ich auch einen Artikel für die Zeitschrift Erwachsenenbildung und eine Analyse für die Landeszentrale für politische Bildung verfasst.

Ein herzliches Dankeschön an die Partner/innen, die mich bei der Organisation und Durchführung unterstützt haben und natürlich den Teilnehmer/innen.
Die Themen werden auch 2018 nicht ausgehen – ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Jetzt wünsche ich aber allen erst mal frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein friedliches neues Jahr.

Bildung auf den Punkt gebracht – die Akademien der VHS Unterland

„Bildung auf den Punkt gebracht“. Das ist das Motto der VHS Unterland. Mit 33 Außenstellen und über 50.000 Unterrichtseinheiten pro Jahr in 5 Programmbereichen ist sie die größte öffentlich geförderte Weiterbildungseinrichtung des Landkreises Heilbronn.

Gemeinsam neue Wissensgebiete erkunden

Seit diesem Semester arbeite ich für die Akademien, die in einigen Außenstellen angeboten werden. Sie zielen auf Teilnehmer/innen, die gemeinsam neue Wissensgebiete erkunden wollen. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Themengebiet oder eine Epoche, die aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet wird.

Friede, Freiheit und Streit-Kultur in Europa

In Bad Wimpfen heißt das Motto des Semesters „Für Frieden und Freiheit – Streit-Kultur in Europa und im Zwischenmenschlichen“. Das Paradebeispiel für Friede und Freiheit, aber auch gelegentlichen Streit ist die Europäische Union. Entsprechend ging es in meinem Seminar um die Frage, ob und wie der EU ein Ausweg aus den aktuellen Krisen gelingt. Da auch nach vier Stunden viel Diskussionsstoff übrig blieb, werden wir das Thema im nächsten Semester fortsetzen.

Ein Jahr US-Präsident Trump

Ähnlich lebhaft ging es in der Akademie Bad Rappenau zu, die sich die USA als Semesterthema gewählt hat. Meine Aufgabe war, eine Bilanz nach einem Jahr US-Präsident Donald Trump zu ziehen. Auch wenn es mir angesichts mancher Äußerungen von Trump schwerfällt, war auch hier eine möglichst objektive und faire Analyse wichtiges Ziel.

Fortsetzung folgt – mit der Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union

Es waren zwei schöne Seminare – eine tolle organisatorische Unterstützung der Außendienstleiterinnen und interessierte und diskussionsfreudige Teilnehmer/innen. Im nächsten Semester geht es weiter. Für die Akademie Zabergäu geht es gleich zweimal um Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union – ich freue mich drauf!
Gerne biete ich diese Themen auch für Ihre Einrichtung an – ich freue mich auf Ihren Anruf (07183/931562) oder Ihre E-Mail.
Weitere Informationen zu den Akademien finden Sie auf der Homepage der VHS Unterland.

Einfach wählen gehen – großes Interesse an den 18 Veranstaltungen zur Bundestagswahl

Mit zwei Seminaren für die Paulinenpflege in Murrhardt endete heute meine Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl in leichter Sprache. Das Interesse war riesig – von Politikverdrossenheit keine Spur!

Ziel für die Bundestagswahl bereits erreicht

Insgesamt waren es rund 750 Menschen, die an den 13 Seminaren, vier Podiumsdiskussionen und dem Aktionstag teilgenommen haben. Wenn diese alle zur Wahl gehen und möglichst vielen sagen, dass sie das tun sollen, ist mein Ziel für die Bundestagswahl bereits erreicht. Ein Überblick über die einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

Seminare – Warum, wie und wen wählen?

Warum, wie und wen wählen? Das waren die Leitfragen der Seminare. Groß waren die Unterschiede bei der Dauer (von 30 Minuten bis vier Stunden) und der Teilnehmerzahl (von 6 bis rund 200).
Für die Seminare bei der Johannes-Diakonie und der Paulinenpflege durften die Mitarbeiter/innen die Arbeit unterbrechen. Dies erklärt die hohe Teilnehmerzahl, zeigt aber auch die Bedeutung, die das Thema Mitbestimmung mittlerweile einnimmt. Weniger Teilnehmer/innen, dafür bessere Diskussionsmöglichkeiten boten die Seminare bei den Zieglerschen, der Diakonie Stetten und der Offenen Hilfe, die abends bzw. nach Anmeldung stattfanden. Eine Besonderheit war die Veranstaltung in Karlsruhe, die eine Schulung für Multiplikator/innen umfasste.

Podiumsdiskussionen – Politiker sind auch nur Menschen

Für die Diakonie Stetten habe ich Podiumsdiskussionen in Bad Cannstatt, Lorch, Waiblingen und Esslingen moderiert. Leichte Sprache ist eine schwere Aufgabe, weder die Kandidat/innen noch ich schafften es, ganz ohne schwere Begriffe auszukommen. Mindestens genauso wichtig wie die diskutierten Themen ist aber die Begegnung: Politiker/innen lernten die Einrichtungen kennen, die Teilnehmer/innen sahen – wie ein Teilnehmer treffend feststelle – dass Politiker auch nur Menschen sind. Bewährt hat sich auch, dass die Teilnehmer/innen bereits im Vorfeld Fragen einreichen konnten. Dies erleichterte meine Planung und motivierte zur Teilnahme. Einen Bericht finden Sie hier.

Aktionstag Bundestagswahl – mitmachen und mitmischen

Ein schönes Erlebnis war der Aktionstag an der Diakonie Stetten. Mit einem breiten Angebot aus Informationsständen, Quiz, Kurzseminaren, Probewahlen aber auch Unterhaltung durch das tolle inklusive „Schwebende Orchester“ konnten wir viele Bewohner/innen erreichen. (Bericht).

Teilhabe fördern – auch nach der Bundestagswahl

Die Teilhabe zu fördern ist eine Aufgabe, die auch nach der Bundestagswahl wichtig ist. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie Angebote, wie Sie an den Themen dranbleiben können: Dazu zählen Kontakte mit Politiker/innen, Seminare zur Mitbestimmung und die Themen der Bundestagswahl sowie Schulungen für Mitarbeiter/innen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in meinen Blogs zur Bundestagswahl in leichter Sprache und zur Inklusiven politischen Bildung.

Gesundheit ist ein Menschenrecht – ein Seminar mit Politik und Theater

Was haben Menschenrechte mit meinem Beruf zu tun? Das war eine der Leitfragen bei dem dreitägigen Seminar, das ich gemeinsam mit der Theaterpädagogin Karin Rothärmel-Roos und Gertrud Gandenberger, Studienleiterin am Internationalen Forum Burg Liebenzell, konzipiert und durchgeführt habe.

Das Menschenrecht auf Gesundheit

Die Teilnehmer/innen waren Krankenpfleger/innen, die am Anfang ihrer Ausbildung stehen. Sie erfuhren, wie viele menschenrechtliche Forderungen im Alltag im Krankenhaus eine Rolle spielen: Die Rechte der Patienten auf bestmögliche Versorgung, Privatsphäre und Information, aber auch die Rechte der Mitarbeiter/innen. Highlight des Themenbereichs „Ausgrenzung“ war eine Mitarbeiterin von „Ärzte der Welt“, die eindrucksvoll über die Versorgung von Obdachlosen in Stuttgart berichtete.

Verbindung von politischer Bildung und themenzentriertem Theater

Das Besondere an diesem Seminar war die Verbindung von politischer Bildung und themenzentriertem Theater. Bei dieser Methode werden vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen Themen in Theatersequenzen umgesetzt. Unter der Leitung von Karin Rothärmel-Roos setzten die Teilnehmer/innen Themen wie Ausgrenzung und Menschenrechte im Alltag in kurze Theatersequenzen um. Ich war für den politischen Teil mit Vorträgen sowie der Moderation der Gruppenarbeiten und Diskussionen zuständig.

Abwechslungsreich mit unterschiedlichen Perspektiven

Durch die Kombination der Methoden erlebten die Teilnehmer/innen die wichtigen Themen Gesundheit und Menschenrechte unter ganz unterschiedlicher Perspektive. Dank der Abwechslung waren die Teilnehmer/innen zufrieden mit dem Kursverlauf. Die Verbindung von politischer Bildung und themenzentriertem Theater funktioniert natürlich auch bei anderen Themen. Gerne erarbeiten Karin Rothärmel-Roos und ich Ihnen einen Vorschlag.
Das Thema „Gesundheitssystem“ ist bei den Bildungswerkstätten sehr beliebt, weitere Informationen finden Sie bei meinen Angeboten zur Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Wählen ist wichtig – Aktionstag zur Bundestagswahl

Mit einem Aktionstag zur Bundestagswahl endete die Veranstaltungsreihe der Diakonie Stetten. Nach zwei Seminaren und vier Podiumsdiskussionen standen bei dieser Veranstaltung niederschwellige Angebote im Mittelpunkt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Landeszentrale für politischen Bildung und der VHS Unteres Remstal.

Informationsangebote der Landeszentrale und der Parteien
Bild: Diakonie Stetten

Beim Stand der Landeszentrale für politische Bildung konnten Interessierte ihr Wissen testen und Preise gewinnen. Sehr begehrt waren die Broschüren in leichter Sprache. Auf dem Schlossplatz informierten außerdem Parteien und die Selbstbestimmungsinitiative über ihre Arbeit. Musikalisch unterhalten wurden die zahlreichen Besucher/innen vom inklusiven „Schwebenden Orchester“.

Angebote rund um die Wahl
Bild: Diakonie Stetten

Viele Bewohner/innen nutzen die Angebote innerhalb des Gebäudes, die von mir betreut wurden. Neben Kurzseminaren gab es Bilder der Spitzenkandidat/innen, Videos in leichter Sprache sowie dem Wahlomat. Besonders gefragt waren Erklärungen zum Wahlvorgang. In einer Wahlkabine konnten Interessierte Muster-Wahlzettel ausfüllen und in die Wahlurne werfen.

Ein gelungener Tag – und Motivation zur Wahlbeteiligung

Trotz eines Regenschauers am Nachmittag war es ein rundum gelungener Tag. Viele Besucher/innen nutzen das Angebot, sich in leichter Sprache über die Bundestagswahl zu informieren und werden hoffentlich auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

„Politiker sind auch nur Menschen“ – Podiumsdiskussionen der Diakonie Stetten

Nach den Veranstaltungen in Bad Cannstatt und Lorch ging die Reihe an Podiumsdiskussionen der Diakonie Stetten nun in Waiblingen und Esslingen zu Ende.

„Politiker sind auch nur Menschen“ – volles Haus in Waiblingen

Der Speisesaal der Remstal Werkstatt Waiblingen war bis zum letzten Platz gefüllt. Bereits bei meiner Einführung hat es ein Teilnehmer auf den Punkt gebracht: Politiker sind auch nur Menschen. Konkret waren dies an diesem Tag die Bundestagskandidaten Andrea Sieber (Grüne), Sybille Mack (SPD), Reinhard Neudorfer (Linke) und – in Vertretung für den Bundestagkandidaten Joachim Pfeiffer – der CDU-Mann Salahdin Koban. Einigkeit herrschte, dass das Bundesteilhabegesetz nur ein erster Schritt bei der Inklusion behinderter Menschen sein kann, weniger Einigkeit gab es bei der Frage, wie dies umgesetzt werden kann. Unter dem Titel Wozu braucht man Abgeordnete? berichtete die Stuttgarter Zeitung.

Sorgen um die Zukunft in Esslingen

Deutlich weniger Teilnehmer/innen aber mindestens genauso spannend war die Debatte am Dienstag in Esslingen. Hier hatten sich Bewohner/innen des Esslinger Wohnheims und Mitarbeiter/innen des Berufsbildungswerks eingefunden, um mit den Kandidat/innen Ilona Koch (CDU), Regina Rapp (SPD), Stephanie Reinhold (Grüne) und Martin Auerbach (Linke) zu diskutieren. Auch bei dieser Debatte standen die Sorgen um soziale Themen im Vordergrund.

Politik verstehbar machen – Wie funktionieren Wahlen?

Bereits im Juli haben wir für die Menschen der Diakonie Stetten mit Podiumsdiskussionen in Bad Cannstatt und Lorch (Bericht) versucht, Politik verstehbar zu machen.
Zum Abschluss der Reihe veranstaltet die Diakonie Stetten in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung am 11. September einen Aktionstag, bei dem sich Menschen über die Wahl informieren können.

Barrierefrei wählen in Karlsruhe

Warum, wen und wie wählen?

„Barrierefrei wählen“ in Karlsruhe war das Motto einer Veranstaltung, das die Behindertenbeauftragte der Stadt Karlsruhe  gemeinsam mit dem Wahlamt Karlsruhe organisiert hatte. Während ich die Fragen „Warum wählen“ und „Wen wählen“ behandelte, stellten Vertreter/innen des Wahlamts mit Wahlkabine und Wahlurne anschaulich den Wahlvorgang vor. Erfreulich: fast alle Karlsruher Wahllokale sind mittlerweile rollstuhlgerecht ausgebaut.

Wie können Unterstützer/innen beim Wählen helfen?

Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war eine Schulung für Unterstützer/innen und Mitarbeiter/innen, bei dem ich aufzeigte, wie diese Menschen mit Behinderungen organisatorisch und inhaltlich unterstützen können. Während es bei organisatorischen Unterstützung vor allem darum geht, dass alle Formalien korrekt erledigt werden, reichen die Möglichkeiten inhaltlicher Unterstützung vom gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen, Gesprächen über Nachrichten hin zur Nutzung von Informationen in leichter Sprache
Weitere Informationen finden Sie in meinem Blogeintrag Wie können Assistenzkräfte unterstützen.

Schmaler Grat zwischen Beeinflussung und Unterstützung

Intensiv diskutiert wurde über den schmalen Grat zwischen zulässiger Unterstützung und zu großer Beeinflussung. Faktisch gibt es Menschen, die tatsächlich nicht in der Lage sind zu wählen, der nach wie vor geltende Ausschluss von über 80.000 Menschen ist jedoch ein Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und wird zurecht kritisiert. Lesen Sie dazu auch meinen Blogeintrag (Warum) dürfen die überhaupt wählen.

Sehr zu empfehlen ist der Leitfaden der Landeszentrale für politische Bildung, der es auf den Punkt bringt: Ein offener, den individuellen Fähigkeiten jedes Einzelnen angepasster, Austausch über die inhaltliche Ausrichtung von Parteien und Kandidaten stellt keine Wahlbeeinflussung dar.

Teilhabe fördern – auch über die Bundestagswahl hinaus

Möchten auch Sie die Teilhabe von Menschen fördern. Meine Angebote zur Bundestagswahl und die Förderung der Teilhabe über die Wahl hinaus bieten Ihnen einige Vorschläge.

 

Einfach wählen gehen – gut besuchte Podiumsdiskussionen und Seminaren zur Bundestagswahl

Für die Wahlkämpfer/innen beginnt die heiße Phase erst, aufgrund der Sommerferien in Baden-Württemberg wird es für mich nach elf Veranstaltungen jetzt erst mal ruhiger.
Was mich am meisten freut: Das Interesse war riesig, von Politikverdrossenheit war bei den vielen Teilnehmer/innen nichts zu spüren! Dies zeigte sich bereits in den ersten Veranstaltungen und gilt auch für die weiteren Seminare und Podiumsdiskussionen im Juli.

Lebhafte Podiumsdiskussionen in Bad Cannstatt und Lorch
Bild: Diakonie Stetten

Nach dem harmonischen Gespräch in Bad Cannstatt ging es bei der Remstal Werkstatt Lorch deutlich kontroverser zu. Von „Was macht ein Politiker“ hin zu Fragen zum Bundesteilhabegesetz reichten die Fragen der Teilnehmer/innen, die diese bereits im Vorfeld einreichen konnten.
Politik ist immer spannend“ ist deshalb auch der treffende Titel eines Artikels der Diakonie Stetten. Eine ausführlichere Analyse zu Podiumsdiskussionen finden Sie in meinem Blog.

Gut besuchte Seminare in Backnang, Winnenden und Waiblingen

Mit über 60 Teilnehmer/innen waren bei den Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege sogar noch mehr als bei der Johannes-Diakonie – und das bei der Premiere! Noch mehr – nämlich rund 150 – waren bei der Schülerversammlung des Berufsbildungswerks in Winnenden, bei dem ich eine kurze Einführung halten durfte. Bei beiden Terminen wurde durch Gebärdendolmetscherinnen sichergestellt, dass auch gehörlose Menschen teilnehmen und mitdiskutieren konnten.
Weniger Teilnehmer/innen waren die Seminare bei der Remstal Werkstatt und der Diakonie Stetten. Großer Vorteil dabei: alle konnten zu Wort kommen und mitdiskutieren.

Vielfältige Informationsangebote zur Bundestagswahl

Nach einem Seminar in Karlsruhe im August geht es im September mit weiteren Seminaren, Podiumsdiskussionen und einem Aktionstag. In der Zwischenzeit informiere ich in meinem Blog Bundestagswahl in leichter Sprache über aktuelle Entwicklung.
Darüber hinaus wird es in den nächsten Wochen viele weitere Informationsangebote zur Bundestagswahl geben.
Sehr empfehlen kann ich die Broschüren in leichter Sprache der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die Sie kostenlos bestellen können, u.a.
– Wahl-Hilfe: Bundestagswahl in leichter Sprache:
– Leitfaden für Assistenzkräfte

Europa erleben – eine Studienfahrt nach Brüssel

Für das Europa Zentrum Baden-Württemberg begleitete ich eine Studienfahrt nach Brüssel. Mit Stadtführungen, Besuch der europäischen Organe, Interessengruppen und einem Blick auf die Geschichte konnten sich die Teilnehmer/innen einen umfassenden Eindruck verschaffen.

Das institutionelle Dreieck der EU:  Kommission, Ministerrat und Parlament

Wie die drei wichtigsten Organe zusammenarbeiten, wurde durch die Besuche bei der Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europaabgeordneten Rainer Wieland deutlich.
Wichtige Erkenntnis: Ohne die Mitgliedstaaten geht fast nichts – viel zu oft muss „Brüssel“ als Sündenbock für vermeintliche Fehlentwicklungen herhalten, für die eigentlich die Nationalstaaten verantwortlich sind.

Interessengruppen: Das Gras wachsen hören und Einfluss nehmen

Wie wichtig jedoch die Einflussnahme bereits vor dem Gesetzgebungsprozess ist, wurde bei den Vertretungen Deutschlands, Baden-Württemberg und der Kommunen deutlich. Als Horchposten, Interessenvertreter und Meinungsbildner charakterisierten die Referent/innen die Aufgaben ihrer Vertretungen.

Die europäische Geschichte – Waterloo und Haus der Geschichte

Zwei Termine beschäftigten sich mi der europäischen Geschichte. Mithilfe von Audioguides konnten die Teilnehmer/innen in Waterloo die historischen Zusammenhänge der Schlacht von Waterloo erkunden. Auch das Haus der europäischen Geschichte arbeitet mit modernsten Mittel: Mit einem Tablet erhalten die Besucher/innen detaillierte Einblicke in die wechselvolle Geschichte Europas

Stadtführungen in Luxemburg, Brüssel und Brügge

Neben den zahlreichen politischen Terminen standen auch Stadtführungen in Luxemburg, Brüssel und Brügge auf dem Programm.
Mit 7 Tagen war diese Fahrt ziemlich lang und anstrengend, natürlich eignet sich Brüssel auch für kürzere Fahrten. Eine Reise wert ist Brüssel allemal, gerne unterstütze ich Sie bei der Planung.

Politikverdrossenheit? Nicht bei den Zieglerschen, der Johannes-Diakonie und der Diakonie Stetten

Politikverdrossenheit war nicht zu spüren bei meinen ersten sechs Veranstaltungen zur Bundestagswahl. Insgesamt über 200 Teilnehmer/innen waren bei den Zieglerschen, der Johannes-Diakonie und der Diakonie Stetten dabei, um über die Wahl zu diskutieren.

Zieglersche: Seminare in Aulendorf und Wilhelmsdorf

Los ging es bereits am 30. Juni bei den Zieglerschen mit Seminaren in der Werkstatt Aulendorf und in der Zentrale in Wilhelmsdorf. In kleinen Gruppen wurde in den 90 Minuten intensiv über die wichtigsten Themen der Wahl zu diskutieren.

Johannes-Diakonie: Informationsveranstaltungen in Mosbach, Schwabach und Buchen

Nach den tollen Veranstaltungen zur Landtagswahl war ich dieses Mal gleich in drei Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach zu Gast. An den einstündigen Informationsveranstaltungen in Mosbach, Schwabach und Buchen waren jeweils über 50 Mitarbeiter/innen mit großem Interesse dabei. Anschließend nutzen einige Teilnehmer/innen die Möglichkeit, ihre Fragen im persönlichen Gespräch loszuwerden. Auf Facebook berichtet die Johannes Diakonie über die Veranstaltung.

Diakonie Stetten: Podiumsdiskussion in Bad Cannstatt

Nach einer kurzen Einführung stand in der Wohngruppe Bad Cannstatt die Kandidat/innen im Mittelpunkt: Michael Jantzer (SPD), Anna Christmann (Grüne) und Johanna Tiarks (Linke) diskutierten mit Rainer Hinzen zu Themen aus dem Bereich der Behindertenhilfe. Dank der vielen Fragen aus dem Publikum hatte ich als Moderator leichtes Spiel. Es folgen noch drei weitere Gespräche in Lorch, Waiblingen und Esslingen, sowie Seminare und ein Aktionstag.
Auf Facebook berichtet die Diakonie Stetten über die Veranstaltung.

Haben auch Sie Interesse an einer Veranstaltung? Dann freue ich mich über Ihre Nachricht per Mail oder telefonisch: 07183/931562.